Beiträge von area58653

    Einerseitz beschwert er sich ständig das o2 nur krüppelige Low Band Frequenzen ohne Kapazität stellt und nun plötzlich reicht eine LTE 800MHz MCON Verbindung die auch noch 2 Betreiber gleichzeitig nutzen sollen.


    Nichts ist wichtiger als Kapazität zu schaffen. Ich kenne genau einen Vodafone MCON Standort den o2 über einen Sektor nutzt. Die neue Stob verrät das o2 nun der bewährten 700/800/900MHz Technik dazu kommt. In solchen Gegenden erwarte ich 1&1 gar nicht.

    Mit MOCN grosszügiger Nutzen meinte ich u.a. auch das die Beschränkung auf B20 als auch die Beschränkung auf zwei Netzbetreiber follen soll.

    Ob die DSS Bänder so einfach für MOCN freigegeben werden können weis ich nicht, aber wenn auch nicht, und dann z.B.

    a) Die Telekom GSM900 + B20 + B8 + B3 + B3 + Bn1 +B7 baut und B20 / B8 / B3 / B3 / B7 sowohl für Vodafone als auch o2 freigibt

    b) Vodafone GSM900 + Bn28 + B20 + Bn3 + B1 + Bn7 baut und B20 / B1 für Telekom und o2 freigibt

    c) o2 GSM900 + B20 + B8 + Bn3 + B1 + n28 baut und B20 / B8 / B1 für Telekom und Vodafone freigibt

    Dann würde das in den ländlichen Gebiete wo die Netzlast eh nicht so gross ist immer noch ordentlich Speed geben, mehr als die reinen Lowband-Ausbauten.

    1&1 wäre über das o2 Roaming bzw. später dann Vodafone Roaming dabei.

    Irgendwie scheint es für jedes Kennzeichen eine gute Erklärung zu geben. 😅

    Man sagt das HAS für Hand am Sack / Schlitz stehen würde.

    Und bei NEA die man hier doch gelegentlich rumfahren sieht hab ich ich lange Zeit gedacht das würde für Neandertal stehen weil ich sonst keine Gegend kannte die mit Nea... anfängt. Erst als ich bei einem geparkten Auto gesehen hab das es einen Zulassungsaufkleber aus Bayern statt Nordrhein-Westfahlen hat hab ich gemerkt das es dann nicht nicht für Neandertal stehen kann. Und dann konnte ich lesen das es Neustadt /Aisch bedeutet.

    Ansonsten fällt mir diese Petiton auf:


    forum454.jpg


    Und das auch das irgendwie stimmt:


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    Die Idee ist ja garnicht so schlecht. Ich befürchte aber, dass wir nach SoDa Brücken bald auch SoDa Türmchen haben.

    Das befürchte ich auch!

    Soviel neue Masten hätte es eigentlich nicht gebraucht, wenn man einfach MOCN grosszügiger nutzen würde. Kann nach wie vor nicht verstehen das man sich einerseits den Aufwand macht MOCN netztechnisch zu implementieren, was ja garnicht so ganz ohne ist. Dann es aber nur so fast schon homöopathisch nutzt.

    Und wo wirklich noch Standorte fehlen, würde man oft auch mit Dach- und Silostandorten oder kleinen 15m Masten hinkommen.

    In anderen Ländern dübelt man einfach Anennen an die Hausgiebel und sendet dann das "volle Program" von Band 28 bis Band 7 hoch. In Deutschland baut man 50m Stahlbetonmonster aber betreibt dann bestenfalls reine Low-Band Konfigurationen. :(


    Die Netzabdeckungskarte des Gigabit Grundbuchs wurde aktualisiert. Die Netzabdeckung von 1&1 ist inkl. Telefonica-Roaming, aber für die eigene Infrastruktur gibt es eigene Farben. Standort in Pforzheim fehlt noch in Cellmapper.


    Mobilfunk-Monitoring (bund.de)

    Auch Gera fehlt noch. Ist also ein ziemlich alter Netzausbaustand. :(


    Zukünftig könnte die Darstellung "1&1 + Roaming-Partner" tatsächlich relevant werden, nämlich dann wenn die Roaming-Möglichkeiten für 1&1-Kunden regional eingeschränkt wird.

    Daran ist noch ewig nicht zu denken! Mit der aktuellen Frequenzausstattung kann 1&1 einen solchen Ausbaustand auch garnicht erreichen. Dazu müsste 1&1 erstmal zusätzliche Frequenzen bekommen.

    Und angeblich laden manche Android Geräte dann sogar automatisch die Daten- und MMS-Konfigurationen für orange FR herunter mit der Konsequenz das es dann nicht mehr funktioniert.

    Finde es deshalb schon unschön das 1&1 trotz der relativ langen Zeit bis zum Vermarktungsbeginn immer noch auf diese "Bastellösung" setzt.


    In dem Zeitraum hätte man doch auch eine ordentliche Lösung, bei der zwar das Roaming und die Abrechnung im Hintergrund über 1&1 laufen, aber trotzdem die normale IMSI verwendet wird, schaffen können.


    Ich hoffe noch das man es vielleicht bis zur Umstellung aufs Vodadafone Netz hinbekommt.

    Die Absenkung von 38 auf 36 Wochenstunden wäre schon ein großer Erfolg für die GDL. Leider hat sich Weselsky aber wohl in den Kopf gesetzt als der Gewerkschaftsführer in die Geschichte eingehen zu wollen, der die 35-Stundenwoche erkämpft hat.

    Ich blicke jetzt zwar selbst nicht mehr so ganz durch, meine letzt Info war das die Bahn zwar jetzt die 36 Wochenstunden akzeptieren würde, aber nur wenn das Optionsmodell (Gehaltserhöhungen oder mehr Urlaubsanspruch) entfallen würde. Deshalb ist das Moderationsangebot unterm Strich bei weitem nicht so gut wie es klingt.

    Und bei der Ruhepause wo es bis jetzt nur 36 Stunden gibt und die GDL 48 Stunden will was eigentlich eh noch moderat ist, weil die meisten Arbeitnehmer ja deutlich längere Wochenende haben, gab es wohl garkein entgegenkommen der Bahn.

    Ein wirklich gutes Angebot war der Moderationsvorschlag unterm Strich deshalb wirklich noch nicht. Wenn es die 36 Wochenstunden unter Beibehaltung des Optionsmodells gäbe, und man sich bei der Ruhepause dann vielleicht auch in der Mitte bei 42 Stunden treffen könnte, wäre es natürlich anders.

    Deshalb kann ich einerseits schon gut vorstehen das die GDL da nicht zustimmen will. Ob man auch auf dem Verhandlungstisch noch einen besseren Kompromiss hätte finden können weis ich nicht, das kann man aussenstehend nicht beurteilen.


    Allerdings kann ich anderseits auch den Frust der Bevölkerung verstehen, denn es wurde in dieser Tarifrunde schon wirklich viel gestreikt, und anderseits gibt es etliche Branchen in Deutschland, wo die Arbeitsbedinungen und auch die Tariferhöhungen noch viel, viel schlechter sind als das was die Bahn bietet.

    Vorallem wenn man in die Gastronomie, Hotellerie und Nahrungsmittelhandwert schaut sind die nicht nur die Arbeitsbedingungen mies.

    Im Nahrungsmittelhandwerk gibt es oft 40 Stundenwochen mit 6 Arbeitstagen und zwei freien Nachmittagen oder Vormittagen, dazu nur 25 Tage Urlaub und selbst die werden manchmal nicht komplett gewährt oder gehen grösstenteils für Betriebsurlaube drauf so das nur noch ein paar einzelne frei planbare Urlaubstage bleiben. Und trotz mittlerer Reife und dreijähriger Ausbildung gibts da oft nur 13-15€ die Stunde, die 15€ sind eher die Obergrenze für Fillialleiter.

    Mir ist das Vincent van Gogh zugeschriebene Zitat "Was wäre das Leben, hätten wir nicht den Mut etwas zu riskieren." als Wandschmierei an einem Bahnhof aufgefallen. Ich sah mich schon in Gedanken mit einem Edding darunter schreiben "Na was wohl? Sicherer!"

    Das hätte ich dann fortgesetzt mit:


    Wer Freiheit für Sicherheit aufgibt, wird Beides verlieren.

    Ausser eben sonntags beim XXL Tarif.

    Ich weiss das die Ressourcen damals noch knapp waren, aber zumindet so nacht von 23-7 Uhr hätte man ruhig kostenlose Verbindungen anbieten können, und selbst das hätte vielen schon geholfen.


    Das gilt aber nicht nur für Wahlverbindungen und Festnetz, sondern auch für Paketdatenverbindungen und Mobilfunknetz.

    Ich glaub wenn man damals zum UMTS Start 2004 so für so knappe 10€ dann 100MB tagsüber und unlimited von 23-7 Uhr angeboten hätte, dann wäre UMTS ein Knaller geworden. Oder 2008 zum Launch vom iPhone 3G dann 600MB tagsüber und unlimited von 23-7 Uhr. Und 2010 als das iPhone 4 mit Facetime kam dann eben so 1.200MB tagsüber und 2011 als das iPhone 4S mit Siri kam dann 2GB tagsüber, und weiterhin unlimited 23-7 Uhr.


    Ich glaube dann wäre UMTS ein Knaller geworden und dann hätte sich auch der flächendeckende UMTS900 Ausbau gelohnt.

    Ich denke mal der Telekom, Vodafone oder O2 ist es herzlich egal, ob sie sich an einem Standort mit oder ohne 1&1-Technik einmieten.

    Das schon, aber es besteht dann eben die Gefahr das sich garniemand auf dem Standort einmietet.

    Hätte man die Netzbetreiber verpflichtet nicht nur Masten sondern auch aktive Technik zu bauen, wäre der Nutzen viel grösser.

    1&1 würde bestimmt nicht nur eigenes LTE2600 + LTE2100 Vorrüstung bauen sondern für die bessere Flächendeckung auch noch Vodafone GSM900 + LTE800 + LTE/NR700 + LTE/NR1800. Und einer der beiden Mitbewerber, entweder Telekom oder o2, oder vielleicht sogar Beide, könnten sich bei Vodafone LTE800 mittels MOCN einkaufen.


    Damit hätte man dann eine halbwegs passable Grundversorgung beschaffen. Das wäre schon viel mehr als ein leerer Mast.

    Da muss man aber auch sagen das die Genehmigung von komplett neuen Masten, vorallem dieser vielfach vermietbaren Grossmasten genehmigungstechnisch nicht so einfach ist. Da tun sich auch die etablierten Netzbetreiber schwer.


    Deshalb haben die das ja oft durch den Bau von Dach- und Silostandorten bzw. kleinen 10m oder neuerdings auch 15m Masten umgangen.