Beiträge von lumpilump

    Oder wenn, dann so, dass es keinen hinterm Ofen hervor gelockt hat. Bei Riester werden ja die staatlichen Beihilfen mehr oder weniger von den berechneten Kosten der Versicherung aufgefressen, und man müsste schon fast 100 Jahre alt werden um alleine das eingezahlte Geld wieder heraus zu bekommen. Die einst so profitablen Kapitallebensversicherungen werfen auch nichts mehr ab, und mit dem gescheiterten Versuch die deutschen zu Aktionären zu machen (Stichwort T-Aktie) hat man nachhaltig das Gegenteil bewirkt. Jetzt haben wir den Salat.

    In der Zeit, in der du hier rumsabbelst, hättest du schon lange einen Fuffi-Sparplan auf ETFs einrichten können...


    Es war noch nie so einfach und günstig wie heute. Außer man steht sich selber im Weg. Aber dann nicht sabbeln und jammern.

    Jupp - habe im Sommer eine "Spaßposition" Silber gekauft. Per heute 60% Plus. Nicht weil ich so schlau bin, sondern weil es so absehbar gewesen ist ;)

    Drum bin ich gehebelt rein :D. +240%. Aber wie immer viel zu wenig :D Aber bei Silber war es defintiv dermaßen absehbar. Auch wie bei RHM damals.


    Jetzt natürlich Qual der Wahl. Was tun... Das Problemchen ist auch nicht zu unterschätzen.


    Zur Steuerthematik: Bin am Überlegen, jetzt den Einsatz rauszunehmen und den Rest umzuschichten: WisdomTree Core Physical Silver - aus Steuergründen. Einfach nach "Mit neuen Steuervorteilen in Silber anlegen" googlen und dann kommt das passende PDF. Ob das bei den Depotbanken so gehandhaft wird, kann ich nicht sagen. Auf jeden Fall einen Blick wert. Ggf. versenk ich auch ein wenig Kohle und teste es mit Kauf/Verkauf.

    Genau! Während des "Corona Flash Crash" bin natürlich auch ins Grübeln geraten, habe dann aber beherzt zugegriffen - was sich, wie bisher jede Korrektur, wie jeder Crash, als enormer "Booster" für mein Vermögen entpuppt hat.

    Dito. Man überlegt schon, wie weit es runtergehen kann. Und obs der totale Crash "diesmal" ist. Das Szenario muss man aber mehrmals durchgemacht haben, dann setzt man. Ich bin mittlerweile so weit. Lernprozess. Und bin aktuell auch viel viel risikoreicher unterwegs und agiere in solchen Phasen auch gehebelt. Wie auch gerade beim Lauf von Gold und Silber. Aber das ist schon ziemlich forgeschritten und zugegebenermaßen risikoreich. Um so zu agieren sollte man schon mal 10 Jahre normal agiert haben. UND: Man muss sich damit beschäftigten. Nicht täglich, aber wöchentlich. Und man muss es wollen. Wenn man keinen Bock hat: ETF und gut ist.


    Wichtig auch: Immer handlungsfähig bleiben. FOMO im Griff haben, aber auch in steigenden Märkten den Run mitnehmen, siehe Silber. Man wird nie die Tiefpunkt erwischen, aber das hindert doch nicht, dass man trotzdem noch ordentlich vom ganzen mitnimmt.

    Wenn es dann Rabatte gibt, erhöhe ich meine monatlichen Investitionen auf X + Y. Wenn es die Rabatte nicht mehr gibt, reduziere ich wieder auf X.

    Und schon sind "Krisen" wie Corona usw. einerseits zwar schmerhaft (auch monetär), bieten aber dennoch Chancen und man kann mit einem doch guten Gefühl nachsetzen und sich doch ein wenig "freuen".

    Also kauft man nicht jetzt, sondern wartet bis es Rabatte gibt. Oder wo ist mein Denkfehler?

    Denkfehler? Hach...


    Situativ kaufen. Es gibt kein richtig und falsch. Nimm einen Betrag x den du "setzen" kannst und willst. Meinetwegen jetzt 10k.


    Dann setz einfach jetzt mal 1k. Einfach um dabei zu sein. Dann regelmäßig an Zeitpunkt x halt nachlegen.


    Steigt es, freu dich. Sinkt es, setz 1k nach. Situativ.


    Aber das ist der zweite Schritt. Für den Anfang einfach einen Sparplan oder eben alle 6 Monate im ETF nachlegen, etc.


    Denkfehler: Man wartet sich zu Tode ;)

    Ja, schön, aber das geht am Thema vorbei. Wir reden von auf Tagesgeldkonto schlummerndem Geld, und von Analysten die vor einem Crash in den nächsten 12-24 Monaten warnen, nicht davon was in den letzten 6 Jahren war.

    Analysten? Solche wie D.M. bei Wirecard?


    Ist doch okay, wenn du mit einem Tagesgeld besser schlafen kannst. Dagegen sagt doch auch keiner was.


    Aber dann lass dein Gejammer und den anderen Mist halt auch stecken. Das ist anstrengend, wenn man diese zur Schau getragene Unwissenheit hier auch noch lesen muss. Man kann ja gern auf die Verliererstraße abbiegen. Aber dann bitte nicht die Gewinner noch belehren wollen, dass diese auf dem falschen Weg sind, wenn die Fakten seit JAHRZEHNTEN (!!!) eine andere Sprache sprechen.


    Trotz aller Crashs... Viele Crashpropheten leben genau von den Voraussagen dessen gut, weil die ihren Shit unter die Leute bringen wollen. Bücher. YT, was auch immer. Aufmerksamkeit eben.

    Wenn du die Aussicht hättest, mit dem bestehenden Geld auf dem Tagesgeldkonto in 24 Monaten nominal 2% mehr zu haben, oder es in Wertpapiere zu stecken, und 10-20% weniger zu haben. Was würdest du tun?

    Aufgrund der Einfältigkeit muss man einfach nur lachen...


    Frei nach dem Motto: Jeder kann man Pech haben. Manche haben halt immer Pech. Muss dann wohl am Pech liegen, ooooder ;)


    Zum obigen Beispiel, es gab da mal eine nette Grafik...

    Mehrere Szenarien. Start waren immer 100 EUR. Sinngemäß:

    1) Kurs steigt auf 150 EUR -> lachender Smiley

    2) Kurs steigt auf 300 EUR, fällt dann aber wieder auf 200 EUR --> weinender Smiley

    3) Tagesgeld steigt auf fette 104 EUR, inflationbereinigt wären das weit weniger als 100 EUR, Einfältlinge feiern sich und knallen überhebliches Zeug raus...


    Gut, ich hoffe, dass es auch ohne Bild verständlich war, habe aber da meine Zweifel, da ja nicht mal der MSCI-Kursverlauf über 20 Jahre "ankommt".


    Und damit wären wir wieder bei "immer Pech" :D


    Eventuell helfen Bilder mehr, wenns schon mit einfacher Sprache nicht klappt:


    BCO.72a43ef4-310b-49c4-853c-f9ee2070b4ed.png