Beiträge von area58653

    Es kann schon sein, dass aus 35 Stunden bei der DB 36 werden. Wenn dies so kommen sollte, dann werden halt alle anderen Mitbewerber auch 36 Stunden Wochen bekommen. Immerhin hat die GdL diese Klausel im Tarifabschluss reingeschrieben. Denke 2028 dann 36 Stunden ist ein Kompromiss. Fraglich ist nur die Tariflaufzeit. Der letzte Kompromiss waren auch 32 Monate 2021, wenn ich das richtig gesehen habe.

    Bei der Wochenarbeitszeit würde ich auch davon ausgehen das man sich auf 36 Stunden als Kompromiss einigt.

    Bei der Taiflaufzeit liegt man weiter Auseinander, die Bahn will 32 Monate, die GDL nur 12 Monate, der Moderationsvorschlag waren 30 Monate. Soweit ich mich richtig erinnere. Vielleicht einigt man sich dann auf 27 Monate?

    Aber das ist ja noch nicht Alles, sehe da vorallem noch zwei Streitpunkte:

    Das Optionsmodell, die GDL will es behalten, die Bahn und der Moderationsvorschlag wollten das es bei Einführung der 36 Stunden entfällt. Da wird die GDL nicht nachgeben.

    Und dann die Wochenend-Ruhepausen. Derzeit sind es ja nur 36 Stunden, die GDL möchte 48 Stunden Vlielleicht kann man sich da auf 42 Stunden einigen. Gerade da finde ich die GDL Foderung aber wirklich verständlich, den 48 Stunden sind immer noch sehr wenig im Vergleich zu normalen Arbeitnehmern.


    Es werden sich genug Beschäftigte finden, die die 3 h Freizeit lieber gegen einen höheren Verdienst tauschen.

    Ich glaube die meisten Arbeitnehmer haben zwar nichts dagegen zeitweise wenn es nötig ist etwas mehr zu arbeiten, wollen die Überstunden dann aber irgendwie in einer Form abfeiern. Entweder im Sommer bei schönem Wetter früher nachhause gehen, oder gleich so quasi als zusätzliche Urlaubstage nutzen.

    Überstunden auszahlen lassen ist vorallem ohne Überzstundenzuschlag nur entweder im Niedriglohnsektor bis etwa 15 €/h oder aber bei Spitzenverdienern ab etwa 44 €/h wenn man ohnehin die Beitragsbemessungsgrenzen erreicht Sinn. Ansonsten eher nicht.


    Das führt ganz konkret zu betrieblichen Gefahren für Leib und Leben, das hab ich selbst erlebt, statt die Strecke zu sperren für eine Baustelle, das eigentlich nötig wäre, wurde nur ein Gleis gesperrt und auf dem anderen (da die Strecke das ermöglicht) der Betrieb in beide Richtungen durchgeführt. Damit sparte man sich den SEV. Nun, da hätte ich beinahe eine Rotte zusammengefahren - da wären vermutlich eine zweistellige Anzahl an Arbeitern verstorben. Nach dem Unfall in Brühl hatte man eigentlich dafür gesorgt, dass Strecken bei solchen Bauarbeiten nicht mehr befahren werden, das ist so lange her, heutige Planer und Entscheider haben damals wohl noch mit Matchbox gespielt.


    Bei uns bricht fast jeden Tag der Verkehr auf drei Linien zusammen, da der Verkehr über eine Strecke abgewickelt wird, die nur im absoluten Planfall diese Fahrerei zulässt, heisst man hat auf dem Papier ein tolles Angebot für die Fahrgäste, das in der Realität fast täglich nicht stattfindet und damit für die Reisenden weniger Verbindungen möglich sind wie früher, wo man einfach eine Linie drüber gefahren hat.

    Bei der S-Bahn wäre SEV natürlich kein Drama weil da Reisende wenn sie sich vorher informieren auch einfach 20 Minuten früher fahren können und so trotz SEV noch pünktlich ankommen können. Und wenn man bei SEV zum Ziel 20 Minuten später ankommt ist es auch nicht so schlimm, weil soviel Puffer plant man normalerweise schon ein.


    Aber im Regional- oder Fernvekehr ist SEV oder Umleitungen eher ein Grund ganz von Bahnfahrten abzusehen, weil der dann fast immer die Reisezeit massiv erhöht, man würde dann ja nach Reiseziel in der Regel ein oder oft auch zwei Stunden später ankommen. Und das kann man dann nicht mehr abfangen, denn nur selten kann oder will man gleich ganze zwei Stunden früher losfahren.


    Es gibt mittlerweile einige Handwerksbetriebe die eine 4-Tage-Woche anbieten, teils auch mit reduzierter Arbeitszeit zum vollen Lohn.

    Hier ein Beispiel für 34 Stunden: https://www.br.de/nachrichten/…sieben-jahren-vor,TwS8jRr

    Eine Arbeitszeitverkürzung auf so 32-35 Stunden finde ich schon machbar und auch erstrebenswert, darüber hat man schon vor dreissig Jahren geredet, aber passiert ist bisher garnichts, sondern vorallem in der Finanzkriese wurde oft sogar die Wochenarbeitszeit erhöht und der Urlaub gekürzt.

    Aber bei der 4-Tage-Woche bin ich sehr skeptisch, denn es ist einfach unmöglich in 4 Tagen das zu schaffen was man in 5 Tagen schafft, selbst wenn man die Stundenzahl pro Tag erhöhen würde. Und man muss auch an die Kunden denken, denen kann man es nicht zumuten das Baustellen drei Tage still stehen, oder das schon am Donnerstag bis Montag niemand erreichbar ist. Da bräuchte man dann schon ein Schichtsystem.


    Aber bei der 5-Tage-Woche bleiben und die tägliche Arbeitszeit reduzieren würde wie Produktivität wahrscheinlich nur ganz gering senken.


    Denn meine Beobachtung ist das bei 8-9 Stunden Arbeitstagen viele Leute die ersten 45-60 Minuten eh noch in einer Art "Zombiemodus" oder Halbschlaf sind, und die letzten 30-60 Minuten vor dem Feierabend sich dann schon gedanklich in den Feierabend verabschiedet haben, und zu beiden Zeiten eh nicht mehr wirklich produktiv sind.

    Wenn aber bei 6,5-7 Stunden Arbeitstagen die Leute morgens eine Stunde länger ausschlafen und nachmittags trotzdem eine Stunde früher in den Feierabend könnten, denke ich würden sich diese Zeiten des "Zombiemodus" doch deutlich auf vielleicht die ersten 15-20 Minuten und die letzten 10-20 Minuten verkürzen.

    Für Sonntags war die Sorge wohl unbegegründet, glaube Samstags, Sonntags und Montags hat die Bahn die letzten Jahre noch nie gestreikt, sondern immer nur irgendwie zwischen Dienstag und Freitag.


    Was Wochenendausflüge oder Wanderungen betrifft sehe ich da jetzt kein Problem.

    Schwachsinn, n78 ist ziemlich flächendeckend verfügbar in Großstädten.

    Bin eher selten in Grossstädten, aber selbst dann sehe ich zumindest nie n78. Das heisst zwar nicht zwangsläufig das n78 nicht verhanden ist, aber zumindest wird es bei mir nie genutzt.


    Ist bei mir sogar oft so das das bei der Telekom vorhandene n1 und bei o2 vorhandene n28 und n3 meistens nicht mitbenutzt wird, sondern nur für Speedtests und ähnlich datenintensive Nutzungen. Aber auch da hab ich dann bei der Telekom nur n1 und bei o2 meistens n3 oder manchmal n28 dabei.

    Standardmässig hänge ich in Grossstädten bei der Telekom oft auf B3+B3+B7 NSA Disconnected und bei o2 auf B20+B1+B7 NSA Disconnected.

    Selbst die drei grossen Netzbetreiber setzen Band 78 nur sparsam in einigen Grossstädten ein, und auch im Ausland sieht es ähnlich aus.

    Und ich glaube nicht das ein so spät gestarteter Anbieter wie 1&1 jemals einen sooo hohen Marktanteil wie die D- und E-Netze bekommen wird.

    Abgesehen davon hat man erstmal ja eh noch überall das Roaming mit o2, wenn also irgendwo ein Bn1 oder Bn28+Bn1 Standort überlastet sein sollte, könnte man einfach ins o2 Netz schieben.

    Und 2025 läuft ja nicht nur Band 20 sondern auch auch Band 7 und Band 38 aus, da könnte man sich dann ja als Ergänzung noch drei Blöcke (also 15 MHz) Band 7 und vier Blöcke (also 20 MHz) Band 38 holen.

    Gibt es im Bereich der Triebwagen ein Äquivalent zur "Vectron Dual Mode" alias BR 249, also ein Triebwagen der sowohl mit Strom aus der Oberleitung als auch mit einem Diesel fahren kann?

    Bislang hab ich solche Triebfahrzeuge noch nicht gesehen, aber prinzipiell sollten solche Fahrzeuge schon bestellbar und lieferbar sein. Vorallem bei Baureihen die es schon als Elektro- und Dieselvarianten gibt.

    Am allereinfachsten wäre es wohl beim Stadler GTW weil der ja seperate Antriebsmodule hat, aber denke auch Pesa Link oder Alstom Coradia LINT wären möglich.

    Wahrscheinlich sogar "Tri Mode" für 15KV, 25KV und Diesel.

    Hier das was Putin eigentlich aussprechen will, aber nur Medwedew als Satellit dienen darf:

    https://www.n-tv.de/politik/15…adt--article23143824.html

    +++ 07:35 Medwedew veröffentlicht "Friedensformel" und macht klar, was der Kreml will +++ In seinem aktuellen Lagebericht geht das Institute for the Study of War (ISW) ausführlich auf einen Telegram-Post des stellvertretenden Vorsitzenden des russischen Sicherheitsrates, Dmitri Medwedew, ein. Darin fordert der Putin-Vertraute die vollständige Beseitigung des ukrainischen Staates und seine Aufnahme in die Russische Föderation im Rahmen einer euphemistisch betitelten "Friedensformel". Medwedews Forderungen seien laut ISW nicht neu, sondern stellten vielmehr die tatsächlichen Absichten des Kremls in Bezug auf die Ukraine dar. Und diese Absichten ließen keinen Raum für Verhandlungen zu anderen Zwecken als der Festlegung der genauen Bedingungen für die vollständige Kapitulation der Ukraine. Medwedew beginnt den "Friedensplan", indem er die Ukraine als "ehemaliges" Land bezeichnet und den Namen Ukraine in Anführungszeichen setzt. Dann zählt er sieben Punkte seiner "Friedensformel" auf, die er sarkastisch als "ruhig", "realistisch", "menschlich" und "sanft" betitelt. Dazu zählen unter anderem die vollständige und bedingungslose Kapitulation, die "Entmilitarisierung", die Anerkennung des "Nazi-Charakters" der Ukraine durch die internationale Gemeinschaft, die Absage des Beitritts in ein Militärbündnis sowie die Eingliederung in die Russische Föderation. Medwedews "Friedensformel" mache deutlich, was Wladimir Putin und der Kreml seit Langem in etwas beschönigenderen Formulierungen forderten, schreiben die Experten des US-Thinktanks: Dass Frieden für Russland das Ende der Ukraine als souveräner und unabhängiger Staat mit irgendwelchen Grenzen bedeutet. "Diejenigen, die dafür plädieren, die Ukraine zu Verhandlungen mit Russland zu drängen, täten gut daran, mit dieser ständig wiederholten russischen Position zu rechnen", so das ISW.

    Das würde ich eher als unrealistische Maximalforderung betrachten.

    Ich denke als Referenz kann man eher das betrachten das aus den Verhandlungen die 2022 durchgesickert ist. Da wollte Russland:

    1. zwar die Krim behalten aber alle anderen besetzten Gebiete an die Ukraine zurückgeben wenn
    2. die Ukraine dauerhaft auf einen Nato-Beitritt sowie auf ausländische Militärstützpunkte, Militärkontigente und Beteiligungen an internationalen Militärübungen verzichtet
    3. die Ukraine ihre Tuppenstärke auf einen bestimmten Wert (ich glaub 108.000 waren im Gespräch) reduziert
    4. die Ukraine in den Landesteilen mit Russischer Bevölkerung die Russische Sprache als gleichberechtigt annerkennt
    5. hätten neben Russland auch mindestens China, Türkei, Grossbritannien und USA, aber gerne auch noch mehr Staaten dafür garantieren sollen

    Ich will nicht sagen das das für die Ukraine gut gesen wäre, aber es wäre ja noch nicht der Endervertrag gewesen, sondern nur ein Kompromiss auf den Stand wo die Verhandlungen abgebrochen wurden. Ich denke das für die Ukraine da sogar noch etwas mehr drin gewesen wäre, nämlich z.B.

    - das die Krim bis maximal 2040 unter russischer Verwaltung bleibt aber es danach eine Abstimmung unter internationaler Aufsicht gibt
    - das das Verbot für ausländische Militärstützpunkte und Militärkontigente nur östlich des Dnepr gilt und westlich eine begrenzte Anzahl erlaubt bleibt
    - bei der Truppenstärke so 350.000 statt 108.000 möglich werden

    Und das wäre dann doch schon ein tragbarer Kompromiss geworden.


    Scholz sollte aber trotzdem einfach nur die Klappe halten, es sieht einfach jämmerlich aus sofort öffentlich den Schwanz vor Putin einzuziehen.

    Nicht nur gegen Putin, das Problem von Scholz bzw. der ganzen Ampel-Regierung ist, das er zwar alle Probleme erkennt und Anspricht, dann aber am Ende doch nichts, jedenfalls nichts Wirksamens dagegen tut.

    Gegenüber der Ukraine hat er gesagt "Die Ukraine darf den Krieg nicht verlieren" aber er weigert sich wirklich wirksame Waffensysteme wie Taurus oder Eurofighter zu liefern.

    Gegenüber den Menschen in Deutschland hat er gesagt "You never walk alone" aber alles was es dann gab wären lächerliche 300€ die auch noch versteuert werden mussten und dann eher so 180€-230€ waren. Das reichte bestenfalls für einmal tanken und zwei grössere Wochend-Supermarkteinkäufe. Und selbst diese Peanuts holt man sich jetzt wieder über die erhöhte Mehrwertsteuer in der Gastronomie und die höhere Luftverkehrssteuer wieder zurück. Die Strompreisbremse kam so spät das sie weitgehend wirkungslos ware und die Härtfallregelung für Heizöl und Pellets war auch so gestaltet das kaum jemand davon irgendwie profitiert hat.


    Gegenüber den Muslimen wird jetzt zum Ramadan Solidarität mit den Menschen in Ganza geheuchelt, aber bei sämtlichen UN-Abstimmugen hatte Deutschland anders als die Schweiz, Frankreich und Belgien nicht den Mut gegen Israel zu stimmen.

    Ich möchte 1&1 gar nicht in Schutz nehmen, aber die Startbedingungen hätten nicht schwieriger sein können.

    Ich stimme dir durchaus zu das 1&1 ziemlich schwierige Startbedingungen hat, einerseits weil der Start mit der Frequenzauktion 2019 extrem spät war, und und die für einen Neustart wesentlich attraktiveren Frequenzen schon bei der Frequenzautkion 2015 vergeben wurden. Abgesehen davon ist inzwischen auch die Konkurrenz relativ günstig geworden, vorallem bei ihren Discountmarken.

    Aber ich glaub auch bei der Frequenzauktion 2019 hätte man anders handeln können als es 1&1 getan hat.

    Ich hätte vom Band 78 ganz die Finger gelassen und hätte das komplett den etablierten drei Netzbetreibern überlassen. Dafür hätte ich aber darum gekämft drei als 15 MHz ab 2021 nutzbare Band 1 Blöcke zu bekommen.

    Ausserdem hätte ich versucht mit der Telekom zu verhandel, denn die Telekom ist der Anbieter der sein Band 28 Spektrum am wenigsten genutzt hat. Da hätte man vielleicht eine Mitnutzung nach einem Zonenplan raushandeln können. Und vielleicht auch noch eine Vereinbarung so 3.000 Telekom-Standorte via MOCN mitbenutzen zu dürfen.

    Bis Ende 2023 hätte man dann durchaus folgendes erreichen können:

    ca. 1.200 eigene aktive Standorte
    - davon ca. 400 reine Bn1 Standorte
    - cavon ca. 800 Bn28 + Bn1 Standorte
    ca. 2.500 Telekom-Standorte in Mitnutzung (meist B20+B3+B3)


    Das wäre dann schon eine deutlich merkliche Netzversorgung.


    Es liegt ja nicht nur an der Inkompetenz von 1&1. Zum Einen liegt es auch an Vantage Towers bzw. Vodafone.

    Es gibt aber definitiv auch Sachen für die Vodafone und Vantage Towers rein garnichts können sonder nur 1&1 selbst.

    Ich meine damit dieses "Bastel-Roaming" über eine seperate orange IMSI. In der Zeit hätte es 1&1 doch mindestens hinbekommen müssen das Roaming über orange so auszugestalten des es über die normale Inlands-IMSI funktioniert und damit genauso smooth wie bei den anderen Netzbetreiber läuft.

    Abgesehen davon wäre es sicher möglich gewesen für wichtige Nachbar- und Hauptreiseländer eigene, direkte Roamingabkommen zu schliessen so das man orange als Wholesale-Anbieter nur noch für den Rest braucht. Vielleicht hätte man auch da die Telekom noch mit ins Boot holen können. Denn die Telekom bietet ja sogar Endkunden für die Schweiz, Bosnien-Herzegowina und Kanada ganz passable Roamingkonditionen an.

    BTW: Mir fällt bei den Stromangeboten auf das schon seit geraumer Zeit die Anbieter scheinbar nur noch 100% Ökostrom an Privat- und Kleingewerbekunden verkaufen wollen. Denn die 100% Ökostom Tarife egal ob mit 12 oder 24 Monaten Laufzeit oder ohne Laufzeit und Preisgarantie fürs zu bestimmten Stichtagen (meist 31.12. oder 30.11) oder 6-12 Monate ab Lieferbeginn sind eigentlich immer billiger als Standard-Strommix.


    Finde es durchaus erfreulich es inzwischen so vielfältige, günstige Tarife für 100% Ökostrom gibt.


    Aber frage mich schon wie es sein kann das die Anbieter darauf drängen nur noch h 100% Ökostrom an Privat- und Kleingewerbekunden zu verkaufen. Denn dann muss ja anderseits durch Grosskunden ein besonderes Intresse an besonders schmutzigen Strom bestehen.