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Allerdings habe ich im Frühjahr bei der 50€ Bonusaktion dieses Sims als KWK-Werber angegeben. Scheinbar gelten die 5€ KWK-Gutschrift weiterhin als Aufladung.
Daran hab ich auch teilgenommen, allerdings habe ich mit den beiden Karten erst im August portierte Nummern geworben. Eigentlich wäre die Aufladung seit März fällig gewesen.
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Das ist mir auch schonmal passiert. Ein gebuchter Tarif schützt nicht vor der Abschaltung.
Bisher waren sie bei mir mit den 6 Monaten aber immer sehr konsequent, egal ob die Karten genutzt wurden oder in der Schublade lagen. Seit diesem Jahr aber nicht mehr. Vielleicht doch nur Zufall.
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Ist hier jemandem in den letzten Monaten wegen fehlender Aufladung gekündigt oder gar schon die Karte inaktiv geschaltet worden?
Ich frage deshalb, weil das bei mir früher regelmäßig passiert ist, aber in diesem Jahr noch gar nicht. Hatte immer nur 5 EUR aufgeladen, was einem offiziell 6 Monate bringt. Nicht viel später kam dann tatsächlich auch immer wieder die Kündigung.
Zwei Karten sind mittlerweile schon sehr lange "drüber". Ist Lidl Connect da großzügiger geworden?
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Die Beweislast hat derjenige, der die Kündigung verschickt.
Schon klar. Aber das ist doch u.U. genau das Problem. Die o2 Systeme behaupten "SMS ausgeliefert" und der Kunde behauptet "nichts erhalten". Wem wird geglaubt?
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Genau deshalb ist essentiell Dritte dabei zu haben, wenn man etwas beweisen muss.
In der Praxis ist gar nicht so einfach, immer jemanden dabeizuhaben, wenn man gerade z.B. ein Kündigungsschreiben oder eine SMS nicht erhält.
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"Würde"? Das ist pure Spekulation. Vor einem Gericht würdest du mit deiner Argumentationsweise übrigens nicht durchkommen.
Sag bloß, du hattest auch bereits eine juristische Auseinandersetzung mit o2, bei der die Beweiskraft von deren Technik eine Rolle gespielt hat. Oder worauf beruht deine Annahme?
Ich hatte damals zu Homezone-Zeiten einfach nur Glück, dass es für meinen Aufenthaltsort während des Gesprächs einen Zeugen gab. Sonst wäre o2 wohl durchgekommen.
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Dazu müsste man erstmal eine Kündigungs.SMS NICHT bekommen haben!
Einen Kandidaten wüsste ich schon.
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...und dass die tatsächlich nur für Gespräche/SMS in deutsche Netze gelten?
Damit wären solche Pakete bei einem EU-Roaming-Aufenthalt unbrauchbar.
Ist das nicht überall so? Oder ich verstehe das Problem nicht.
Wenn du eine Nummer in D anrufst, fällt das unter die Flat, egal aus welchem EU Land du anrufst.
Wenn du eine Nummer außerhalb D anrufst, fällt das nicht unter die Flat, egal aus welchem EU Land du anrufst.
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Das Problem ist nie die Zustellung, sondern das erfolgreiche Beweisen der Zustellung. Vor Gericht kommt man nämlich nicht mit Behauptungen durch, sondern nur mit Beweisen. "Ich hab eine SMS geschickt" reicht halt nicht, der Kündigende muss den Zugang und in den Inhalt (!) der Kündigungsmitteilung auch beweisen können.
Bei SMS kommt erschwerend hinzu, dass keine Dritten involviert sind, was den Beweiswert deutlich mindert - es spielt sich de facto alles im Machtbereich desjenigen ab, der kündigen möchte.
In der Rechtsprechung existiert eine gewisse Technikgläubigkeit. Wenn die Systeme Millionen von Gesprächen täglich abwickeln und korrekt abrechnen, dann gilt die Zuverlässigkeit als erwiesen. Niemand wird z.B. ohne einen sehr glaubwürdigen Zeugen die Abrechnung eines Telefongespräches erfolgreich reklamieren können, wenn beim Anbieter im entsprechenden Zeitraum keine Systemfehler protokolliert sind.
Entsprechend würde auch die protokollierte Zustellung (inkl. Inhalt) einer SMS als gerichtsverwertbarer Nachweis anerkannt. Wenn die SMS tatsächlich angekommen ist, hätte man gegen den TK Anbieter keine Chance.
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Ich habe früher 250 EUR bezahlt und jetzt zahle ich halt 49 oder 58 EUR. Da können noch viele Erhöhungen kommen, bevor ich zum Jammern anfange.
Das Ticket wird es aber nicht lange geben, das war mir von Anfang an klar. Eine Flat in dieser Preisklasse entlastet massiv die, die eh schon ein Abo hatten und viel gefahren sind. Neukunden hat es lediglich im Grenzbereich der Rentabilität generiert. Mit jedem Erhöhungsschritt wird man aber gerade diese Kunden wieder verlieren, so dass sich bald die Frage stellen wird, wofür der Staat 3 Mrd zusätzlich im Jahr ausgibt, wenn irgendwann wieder genauso wenig mit dem ÖPNV gefahren wird wie vor der Einführung.
Die einzig vernüftige und gerechte Lösung wäre ein deutschlandweit gültiger kilometerbasierter Tarif mit nur einer Preisstufe. Dieser würde auch Wenig- und Gelegenheitsfahrer erreichen, die mal am Wochende zum Shoppen fahren oder einen Ausflug machen wollen. Bei einer 58 EUR Flat sind die komplett außen vor. Da denkt gar keiner drüber nach, das Auto stehen zu lassen.