Beiträge von area58653

    PS: Meine Mutter bekam als ALG2-Empängerin lange Zeit von der Sparkasse gar keine Girocard. Die Karte die sie hatte konnte sie nur zum Geldabheben bei den Filialen der Sparkasse nutzen, bei der sie Kunde war. Alles andere (Bargeldlos bezahlen, Geld abheben an anderen Sparkassen oder Fremdbank) ging damit nicht.


    Sie bekam als ALG2-Empfängerin keine Girocard, und wenn das BVG-Beispiel Schule macht heißt das, ohne Girocard, kein Bus fahren mehr (und das in einer Gruppe die sich wahrscheinlich am wenigsten ein eigenes Auto leisten kann)... außer man erhebt Schwarzfahren zum Standard. Darauf hättest du mit etwas nachdenken auch selbst kommen können.


    Sie war froh dass sie überhaupt ein Konto hatte. Bei der Volksbank 100m weiter bekam sie erst gar keines. Traurig aber wahr.


    Am ALGII Bezug sollte es aber nicht liegen, ich bin mir nichtmal sicher ob eine Bank bei Kontoeröffnung überhaupt davon erfährt. Üblicherweise könnten ALGII Empfänger zumindest wenn sie EU-Bürger sind oder eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis haben, und einie einigermassen schaubere Schufa nicht nur eine vollwertige EC-Karte sondern auch eine Debitkarte oder sogar Kreditkarte mit niedrigem Limit bekommen.

    Das Banken kein Konto eröffnen oder nur ein Konto mit Servicekarte ohne EC-Karte, das kommt eigentlich nur bei "Härtefällen" vor wie z.B. Leute die unter Betreuung stehen, Migranten ohne Aufenthaltserlaubnis nur mit Duldung, oder Leuten mit einer "No-Go Historie" wie z.B. Vollstreckungstiteln, Abgabe von Vermögenauskunft oder Privatinsolvenz in den letzte Jahren.


    Meine Mutter (BJ47) bekommt das seit 2 Jahren auch hin. Das scheitert nur, wenn derjenige es nicht will. Meine Mutter hat aber erkannt, das es ihr viele sinnlose Gänge in die Filiale erspart.

    Meiner Erfahrung nach hängt die Offnheit gegenüber Computern, Smartphone und Internet gabe den 40er, 50er und auch noch 60er Jahrgängen stark vom beruflichen Background ab.

    Bei Leuten die die schon in den 90er Jahren beruflich zur Computer-Nutzung "gezwungen" worden sind, ist die Offenheit viel grösser, und die haben sich dann sogar aus Eigenintresse später dann Notebook, DSL, Smartphone, etc. zugelegt.

    Bei Leuten hingegen die die Möglichkeit hatten bis heute nahezu komplett offline zu arbeiten, oder erst spät Mitte der 10er Jahre zu etwas Computer- und Internetnutzung gezwungen wurden, was sie dann aber oft an jüngere Kollegen oder zuhause an die Enkel deligieren können, meiden bis heute Computern, Smartphone und Internet.

    Teltarif.de hat es bestätigt: MagentaMobil: Diese PlusKarte bekommt nicht alle Features


    So gesehen kommt der Magenta XL bei den neuen Tarifen am schlechtesten weg. Die anderen Tarife erhalten nun die HappyHour auch mit den PlusKarten. 🥲

    Auch wenn leider kein Roaming in den anderen Weltzonen inklusive ist, sind Unlimited in Deutschland und 93GB im EWR + Schweiz auch nicht wirklich schlecht. Auch wenn die 5GB für den Rest der Welt natürlich schon nice wären.

    Ich würde umgekehrt sogar sagen das MagentaMobil S / M am schlechtesten wegkommen, weil man damit selbst bei einer Drei-Karten Lösung teurer liegt wie bei drei einzelnen HIGH Mobile Tarifen:

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    Aber bei MagentaMobil L und XL wirds schon wesentlich intressanter, denn Tarife in der Grössenordnung gibt es ja bei der günstigen Konkurrenz nicht, während bei der Telekom der Aufpreis garnicht so teuer ist:


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    Aber das Manko ist einfach das längst nicht jeder drei Tarife braucht, und das mit dem gemeinsamen Vertragsinhaber bei unverheiraten Paaren und volljährigen Kindern auch ziemlich unschön ist.

    Katzen roamen nicht, sie bleiben in ihrer Homezone :)


    Doch, gerade für Katzen ist Roaming besonders wichtig. In Deutschland und einigen anderen Ländern haben Katzen ja nur sieben Leben, in einigen anderen Ländern aber neun Leben.

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    Als Katze im sechsten oder siebten Leben sollte man schon über einen Umzug nachdenken um die zwei Bonusleben auszunutzen. ;)


    Allerdings gibts ja auch genug EWR-Länder und die Romandie wo man als Katze seine beiden Bonusleben verbringen kann.

    Telekom-Vermittlungsstellen und Kabel-Kopfstellen sind in meiner Gegend auch eher an den Stadträndern oder in Gewerbegebieten, und Hochhäuser gibts hier eh kaum. Aber wo es Hochhäuser gibt kann ich mir schon gut vorstellen das die sich besonders dafür anbieten.


    Wobei ich denke das man dafür kaum ein ganzes Hochhaus braucht sondern wahrscheinlich der Dachboden und ggf. die Hälfte vom obersten Stockwert völlig reicht, vielleicht auch noch ein ein kleiner Teil vom Keller für die Glasfaseranbindung. Aber so können die Gebäude dann ja ganz nomal genutzt werden.


    Was die MSC betrifft ist es wahrscheinlich eh so das nur ein Teil der MSC wirklich unbemannt in Telekom Vermittlungsstellen, Industriehallen oder Wohn-Hochhäusern steht. Der andere Teile der MSC ist wohl an den Regionalstandorten der Netzbetreiber, wo auch echte Mitarbeiter von Vertrieb bis Netzplanung, arbeiten. Und diese Standorte lassen sich dann ja eh nicht geheim halten.


    Bei BSC/RNC hies es ja mal das man die nur für GSM und UMTS braucht, aber bei 4G und 5G eh nicht mehr, und sie trotz Weiterbetrieb der GSM und/ode UMTS Netze direkt zu den MSC bzw. heutzutage eigentlich MSS wandern sollen.

    Aber jetzt mit der NG Architektur und den Far-Edge Rechnenzentren läuft es dann quasi auf das Gegenteil hinaus. Wobei ich spektisch bin ob sich das auch ausserhalb der Ballungsräume wirklic so realisieren lässt.

    Zitat eines Mitarbeiters und ehemaligen TF der AVG, nach einer Fahrt in einem heillos überfüllten Zug von Transdev im oberen Mittelrheintal "Ich mache noch die Rückfahrt, und dann fahre ich dieses Jahr garantiert nie wieder Zug." Wenn selbst Eisenbahner keinen Bock mehr auf die Schiene haben, sagt das doch schon alles....

    Oder er muss sich vielleicht Anfang dieser Woche z.B. einer Rücken-OP mit längerer Reha unterziehen.


    Könnte sein, dass der Kollege seine Jahresarbeitszeit schon voll hat. Das wäre schon sehr früh, bei uns war das üblicherweise zum Oktoberfest (also in Rund 6 Wochen) so, dass die Ersten fertig waren.

    Echt?

    Aber wie geht man dann mit dem Mitarbeiter-Mangel in der restlichen Zeit um? Den die Kollegen die noch nicht über ihrer Frist sind werden ja dann auch kaum mehr soviel Stundenbudget haben das sie massenhaft Überstunden machen können. Die Züge müssen ja trotzdem fahren.

    Aber für die Betroffenen stelle ich es mir schon ganz nett vor jedes Jahr, selbst wenn es nur 7-8 Wochen sein sollten, so vom 11. November bis 31. Dezember, komplett auf Überstunden frei zu haben. Zusätzlich zum normalen Urlaubsanspruch.

    Aber der Winter ist für Europa natürlich nicht die beste Jahreszeit, und nach 7-8 Wochen Freizeit wieder in den Arbeitsalltag samt Überstunden müssen stelle ich mir auch heftig vor.

    Aber einen 85% Arbeitsvertrag mit so 32,3 Wochenstunden machen, tatsächlich dann aber immer so drei Wochen so 42-45 Stunden arbeiten, und dann eine Woche auf Überstunden frei machen können, wäre auch gut.



    MSCs und BSCs sind ja auch in ganz Deutschland verteilt und von außen meist nicht erkennbar, wenn man es nicht weiß, und natürlich sehr gut gegen Einbruch und Manipulation gesichert. Manchmal werden auch Fake Wohnhäuser genutzt.

    Fake-Wohnhäuser?

    Bei 1&1 hab ich noch garnichts gesehen, aber bei klassischen Mobilfunkanbietern kenne ich es eher so das sie sich für MSCs und BSCs oft entweder bei IP-Carrierern, bei Telekom Vermittlungsstellen, in deren Nachbarschaft oder auch in Industriehallen als Untermieter einmieten.

    Oftmals sind es dann zugleicht Mobilfunkstandorte.

    Aber auffällig ist meistens das mehr Richtfunk als bei normalen Mobilfunkstandorten vorhanden ist. Vorallem früher in der GSM&UMTS-Zeit gab es teilweise sogar Schleuderbetonmasten neben dem Gebäude. So extrem ist es heute meist nicht mehr. Aber so zwei Richtfunkschüsseln unter den Mobilfunkantennen am Dachmast, und dann ein zweiter Dachmast mit nochmal drei oder vier Richtfunkschüsseln ist auch heute noch oft üblich.


    Das Band 20 reicht nun mal nur für 3 Netzbetreiber und das ist auch im kompletten EU Ausland genau so. Also würde sich alle ins unermessliche hoch bieten bis sehr wahrscheinlich 1&1 aufsteigt. Dann wäre eine Menge Geld weg was im Netzausbau fehlt und günstigere Tarife verhindert.

    Jetzt wäre wirklich ein sehr dummer Zeitpunkt um Band 20 neu zu vergeben.

    Kombiniert betrachtet reichen Band 20 und 28 locker für vier oder auch fünf Anbieter, aber man müsste es dann eben von Anfang an intelligent planen. Eine nachträgliche Rekofiguration der Netze verursacht den etablierten Anbietern nur Zusatzkosten die zu Lasten des Flächenausbaus gehen. Und 1&1 würde vermutlich den Ausbau nicht auf die Reihe bekommen. Denn es klemmt ja jetzt schon an allen Ecken und Enden. Nicht nur im Funknetz. Sondern auch diese Bastellösung beim Roaming und zuletzt der "Grosse Ausfall" und dann der Entfall von EDGE ohne Vorankündigung.


    Ich hätte es besser gefunden 1&1 wäre schon bei der Frequenauktion 2015 gestartet und hätte sich dort 15 MHz Band 28 und die unteren 15 MHz Band 3 gesichert. Bei der Frequenzauktion 2019 dann lieber die Finger komplett vom Band 78 gelassen dafür aber sofort nutzbare 15 MHz Band 1 gesichert.

    Mit 15 MHz Band 28 + 18 MHz Band 3 + 15 MHz Band 1 hätten sie fürs Erste genug Spektrum.

    Und 2025 würden ja auch Band 7 und Band 28 auslaufen, da könnten sie dann Band 7 komplett den drei etablierten Netzbetreibern überlassen, sich dafür aber Band 38 das die etablierten Netzbetreiber eh nur sporadisch nutzen komplett sichern und als 50 MHz n38 betreiben. Das wäre dann ein guter Ersatz zu n78 gewesen.


    Zwar nur halb soviel Spektrum wie 100 MHz n78 Träger der Konkurrenz, aber bei einer geringeren Kundenzahl würde das allemal reichen. Und dafür hätte n38 gegenüber n78 einen Reichweitenvorteil.


    Überdies finde ich, 1&1 tut mit den Drillisch-Derivaten sehr wohl etwas für den Wettbewerb, in dem er NoFrills-Angebote rauskippt und diese mit sehr schmal aufgestellten Plattformen betreibt.

    Nicht wirklich, die Angbote die man bei den Drillisch-Marken bekommt, bekommt man in ähnlicher Form bei den etablierten Anbietern auch bei HIGH Mobile, o.tel.o, Tchibo Mobil oder als VVL Angebot bei Vodafone und o2.


    Wenn 1&1 ein Challenger sein möchte, reich t es nicht Billigtarife zu kopieren und vieleicht um ein paar Cent und ein paar GB zu überbieten, sondern ein Challenger müsste komplett in Lücken stossen sie noch komplett unbearbeitet sind.


    Da gäbe es noch genug Felder die noch komplett unbearbeitet sind. Zum Beispiel günstiges Roaming ausserhalb des EWR. Oder Nachschwärmer-Tarife mit z.B. für 14,99€ dann 22GB für die Nutzung tagsüber (7-23 Uhr) aber Unlimited* Nachts (23-7 Uhr).

    * Meinetwegen auch mein einer kleinen Einschränkung das ab 50GB pro Nacht auf symetrische 5 MBit/s gedrosselt wird.

    5G SA ist mehr ein Zukunftsthema wenn mehr Endgeräte mehr 5G Bänder aggregieren können. Bisher können viele Geräte bei 5G SA nur ein Band nutzen, einige Geräte können zwar zwei Bänder aggregieren, wobei dann aber eins der Bänder TDD also n38 oder n78 sein muss. So macht 5G SA eh noch keinen nennenswerten Sinn.

    Intressanter finde ich ob mit der Ustellung auf Vodafone dann wieder EDGE verfügbar sein wird. Und es wäre wünschenswert das 1&1 in Zukunft das International Roaming direkter über die eigene IMSI abwickelt statt über diese Bastelei mit zweiten IMSI.


    Und als am allerwichtigsten würde ich es ansehen das 1&1 schauen sollte für wichtige Nachbar- und Reiseländer wie die Schweiz, Bosnien-Herzegowina, Türkei, Kanada, etc. bezahlbares Roaming anzubieten.

    Nur noch 435 GSMonly Sender hören sich nach einer deutlichen Verbesserung gegenüber letzten Jahr an, aber leider hab ich das Gefühl das meine Regionen da ziemlich aussen vor ist.

    Hab hier den Eindruck das o2 eher mässig versorgten Gebieten komplett neue 2G/4G/5G-Standorte baut als seine GSMonly Standorte anzufassen oder wenigistens mit MOCN aufzuwerten.