Ich bin sehr froh, dass man in meiner Welt nicht ausschließlich von äußeren Umständen abhängig ist und ich in den letzten 19 Jahren ein sehr schönes Leben genießen konnte. Trotz aller widrigen Umstände (die es schon immer gab, nur medial weniger ausgeschlachtet) 
Boomer und Generation X haben da leicht reden, weil sie sich noch in den 90ern und frühen 00ern, Boomer auch schon in den 80ern ihren Wohlstand erarbeiten konnten, und auch beim aktuellen Einkommen aufgrund von langhähriger Berufserfahrung und oft sogar Führungsverantwortung immer noch ein gutes Einkommen hat, so das die äusseren Umstände wie generelle oder Mieten, Spritpreise, Flugpreise, etc. ihnen nicht mehr viel anhaben können. Eigenheimbesitz oder alte, günstige Mietverträge und ein hoher SF-Rabatt bei der KFZ-Versicherung kommen noch on top.
Generation Y und Z sind aber erst währen der Krisen-Kaskade ins Erwerbsleben eingestiegen und weil eine Krise die vorherige Krise direkt abgelöst und hatten somit noch nie eine wirklich gut Zeit wo sie hätten Wohlstand aufbauen können. Und in der Karriereleiter sind sie auch noch nicht so hoch aufgestiegen, sondern müssen oft mit Gehältern auskommen die bei den heutigen Lebenshaltungskosten schon oft mehr oder weniger prekär sind.
Generation Z könnte vielleich noch das Glück haben, das falls sich die Situation in den nächsten Jahren doch bessern sollte, das sie vielleicht doch noch etwas Wohlstand aufbauen kann, und ihn noch geniessen kann. Allerdings wurde Generation Z am allerstärksten und noch mehr als Generation Y vom Corona-Lockdown getroffen, weil sie um das Abschlussfeeling und ggf. Erstsemesterfeeling betrogen wurde, und es auch nie mehr nachholen kann.
Für Generation Y wenn ich da so speziell etwa an die Jahrgänge 1986-1991 denke ist es allerdings so der so zu spät. Denn wie es aussieht kommen wir so schnell nicht aus dem Kriesenmodus raus, vielleicht ab so 2029/2030 aber auch dann würde es wohl mindestens 5-10 Jahre dauern bis man sich einen gewissen Wohlstand erarbeitet hätte. Und bis dahin gehört Generation Y dann zu den alten Säcken und Schachteln die eh nichts mehr davon hätte.
Wer mit Einstieg ins Berufsleben jeden Monat 100€ in Indexfonds anlegt hat bis zur Rente eine ansehnliche Summe als zusätzliche Alterversorgung.
Da würde ich dir sogar zustimmen das das so funktionieren würde! Aber: Das intressiert mich persönlich nicht wirklich und wäre für mich keinerlei Motivation.
Sondern Motivation wäre es eher mit so 28...35 sein Traumauto fahren zu können und auch einige Reisen über die Grenzen Europas hinaus unternehmen zu können und mit so 35...40 sich Immobilieneigentum leisten zu können aber so das man maximal 50-60% finanzieren muss und trotzdem noch einie Liqiditätsreserve behalten kann das man keine grossen Abstriche beim Lebensstadard machen muss.
Und das ist dann eben viel, viel, viel schwieriger weil es dafür entweder eine sehr hohe Sparrate oder sehr hohe Rendite bräuchte. 