Beiträge von area58653

    28k8 war V34 und 33k6 war V.34+. Ein V.34+ Modem hatte ich auch mal, und als dieses das zeitliche segnete ein V.56-Modem. Das erreichte meist so 48 kbit/s, allerdings war die Leitung nie sonderlich stabil, im Vergleich zu V.34+.

    V.56 sagt mir nichts. Die gängigen Standards bei 56K Modems waren ja V.90 und V.92 und ich glaub es hätte noch X.2 und K56flex gegeben die aber bedeutungslos waren.

    Mit dem Wechsel von V.34 oder V.34+ ging dann meist auch der Wechsel der Schnitttstellen von ISA (interne Modems) und serielle COM Schnittstelle (externe Modems) auf PCI (interne Modems) und USB (externe Modems) einher, wobei ich aber glaube as es auch einzelne V.90 Modems für ISA und COM gab.


    Ich glaub die Ära der V.90 und V.92 Modems war relativ kurz, weil dann ja ISDN und DSL kam.


    ISDN war zwar nicht wirklich viel schneller oder besser, aber nur bei ISDN hat man den legendären XXL Tarif bekommen mit dem Sonntags Festnetzverbindungen und damit auch die Interneteinwahl bei EWEtel und Saargate kostenlos war.

    Und dann kam endlich DSL, die niedrigen DSL Datenraten bis DSL1536 die anfangs angeboten wurden waren ja zum Glück noch nahezu überall verfügbar. Nur beim Anstieg auf DSL3072, DSL6000 und DSL16000 wurden dann immer mehr Haushalte abgehängt.

    Aber DSL1536 war schon eine wirkliche Revolution damals, nicht nur von der Geschwindigkeit her, sondern vorallem auch weil endlich der Zeitruck weg war. Und DSL kam ja nicht allein, sondern Pentium III, GeForce 256 und Windows ME und 2000 haben die Multimediataugichkeit von PCs revolutioniert. Die vier Dinge zusammen würde ich als "2. Internetrevolution" bezeichnen.

    Die 1. Internetrevolution sehe ich bei den V.34 28.8K Modems sowe Pentium und Windows 95.

    Glaube vorher war das Internet ja nur was für bestimmte Geschäftskunden oder absolute Enthusiasten.


    Richtig teuer wurden Ortsgeschräche nach der Telekom-Privatisierung. Statt 23 Pfennig für 12 Minuten ab 18 Uhr wurden dann 12 Pfennig für 2,5 Minuten fällig. Der Tarif galt dann aber erst ab 21 Uhr. Davor waren es 12 Pfennig je 2,5 Minuten. Siehe Wikipedia. Ich war damals längere Zeit Internetkunde bei Freenet (hat glaube ich mit dem heutigen Freenet außer dem Namen nicht viel gemeinsam), die Interneteinwahl via CbC mit minütlicher Abrechnung über die Telekom-Rechnung, aber auch Pakete mit einer unterschiedlichen Anzahl von Stunden angeboten haben.


    Kann man so oder so sehen.

    Denn der alte Preis galt ja nur innerhalb des eigenen Vorwahlbereiches und Alles darüber hinaus war dann gleich Ferngespräch.


    Mit dem neuen Preismodell wurden dann ja vier Tarifzonen (City, R50, R200, Fern) eingeführt und selbst die City Zone umfasste mehrere Vorwahlbereiche und damit eine viel grössere Gegend.

    die Aussenbuerger kriegen also nix erstattet...

    Aussenbürger wären dann wohl Staatsangehörige ohne Wohnsitz im Inland. Da die in der Regel nicht in Deutschland steuerpflichtig sind wäre es ja logisch das die dann keine Rückerstattung bekommen. ;)


    Passend dazu, hab ich als ich letztens in einer Saunalandschaft eine Stellenauschreibung gesehen, wo man "mensch" fürs Team sucht.

    Auch online, wie ich gerade sehe:

    https://www.vabali.de/jobs/

    Aber ist das dann nicht eine Diskriminierung von Ogern, Reptilianern, etc. und Menschen die sich als solche identifizieren? :/

    Aber leider gibt es ja schon seit einiger Zeit leider keine Möglichkeit mehr sich zuhause eine schöne Rufnummer rauszusuchen. Früher ging das ja etwas versteckt über den Onlineshop nach eingabe eines Captcha-Codes für jeweils zehn Abfrage wenn ich mich richtig erinnere.


    Aber im Shop oder an der Hotline so 40-100 Kombinationen durchzuprobieren und dann überlegen was man nimmt finde ich nicht wirklich praktikabel, denn das kann man den Shopmitarbeitern oder Hotlinemitarbeitern schlecht zumuten, weil es ja auch noch andere Kunden gibt die Support benötigen.

    Handelsblatt berichtet: "Im Gegenzug verpflichtete sich Dommermuth damals, in 400 Funklöchern, sogenannten „weißen Flecken“, Funkmaststandorte für Deutsche Telekom, Vodafone und Telefónica Deutschland zu errichten." [...] "Daraus wird nun nichts mehr: Neben den 48 fertigen Standorten sollen zwar 50 weitere „in Umsetzung“ sein, teilt das Unternehmen mit. Zudem wurde für 32 zusätzlich geplante Standorte laut 1&1 noch nicht mal eine Baugenehmigung erteilt."


    https://www.handelsblatt.com/t…ngeschaeft/100020889.html

    So wie ich es hier am Rande mitbekommen habe, hat 1&1 da aber immer nur leere Masten gebaut, aber ohne selbst eigene Technik für das eigene Netz zu installieren.


    Sondern die Masten könnten dann nur theoretisch von den anderen Netzbetreibern gemietet werden. Aber ob das tatsächlich passiert ist wohl öfters fraglich.


    Allerdings ist das nicht der Fehler von 1&1 sondern eher der Bundesnetzagentur, wenn man die Netzbetreiber nur dazu zwingt leere Masten zu errichten.

    Danke, das war echt vor meiner Zeit, so Dinge wie FidoNet kenne ich nur vom hörensagen her, aber hab damit keinerlei Erfahrung.


    Ich hab gedacht das Gerät wäre ein normales V.34 Modem wie für 28.800 Baud oder 33.600 Baud wie z.B.


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    Als Answahlnummer konnte man in Deutschland ja entweder normale Festnetznummern, Festnetznummern mit Call-by-Call Vorwahl oder oder aber spezielle Einwahlnummern verwenden. Glaube hatten die Vorwahlen 0191 / 0192 / 0193 / 0194 und waren dahinter dann nur drei-, vier- oder maximal fünfstellig.


    In Deutschland waren alle drei Methoden relativ teuer, aber in den USA waren ja schon damals Ortsgespräche kostenlos, und ich weis das es in den meisten Ortsbereichen dort Einwahlnummern gab so das die Internetnutzung dort faktisch nahezu kostenlos war, und deshalb die USA in punkto Internetnutzung Deutschland so weit voraus war.

    Und deshalb hab ich gedacht das 31224 da eine universelle Einwahlnummer in allen Vorwahlbereichen hätte sein können.

    Das ich nicht verstehen warum der 12. März 2024 in US-Schreibweise 3/12/24 Baud-Day sein soll:


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    Erinnere mich zwar noch an das typische Anwahlgeräusch, aber das war doch immer individuell. Der erste Teil abhängig von der Anwahlnummer und der zweite Teil vom Protokoll.


    Oder war in den USA 31224 eine landesweite Anwahlnummer aus allen Vorwahlbereichen?

    Bei o2 ist das aber auch manchmal bisschen merkwürdig, welches Gateway da benutzt wird. Aus Niedersachsen ist es manchmal München, manchmal Hamburg, manchmal auch Augsburg. 😄

    Darauf hab ich ehrlich gesagt noch nicht so genau geachtet, mir fällt nur auf das ich bei o2 abwechselnd IPs aus dem 2.xxx... Bereich, 46.xxx... Bereich oder 176.xxx... Bereich bekomme.

    Und die 176.xxx... mag Facebook anscheinend nicht, denn immer wenn ich so eine IP habe, kann ich mich nicht normal einloggen sondern muss den Login entweder über ein anderes Gerät freigaben oder per E-Mail zugestellten Zahlencode eingeben. Das nervt schon. Bei Instagram hingegen funktioniert es ohne Probleme.

    Hatte gehofft Facebook würde nachdem die IPs häufiger vergeben werden damit aufhören, aber bis jetzt ist es leider noch immer so.


    Das ist meiner persönlichen Meinung nach momentan die "Achillesferse" des neuen 1&1-Netzes. Während o2 ein dezentrales Netz von Übergängen ins Internet betreibt (die sog. PDN-Gateways) gibt es bei 1&1 momentan genau ein PDN-Gateway bei Versatel in Düsseldorf. Das ist bereits im Regelbetrieb für alle Kunden nachteilig, die sich nicht gerade in NRW aufhalten. Ich habe mal hier in München nachgemessen - die Latenz zum nächstgelegenen Edge-Node von Google (oder auch Amazon, Facebook und Netflix) ist 12ms größer als im o2-Netz mit seinen über ganz Deutschland verteilten regionalen Übergängen.

    Bei der geringen Kundenzahl die aktuelle auf der neuen 1&1 Plattform laufen werden sich mehr Übergänge wohl kaum sinnvoll auslasten lassen, aber da Versatel ja schon bundesweit Infrastruktur hat dürfte es kein Problem sein sobald mehr Kunden auf die Plattform kommen mehr Übergänge zu realisieren und dadurch mehr Redundanz zu bekommen.

    Von der Latenz her dürfte es aber eh keinen merklichen Unterschied machen, denn es werden ja immer die schnellsten Edge-Nodes genutzt, und dann nutzt man eben Egde-Nodes in NRW. Und selbst man eine Server irgendwo anders in Deutschland dürften ein, zwei Hops mehr innerhalb Deutschlands maximal 3ms ausmachen.


    Vielleicht hat man auf der 1&1 Plattform generell eine schlechtere Latenz.


    Eher lustiger Nebeneffekt - die eher unseriösen Werbebanner (u.a. auf Teltarif und anderen Newsportalen), die mit Slogans wie "Jetzt Tester für Hörgeräte in Düsseldorf gesucht" werben nutzen für ihre Geolocation offenbar die IP-Adresse des PDN-Gateways. Umgestellte 1&1 Kunden erhalten also vermehrt vermeintlich lokale Werbung aus der Nähe von Düsseldorf :D.


    Da bekomme ich zwar manchmal Nürnberg / Leipzig / Halle angezeigt aber machmal auch kleine Orte wie Creußen / Geratal / Mähring / Mantel / Stadlern


    Ich denke das für die Geolocation schon erstmal die IP-Adresse genutzt wird, aber auf Geräten die Ortungsdienste erlauben auch der tatsächliche Ort abgefragt und dann gespeichert wird. Die kleinen Orte werden wohl Orte sein wo ein Nutzer der vorher die gleiche IP Adresse hatte war.

    yourfone könnte man preislich ja durchaus über den reinen Onlinemarken positionieren, aber eben zu fairen Konditionen.

    Könnte mir folgendes vorstellen: Allnet-Flat mit 15GB für 11,99€ / 40GB für 19,99€ / 85GB für 29,99€ / 150GB für 41,99€

    Also weiteres Premium-Merkmal könnte man dann auch mehr Speed, sagen wir 200/40 MBit/s statt 50/32 MBit/s anbieten das kostet ja nichts und gibt einerseits manchen Kunden ein Premiumgefühl, anderen Kunden die Möglichkeit aussagekräftigere Speedests zu machen.