Beiträge von GreenBay

    Also ich brauche signifikant weniger Datenvolumen wenn ich überwiegend zu Hause bin. Da ist mein Smartphone immer im WLAN. Wenn ich durch ganz Deutschland reise, brauche ich viel mehr Datenvolumen.

    Ja, es gibt aber wie man sieht eben mehr Verbrauch als vorher. Siehe doch nur hier im Forum, da sind ja einige, die "Festnetz" über Mobilfunk realisieren. Z.b. @sensemune

    Wieso weniger? Das verbrauchte Datenvolumen kennt nur einen Weg: nach oben.


    2018: 1993 Mio Gigabyte (also 1,993 Exabyte)

    2019: 2757 Mio Gigabyte (also 2,757 Exabyte)

    2020: 3972 Mio Gigabyte (also 3,972 Exabyte)

    2021: 5457 Mio Gigabyte (also 5,457 Exabyte)


    Warum sollte in der Pandemie weniger mobiles Datenvolumen verbraucht werden? Es brauchten mehr Leute zuhause Datenvolumen, was an nicht wenigen Stellen via Mobilfunk realisiert wurde.


    Selbst im Festnetz stieg das verbrauchte Datenvolumen auf gut 100 Mrd Gigbyte an, also 100 Exabyte), Im Schnitt 223 Gbyte pro Anschluss. Selbst SMS wurden 800 Mio mehr verschickt 2021 als 2020. Und Festnetz ist scheinbar auch nicht out. 102 Mrd. Minuten Festnetz, 164 Mrd. Mobilfunk (abgehend gesehen).

    Gerade dann wäre es für die Telekom doch relativ risikolos.


    Warum sollte die Telekom das ohne Not machen? Erst wenn eine nennenswerte Anzahl von Kunden die Verträge kündigen und weggehen, sei es im Netz zu congstar oder Drittanbietern im Telekom-Netz oder extern in andere Netze. Bei der Telekom herrscht immer noch Sättigung und z.T. Beamtenmentalität vor. Da geht man gerne Holzwege noch ein Stück weiter, obwohl das Holz schon morsch ist.


    Man muss ja nun auch eine Kompensation für die Einnahmeausfälle aus den Stream On Anbietereinnahmen finden.

    Bei Teltarif war ja heute zu lesen, dass eine Sim im Schnitt 4,3 Gbyte im Monat verbraucht hat im jahr 2021. Neben den Vodafone-Tarifen also noch ein weiterer Grund für die Telekom nicht die große Datenvolumenkelle rauszuholen. Vodafone rühmte sich mit 25% mehr Datenvolumen. Die Telekom wird dann sagen man erhöht das Volumen um 40-50%, im S sogar um 66% auf 10 Gbyte und lässt sich als sowas von größzügig feiern. Mehr als 10, 20 und 40 Gbyte in den drei Volumentarifen würde doch arg wundern.


    Dass es schon seit Jahren geht mehr zu liefern fürs Geld, zeigt ja Congstar mit Congstar X. 200 Gbyte für ab 40 Euro, sind 20ct/Gbyte. Man will einfach nicht mehr.

    ich hätte das nur nicht erwartet, weil die Karte ja bereits deaktiviert worden ist. Darum braucht O2 dann trotzdem so lang? Ist das schlicht Bürokratie? Wohl dem, der ein paar Tage auf die Nummer verzichten kann.


    Das ist halt so üblich. Egal ob der Vertrag schon gekündigt bzw abgelaufen ist das dauert in der Regel eine Woche. Selbst bei 1und1 wenn man da zwischen den Netzen umzieht dauert es eine Woche bis die Nummer im anderen Netz ist. Liegt weniger an o2 als an den Verträgen.

    Aber dann müsste dies doch theoretisch bei jedem Anbieter möglich sein, oder? Wenn das Gesetz die 30 Tage vorschreibt, wird man die alte überschriebene Nummer ja auch immer Portieren können oder habe ich hier einen Denkfehler?


    Ausser bei der Telekom. Dort wird ja die Rufnummernportierung während der Aktivierung, bzw. bei Verträgen beim Vertragsabschluss, angestoßen, und die Karte bzw. der Vertrag erst mit der Portierung aktiviert, womit man die ursprüngliche Nummer, bei Prepaid, ja nie aktiviert und somit auch nicht die Nummer bekommt. Bei Verträgen gibts ja gar keine vorläufige Nummer bei der Telekom.

    Mit so geringem Volumen und mit nur 25 Mbit/s bringt 5G so gut wie nichts.


    Naja man muss von dem Marketingquatscht mit der maximal Geschwindigkeit für sich selber wegkommen. Am Ende ist es bei 4G -> 5G genauso wie bei 3G auf 4G: Mehr Bandbreite insgesamt in der Zelle, bessere Ausnutzung der Frequenzen pro MHz und, wie auch schon als 4G kam, zusätzliche Bänder. Natürlich nutzt einem, ohne Flat, bei Edeka die 300 Mbit LTE auch wenig. Das ist halt was das Marketing der Anbieter "versaut" hat.