Auch wenn Du Deine Meinung dogmatisch verteidigst.
Jeder, der im Internet für ein paar Euro einkaufen will, schafft es einen PayPal Account oder ne Kreditkarte zu besorgen.
Aber ne Ladekarte fürs Elektroauto, das wird zum unüberwindbaren Hindernis. So wird das nie was, ganz sicher!
Das ist ein grosser Unterschied, denn gerade bei PayPal und Kreditkarten ist die Universalität der grosse Pluspunkt.
Denn sie funktionieren quasi überall und man zahlt immer den gleiche Preis (von Spezialfällen wie Tankrabatt, Cashback, kostenlose Reiseversicherung bei einigen Karten ausgenommen egal ob man mit Bargeld, EC-Karte (Girocard und Maestro/VPay), Mastercard/Visa-Kreditkarte oder Amex zahlt.
Bei einer CCS-Schnelladesäule kann es hingegen gut sein das nur drei von fünf Ladeapps- oder Ladekarten überhaupt funktionieren, und bei den drei funktionierenden Ladeapps- oder Ladekarten mit mit der günstigsten nur 0,55 €/KWh zahlt, mit der teuersten aber 1,29 €/KWh und mit der dritten 0,72 €/KWh.
Da braucht es dann schon eine gewisse Vorabplanung an welcher Ladesäule man welche App oder Karte verwenden sollte, und wenn die Wunschsäule dann belegt oder defekt ist müsste man unterwegs oft nicht nur eine nächstgelegene Alterantive suchen, sondern auch auf den Preis schauen.
Ein bisschen erinnert das ans Videostreaming, wo früher Alles bei Netflix war, aber sich jetzt immer mehr Alles auf Netflix, Disney+, Paramount+, Discovery+, etc. verteilt.
(K), weil ich bei gemieteten Teslas gar keine Karte benötigt habe.
Abgesehen von den paar Tesla Supercharger Standorten die noch recht rar sind und wenn dann oft an hässlichen Autobahnraststätten oder Globus Parkplätzen stehen, braucht bei allen anderen Lademöglichkeiten ein Tesla genauo wie jedes andere Elektroauto eine Ladekarte. Und natürlich bei heimischer Ladung auch nicht.
Was sticht bei eKarren: Die Wirkungsgrade! In Zeiten der Energieknappheit bzw. -armut ein Trumpf. Solange es passt.
Wir haben im Büro nun einen MG4 für die Baustellen. Der lädt, wenn ihn niemand mit nach Hause nimmt, über Nacht mit Tibber, zumeist zu Spottpreisen bzw. zumindest Preise < 30 ct/kWh brutto. Wegen der schnellen Entwicklungen bei diesen Fahrzeugen ist das Auto nur geleast, was ich im Normalfall grundweg ablehne, da erstens genug Cash vorhanden ist und zweitens man beim Leasing tendenziell zu teure Fahrzeuge "anschafft", anstatt die alten Schleudern abzufahren, bis sie nicht mehr fahren. 149 € brutto monatlich für 20 tkm p.a. waren dann aber doch ein bestechendes Argument.
Der Wirkungsgrad und die Sprit- bzw. Stromkosten finde ich stehen bei privater Nutzung relativ weit unten in der Prioritätenliste.
Ganz oben stehen meist die Anschaffungskosten, dann komm die Flexibilität und die Fahrleistungen, dann das Design, Materialanmutung, Verarbeitung und Markenimage. Und erst dann kommen die Sprit- bzw. Stromkosten.
Und wenn man sein Elektroauto mit einem anderen Anbieter als für Haushaltsstrom laden möchte bräuchte man ja extra einen zweiten Stromanschluss mit eigenem Zähler, das wird sich nicht lohnen.
