Viel zu vielen Leuten ging es viel zu gut durch glückliche Umstände in der Wirtschaft und der Politik. Dazu wurden ihnen Subventionen kreuzweise in den Arsch geblasen, und sie mussten kein unternehmerisches Risiko tragen, und auch kaum etwas leisten. U.a. in der Coronazeit, da wurde dieser Effekt noch einmal verzigfacht.
Nun haben diese Bürger/Arbeitnehmer das natürlich - auch schon vor Corona - als den Status Quo angesehen - dadurch kam dann ja auch der Frust bei vielen Mitbürgern - weil es ihnen einfach zu gut ging. Und wer alles hat und Langeweile dazu - der ist dann eben unzufrieden.
Jetzt geht es den meisten noch immer sehr gut, die Zinsen steigen noch nicht einmal auf ein Hoch, sondern auf ein Normalmaß, dazu die exorbitanten Ansprüche an andere und an den Staat und an das Leben an sich.
Es schwindet nicht der Wohlstand, sondern nur der Super-Luxus, mehr nicht. Wer noch nicht einmal bescheiden und demütig, sondern nur ganz normal und auf nicht zu großem Fuß mit bodenständigen Ansprüchen lebt, dem geht es jetzt gut, und wird es in Zukunft auch noch lange gut gehen.
Leider leben viele in ihrer aufgeblasenen Schein-Luxus-Welt, und zwar auch viele der Normalbürger. Und sie leben auf Kosten anderer Menschen in ihrem Land und auf der Welt. Aber sie sind nicht bereit wieder etwas abzugeben von ihrem angeblich verdienten Super-Luxus.
Die Wirtschaft bei uns und damit die Löhne UND Staatssubventionen für Kleinbürger waren völlig überdreht und heiss gelaufen. Dadurch ist eine widerliche Selbstgerechtigkeit und ein extremes Anspruchsdenken entstanden.
Etwas abgedroschen - aber man siehe nur einmal, was für Staatskarossen von welchen Ausmaßen und zu welchen (subventionierten) Preisen auf der Straße rollen, das geht auf keine Kuhhaut. Da rollen Zigtausende Euros in einer Kiste - aber die Immobilien sind angeblich zu teuer und die Zinsen angeblich zu hoch - obwohl die Zinsen nicht mal halbwegs auf 80er- und 90er-Jahre Niveau sind. Stichwort Anspruchsdenken.