Beiträge von area58653

    Ich hätte den Preis des Unlimited Max (wenn man ihn denn unbedingt anbieten will) so gelassen wie er ist, aber an die Buchung eines Festnetzanschlusses gekoppelt. Damit wäre die Wahrscheinlichkeit, dass er als dauerhafter Festnetzersatz verwendet wird, schon mal sehr sehr gering.

    Damit wäre der Tari aber für die meisten Leute völlig unattraktiv geworden, und die paar Leute die ihn gebucht hätten, würden ihn oft weiterteilen. Zum Beispiel Eltern mit erwachsenen Kindern dann den DSL Anschluss zuhause nutzen und den Unlimited Max für die Studenten WG vom Kind.

    Ich hätte auch die Preise gelassen wie sie sind und sogar auf die 3€ Preiserhöhung verzichtet, aber einfach die Rabatte egal ob Priority, Partnerkarte oder Vertragsverlängerung reduziert.

    Sagen wir 35% auf die meisten Tarif und auf den Mobile Unlimited Max nur 15% dann wären wir bei:

    o2 Mobile S 4GB mit 19,99€ LP: 12,99€ real
    ...
    o2 Mobile XL 280GB mit 59,99€ LP: 38,99€ real

    o2 Mobile Unlimited Basic 3 MBit/s mit 29,99€ LP: 19,49€ real
    ...
    o2 Mobile Unlimited Max 500 MBit/s mit 59,99€ LP: 50,99€ real


    Deann hätte o2 auch das gleiche Preisniveau wie sie jetzt haben, eher sogar ein bisschen mehr, aber man hätte die Leute nicht mit Wucherpreisen verunsichern und abschrecken müssen.

    Wenn du den Tarif schon hast kannst du ja schauen ob du im Onlinebereich oder über die App wechseln kannst. Wenn keine Optionen verfügbar sind dann wird es wahrscheinlich nicht gehen.

    Bei meinem jetzigen Unlimited Basic der alten Tarifgeneration mit 2 MBit/s geht es auch nicht.

    Jetzt wo feststeht das die Roaming Plus Optionen auch für die aktuellen Mobile Unlimited Tarife verfügbar sind werde ich wohl in den neuen Unlimited Basic für 17,49€ verlängern.

    Bin nur am überlegen ob ich die Roaming Plus Option dann bedarfsweise für 9,99€ oder dauerhaft für 4,99€ zubuche, sinnvoller wäre eher ersteres, aber zweites ist natürlich bequeme wenn man nicht immer dran denken muss.

    BTW: Wie sieht es eigentlich nach Verbrauch der 3GB aus? Kann man da dann zu einem zivilen Preis nachbuchen?

    Alles in Allem muss ich sagen das es doch nicht so krass geworden ist wie ich befürchtet hatte.

    Der Mobile Unlimited Max würde mir jetzt mit 51,49€ angezeigt und der Mobile XL 280GB mit 31,49€.

    Und wenn jemand nicht dauerhaft eine so schnelle Unlimited Flat will, kann man ihn auch weiterhin aus einem Mobile Unlimited Basic für 17,49€ und die Unlimited Option für 39,99€ für 57,48€ flexibler nachbauen.

    Wenn jemand nicht unbedingt eine Unlimited Flat braucht kann man auch auch Mobile S für 9,99€ und 500GB Option für 29,99€ einen 504GB Tarif für 39,98€ oder mit Connect Option aus Mobile S Boost für 15,99€ und 500GB Option für 29,99€ einen 508GB Tarif mit Connect Option für 45,98€ bauen.

    Da hätte man auch einfach den Preis belassen und nur die Rabatte entsprechend senken können, statt die Leute mit 99,99€ Wucherpreis zu verschrecken.

    Früher hab ich die Mailboxen schon gerne genutzt, sowohl bei mir selbst als auch bei anderen. Denn wenn man für jeden Anrufversuch eh so 8-59 Cent zahlen musste war es zu schade ohne Kurzinfo aufzulegen. Oder T-Mobile Max, Vodafone Super-Flat und o2 Genion M/L Nutzer konnten über die Maibox auch ausserhalb der Homezone schon damals kostenlos kommunizieren.


    Aber heute hat sich eh viel zu WhatsApp und Viber verlagert, und da fast jeder dennoch eine Allnet-Flat hat spricht eh niemand mehr auf die Mailbox sondern probiert es einfach öfter oder man ruft bis dahin selbst zurück.

    4 Sektoren Neubaustandort in 03096 Schmogrow seit heute mit L8 + G9 online...Es kommt sicherlich noch L9 und 4G/5G auf 700 Mhz hinzu.


    G9 lief am vergangenen Mittwoch schon kurzzeitig.

    Bei uns verwendet Vodafone das 900 MHz Band im Gegensatz zu Telekom und o2 ausschliesslich für GSM900.

    Band 20 für LTE800 exklusiv, Band 3 und 28 für LTE/NR700 und LTE/NR1800 in DSS.

    Generell finde ich es natürlich schon doof auch den Lesezugriff einzuschränken.

    Ich hab zwar nichts gegen ein Pay-to-Premium Modell in sozialen Netzwerken, so das mit einer kostenlosen Basismitgliedschaft z.B. nur eine bestimmte Anzahle von Postings Tag abgesetzt werden kann und Videos nur bis zu einer gewissen Länge. Aber Lesezugriff sollte immer für Alle unbegrenzt sein.


    Aber Musk mit Twitter ist nicht der Einzige oder Erste der sowas macht, sondern bei vielen Medien kann man längst nichts Brauchbares mehr lesen, weil bei nahezu jeder Art von Content gleich die Paywall kommt, und auch ein Paywall-Blocker nicht mehr hilft. Also kann ich es eigentlich Musk nicht verübeln wenn er sich auch diesem Trend anschliesst.

    Das stimmt, ändert jedoch nichts an meiner Aussage. Der Lohn muss „nur“ im Rahmen der persönlichen Inflationsrate steigen, um die Preiserhöhungen abzudecken - und keineswegs um die genannten (geschätzten) 30 Prozent.

    Die offiziellen Inflatinsraten wie jetzt 6,1% beziehen sich aber immer nur auf einen Zwölfmonatszeitraum, aber wir haben im Thread eher von den Preissteigerungen zwischen Jan/Feb 2020 zu Mai/Jun 2023 gesprochen.

    Aber wenn ich jetzt mit so 1,3% von Jan/Feb 2020 auf Jan/Feb 2021, so 2,8% von Jan/Feb 2021 auf Jan/Feb 2022, so 9,6% von Jan/Feb 2022 auf Mai/Jun 2022 und nun 6,1% von Mai/Jun 2023 sind das in Summe auch 19,8%.

    Aber: Das ist jetzt nur aufs Netto und die Ausgaben bezogen.

    Wenn man aufs Brutto schauen möchte, muss man auch bedenke das es für eine gewisse Nettoeinkommensteigerung eine deutlich grössere Bruttoeinkommensteigerung braucht. Denn dann wirken die Freibeträge nicht mehr so und die Kalte Progression greift. Ausserdem sind in der Zwischenzeit auch die Beiträge zur Krankenversicherung gestiegen, und jetzt im Juli steigen gerade die Pflegeversicherungsbeiträge. Deshalb bräuchte es Brutto vermutlich schon so 25-30% damit Netto mindestens 19,8% rauskommen.


    Das ist sicherlich ätzend. Allerdings war euer Budget dann auch schon vorher „auf Kante“ genäht und ihr habt nah am Limit dessen gelebt, was ihr euch maximal leisten könnt.

    Sagen wir so, wir haben nie so gut verdient wie unserer Vorgängergenerationen in den DM-Zeiten, und die Jahre ab 2005 waren schon von etlichen Kriesen geschüttelt angefangen von der HartzIV-Kriese über Bankenkriese, Eurokriese und Griechenlandkreise, aber trotzdem haben wir es bis 2014 geschafft monatlich mindestens 5% und Jahresschnitt so mindestens 12% anzsparen und ein bisschen Kapital aufzubauen.

    2015-2019 wurden dann schon etwas rauher, da fing es dann schon an das in einzelnen Monaten das Einkommen nicht mehr gereicht hat und auf Rücklagen zurückgegriffen werden musste, aber der Jahreschnitt war immer noch mit mindestens 5% Kapitalaufbau.

    2020 und 2021 war zwar von Auftragsrückgang und bei manchen von Kurzarbeit geprägt, aber trotzdem konnte man da locker 20-30% sparen, da es ja kaum Möglichkeiten Geld auszugeben gab, und der Supermarkteinkauf das Highlight des Tages war.

    Aber seit dem Ende des Lockdowns sind wir jetzt schon von Monat zu Monat defizitär.


    Da ich sowas…

    …auch schon früher von dir gelesen habe, wundert mich das jedoch nicht wirklich. Selbstverständlich kann man für die Zukunft planen. Das konnte man gestern, kann es heute und wird es morgen können. Ob dann alles so eintritt, wie man es geplant hat, ist eine andere Frage. Pläne kann (und sollte) man bei geänderten Rahmenbedingungen an diese anpassen. Sonst ist es zwar ein Plan, aber eben ein beschissener Plan.

    Natürlich kann man nicht genau in die Zukunft planen, und man muss seine Pläne schon anpassen können. Aber so einen über zwei Jahre dauernden Lockdown hätte ich bis dahin unwahrscheinlicher gehalten als eine Alieninvasion. Und auch das der Ukraine-Konflikt sich solange hinzieht hätte ich mir nicht vorgestellt, sondern ich hätte damit gerechnet da der Konflikt unabhängig davon wer sich durchsetzt maximal ein halbes Jahr dauern würde.

    Seit Corona-Kriese und Ukraine-Kriese denke ich ehrlich gesagt nicht mehr an die Zukunft, sondern nur noch an die Vergangenheit und das Hier und Jetzt.


    Dann wird es schleunigst Zeit das eigene Konsumkonzept anzupassen.


    Wir müssen uns wieder was gönnen können, ist es nicht.

    Die nähere Zukunft wird aber nicht besser sondern nur schlechter. Und abgesehen von der allgemeinen Zukunft werden wir auch nicht jünger sondern nur älter und älter.