Alles anzeigenGönn ist halt auch ziemlich cringe. Die vermeintliche Zielgruppe dürfte das insbesondere so sehen, hat was von "Langenscheidt Wörterbuch Jugendsprache 2018" oder so.
Ein Zielgruppentarif braucht keine "schaut her ich bin ein hipper Deutschlehrer am Gymnasium " Namen sondern Leistungen die darauf zugeschnitten sind und das war der Tarif nicht so wirklich.
Was gut gegangen wäre, wäre ein Tarif mit unbegrenztem Datenvolumen und sonst nichts, gern bisschen gedrosselt, 10 Mbit beispielsweise. Telefon und SMS Flat braucht quasi niemand mehr in der jungen Zielgruppe und das auf das Datenvolumen achten müssen bleibt ja trotz der unlimited Optionen grundsätzlich erhalten. Da ist man auf dem halben Weg stehen geblieben.
Ist auch voll die verpasste Chance, weil die Telekom schon eine Apotheke ist und so könnte man mal eine junge Generation an sich binden und wenn der Jugendtarif mal ausläuft und derjenige sich an das beste Netz gewöhnt hat aber ein anständiges Einkommen hat, als Erwachsener, wird man viele davon auch mit einem Standardtarif halten können.
Ich finde schon das der Tarif gut zur Zielgruppe gepasst hat, denn allein die Unlimited DayFlats waren schon viel wert.
Die Idee mit der 10 MBit/s Flat ist zwar auch schön, aber ich denke das ist schwierig umzusetzen, so das sie sich einerseits gut verkauft, aber adererseits auch nicht zu sehr MagentaMobil XL und Festnetzanschlüsse kannibalisiert.
Würde die Telekom so eine 10 MBit/s Flat für 64,95€ regulär für Erwachsene ab 29 und für 49,95€ für Junge Erwachsene bis 28 anbieten dann wäre das den meisten Leuten immer noch viel zu teuer, vorallem den Jungen Erwachsenen trotz des Vergünstigsten Preises.
Würde die Telekom zwar 64,95€ regulär für Erwachsene aber nur 24,95€ für Junge Erwachsene bis 28 anbieten dann würden sich die Älteren total verprellt fühlen wenn sie mehr als das Doppelte für den Tarif zahlen müssten.
Würde die Telekom den Tarif regulär für 39,95€ und für 24,95€ für Junge Erwachsene bis 28 anbieten dann würde sie damit aber alle anderen MagentaMobil Tarife und auch das Festnetz kannibalisieren, und es wäre der Beginn der o2-isation der Telekom, mit Überlastproblemen in den Grossstädten und Geldmangel für den Flächenausbau.
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Junge Erwachsene haben ja deutlich weniger Einkommen als ältere Erwachsene, aber wollen doch noch mehr in der Freizeit rausgehen und auch mehr reisen, haben oft auch teurere Wohnungen als ältere Erwachsenen mit alten Mietverträgen und müssen mehr für die Kfz-Versicherung zahlen. Da bleibt für Mobilfunk nicht soviel Geld. Tarife für mehr als 25€ SIMonly gehen da einfach nicht.
Also braucht man einen Tarif der der Zielgruppe zwar schon entgegenkommt, maximal 25€ SIMonly im Monat kosten darf, aber trotzdem keine anderen Tarife kannibalisiert.
