Der Fraud Prevention Pool ist nur für Kunden mit massiven Zahlunsproblemen und vorallem Zahlungsausfällen.
Beiträge von area58653
-
-
Die Trafffickosten sind für o2 wohl kein Problem, zumal ja o2 ein eigenes Backbone und kostenfreie auf Gegenseitigkeit basierende Peerings hat.
Das Problem für o2 ist eher die Überlastung der Mobilfunkschnittstelle.
1TB entspricht immerhin etwa 70 normalen Smartphone-Mobilfunkkunden die durchschnittlich 14,6GB verbrauchen. Wenn diese 70 normalen Smarphone-Mobilfunkkunden durchschnittlich 18€ für ihren Smartphone-Mobilfunktarif zahlen sind das 1.260€. -
Aber darum geht es hier auch nicht alleine und ausschließlich. Denn wenn man die betreffende Meldung genau ließt, sind von der anbieterseitigen Kündigung HAUPTSÄCHLICH Homespot-User, also solche mit LTE/5G Routern als Festnetzersatz - mit sogar bei abgehenden Anrufen angezeiger Festnetznummer - und dedizierter Einzel-SIM-Karte - explizit für den Zweck einer Nutzung im Router - von der Kündigungsmaßnahme betroffen. Und eher weniger die Free Unlimited User.
Bei den Homespot-Tarifen gibt es aber viel weniger Missbrauchspotential da es nur eine einzige SIM Karte gibt.
Maximal könnten sich zwei, drei Studenten-WGs die auf einer Etage sind ein gemeinsames WLAN aufbauen Aber aus das dürfte eher selten sein, denn in Grossstädten und Ballungsräumen nimmt man dafür dann eh lieber Kabelinternet oder VDSL, zumal ja beim Homespot nur ein 50 MBit/s und 100 MBit/s Tarif angeboten werden. Das ist eher etwas für Dorfbewohner wo es kein Kabelinternet gibt und VDSL/DSL noch langsamer wäre. Und da gibt es kaum Studenten-WGs sondern eher Einfamilienhäuser und Doppelhaushälfen.
Aber gerade das Vorgehen die Kunden quasi ohne Vorwarnung zu kündigen und ggf. sogar Neuabschluss zu verweigern finde ich unfair.
Ich hab ja volles Verständnis das die Anbieter etwas gegen Leecher unternehmen müssen, aber wenn dann sollte man das offen kommunizieren. Zum Beispiel: "Ab einem Datenvolumen von 500GB je Abrechnungsmonat werden weiterhin pro Kalendertag 15GB Highspeed-Datenvolumen gewährt, danach behält sich o2 für den Rest des Kalendertages vor die Datenrate auf 3/1 MBit/s zu reduzieren".Dann könnten die Kunden selbst entscheiden ob sie sich damit arrangieren oder lieber zurück auf VDSL/DSL wechseln auch wenn es langsamer ist.
-
Kommt halt drauf an wie die Karten genutzt werden. Klar, meine Unlimited Max Hauptkarte im iPhone hat nur ca 50GB, die kostenlose MC in der Watch vllt paar MB, die zusätzliche Karte hatte über Monate zwischen 2-6TB als Festnetzersatz. Da brauchen wir uns nichts groß vormachen, der Download eine heutigen Xbox, PS oder Computerspiel wie Battlefield, Call of duty oder Flightsimator liegt mal eben schon zwischen 70-300GB. Zack, mal eben für ein einziges Spiel weg.
Man muss aber schon sagen das kostenlose Spiele oder günstige Spiele bis 15€ weitaus kleiner sind als die teuren Top-Titel.
Und die teuren Tip-Titel werden dann meist schon noch auf echtem Speichermedium gekauft, damit man sie wenn man sich sattgespielt hat weiterverkaufen kann. Das geht ja bei einem Download kaum bis garnicht. Und die Top-Titel sind dann auch entsprechend teuer, unter 50€ geht da garnichts. Das sich jemand über zehn Top-Titel für deutlich über 500€ im Monat gönnt dürfte schon sehr selten sein.Nun hatten wir schon damals auch die ganzen konstellationen hier im Forum, wo es den Uimited Connect noch offiziell gab, dort die Datenkarte auch noch für dauerhaft im Ausland befindliche Personen angegeben wurden. Ich glaub jemand schrieb von ca 2-4TB pro Inlandskarte und im TB Bereich im Ausland. Das wären dann mal eben knapp 12Tb im Inland, 14TB im Ausland (die FUP funktionierte ja ewig nicht).
Aber das sich soviele Leecher-Haushalte zusammenfinden die sich dann einen o2 Tarif teilen und die teilweise dann auch noch dauerhaft im Ausland residieren wird schon extremst selten sein.
Aber es war auch naiv von o2 bei den Boost Tarifen mit Connect-Option überhaupt die Unlimited-Option anzubieten.
Oder man hätte die Unlimited Option billiger, sagen wir für 14,99€ anbieten können, aber dafür so gestalten das die nur auf die echten Multicards aber nicht für die Datacards gilt.Ein o2 Mobile S Boost Plus 15GB für rabattierte 20,99€ + Unlimited Option für 14,99€ also zusammen 35,98€ bei dem dann die drei echten Multicards eine Unlimited Flat haben, aber die sieben Datenkarten sich die 15GB teilen wäre eine faire Sache, bei der es dann auch kaum Missbrauchspotential gäbe.
-
Prepaidangebote die eine by Call Abrechnung von unter 2,14 €/GB anbieten kenne ich nicht, sondern sämtliche Prepaidangebote die ich kenne nehmen zwischen mindestens 0,06€ (Discotel Prepaid) bis 0,49€ pro MB was dann 61,44 €/GB bis 501,76 €/GB entspricht.
Häufig wird aber ohne gebuchte Smartoption oder Dartenoption aber dann nach einer Dayflat für irgendwas zwischen 0,49€ und 2,99€ abgerechnet.
Auch da ist die FUP praktisch nie relevant. Denn meist liegt die Inklusivleistung eh unterhalb der FUP Regelung, z.B. bei einer 200MB Tagesflat für 0,49€ (ca. 470MB nach FUP) oder einer 1GB Tagesflat für 1,99€ (ca. 1,9GB nach FUP). Wenn bei einer 10GB Tagesflat für 2,99€ die Inklusivleistung wirklich über den ca. 2,8 GB nach FUP liegt verzichtet der Anbieter in der Regel auf die FUP. -
Das hat alles aber 0,0 mit der privaten Finanzierung von Parteien zu tun, die aus meiner Sicht streng reguliert gehört. Maximal 1.000 Euro pro Jahr pro natürlicher Person und Verbot von Parteispenden durch juristische Personen. Mein Vorschlag.
Ich kann den Gedanken gut nachvollziehen aber habe Zweifel ob das wirklich etwas bewirken würde.
Ich gehe nämlich davon aus das man dann einfach etwas intransparenter spenden würde. Zum Beispiel mit unentgeltlichen Überlassungen und Dauerleihgaben oder Spenden nicht an die Partei selbst sondern parteinahe Stiftungen, etc. -
Es ist so, dass du bei Prepaid den Datentarif auch nach Einreise ins Roamingland buchen kannst. Somit ist nicht ersichtlich ab wann der Anbieter FUP Grenzen geltend machen darf und in welcher Höhe. Daher wird eine Maßeinheit herangezogen, die eindeutig ist, in diesem Fall das Guthaben.
Das verstehe ich jetzt nicht. Was spielt es für eine Rolle ob man die Smartoption oder Datenoption schon im Inland oder erst im Roaming bucht. Auch der Preis bleibt gleich. Und Guthabenaufladung mittels Onlinediensten geht auch aus dem Ausland.
Ob der Anbieter andere FUP Grenzen anwendet, die höher liegen als die in der Verordnung festgelegt sind, ist dem Anbieter überlassen, Vodafone ist in diesem Fall sehr großzügig.
Es ist eben die normale FUP Formel wie sie auch bei Verträgen angewendet wird, bei 79,99€ Optionspreis kommt man auf gut 74GB und die werden eben auf glatte 75GB aufgerundet.
-
Private Parteienfinanzierung soll gar nicht funktionieren. Sie gehört abgeschafft. Nur natürliche Personen sollten überhaupt an Parteien spenden dürfen, wenn überhaupt, und dann maximal 1.000 Euro im Jahr oder so.
Der Großteil der Parteienfinanzierung sollte über Mitgliedsbeiträge und die staatliche Parteienfinanzierung laufen.
Über den Sinn von Parteispenden kann man sicher streiten und man kann dagegen sein, aber Einflussnahme von finanziell gut situierten Unternehmen, Verbänden und Privatpersonen wird man nie verhinden können. Würden Parteispenden stärker eingeschränkt oder sogar ganz verboten werden, würden sie nur noch intransparentere Wege nutzen.
Aber Parteispenden und Einflussnahme sind nichtmal das Hauptproblem.
Das grösste Problem ist das in Deutschland der Politiksche Einfluss der Parteien so riesig ist das es eigentlich fast grundgesetzwidrig ist. Denn im Grundgesetz steht "Partein wirken bei der politischen Willensbildung mit" aber nicht "Parteien bestimmen die politische Willensbildung".
In anderen Ländern sind politische Parteien ohnehin nur lockere politische Zusammenschlüsse von politische engagierten Menschen, die dann aber wenn sie gewählt werden weitgehend ihr eigenes Ding machen können.In Deutschland hingegen sind die politischen Parteien ziemlich straff organisiert und werden straff von oben her noch unten durchregiert. Und durch die 5% Hürde haben auch nur grosse Parteien eine realistische Chance auf Mandate, jedenfalls das Bundestag und die deutschen Vertreter im Europaparlament betrifft. Und man kann auch nur eine Partei wählen ohne das man weiss wem man mit seiner Stimme zu einem Mandat verhilft.
Würde man das Wahlrecht so ändern das:1) Die 5% Hürde auf 1,5% oder 1% gesenkt würde so das auch kleinere Bündnisse eine Chance auf Mandate hätten
und
2) Bei der Bundestagswahl 104 und bei der Europawahl 16 mit je 6 Stimmen bilden, bei der die Wähler panaschieren dürfen
Dann würde das dem Wähler viel mehr Macht geben und die Macht der Parteispitzen und damit auch von Reichen Einflussnehmern etwas schwächen. -
Das es in Bodenmais Probleme gab hab ich mitbekommen, aber nicht das sie schon wieder bestehen.
Komme nicht oft nach Bodenmais, als ich das letzte mal dort war gab es dort noch kein o2 LTE, aber frisch von grün auf blau umgebautes UMTS. Müsste wahrscheinlich 2017 oder 2018 gewesen sein.
Der Standort am Arbergipfel läuft aber, hatte ihn erst vorgestern wieder in der Nachbarschaftsliste. Scheint also nur die Richtfunktanbindung von Bodenmais zu betreffen.
In Cellmapper hab ich gesehen das die Telekom dort MOCN mit Vodafone nutzt obwohl die Telekom selbst zwei gute Standorte hat und das MOCN definitiv nicht braucht. Kann es sein das die Telekom das nur macht um o2 zu ärgern? Technisch ginge zwar auch MOCN mit mehreren Anbietern aber das hab ich in Deutschland noch nirgends gesehen. -
Das hat sich die EU ausgedacht.
Aber wie kommt man auf eine so bescheuerte Idee?
Das heisst wer 20€ auflädt, drei MMS verschickt und dann eine 17,99€ Smartoption bucht und nur noch 0,84€ Restguthaben hat könnte schon bei ca. 800MB die FUP-Nachberechnung und damit dann nach wenigen weiteren MB die Sperre bekommen obwohl er seine Smartoption voll bezahlt hat?In der Praxis spielt es natürlich keine Rolle weil die Netzbetreiber bei den kleinen Smartphonetarifen bis 25GB und teilweise auch darüber hinaus eh kein FUP anwenden. Aber trotzdem ist es Müll was die EU da beschlossen hat.
Zumindest Vodafone scheint sich nicht am Guthaben sondern am Optionspreis zu oritientieren, denn bei CallYa Black ist fest von 75GB die Rede ( https://www.vodafone.de/media/…/pdf/pib-callya-black.pdf ) was eben die gut 74GB nach der normalen FUP Formel auf ganze GB aufgerundet sind.