Klingt, als wäre das positiv. Heißt aber auch, das 1&1 nicht am Markt wäre.
Mal so als Laie: Warum vergibt die BNetzAG die Frequenzen nicht alle neu und zu einem bestimmten Preis? Jeder Block á 10 Mhz pro Band kostet (sagen wir mal) 500.000€ (hieße beim größten Deutschen Anbieter TK insgesamt 31,5 Mio. € als Bsp.).
Der Staat, der Gesetzgeber, hat als Vorgabe gemacht, anders als in anderen Ländern, das knappe Gut "Frequenzen für den Mobilfunk" zu versteigern ist. Daran wird sich auch zukünftig nichts ändern, auch wenn man eventuell 2025 eine Ausnahme macht. 2033, oder früher wenn man neue Bereich versteigert, wird es wieder so laufen.
Man hat nicht ohne Grund den vierten Netzbetreiber gewollt, da er die unheilige Dreinetzigkeit, welche recht optimal die Frequenzen unter sich aufteilen kann, aufmischen soll, um höhere Einnahmen aus den Lizenzversteigerungen zu erhalten. Es wird mit mehr Wettebewerb argumentiert,d er entstehen soll, dabei wird aber verschwiegen, dass der vierte Netzbetreiber erstmal Kohlen auf den Tisch legen muss, ein teures Netz bauen muss, und so eigentlich eine Preisrunden einläuten kann.
Würde man günstigere Preise wollen, würde man straffere Regelungen für Provider schaffen, analog zur letzten Meile im Festnetz, Preise festlegen.