Beiträge von area58653

    Öhm, nein? Mit ner passiven Frequenzweiche kann man 800 und 900 auf der selben Antenne parallel laufen lassen und wird auch so betrieben. Habe hier (wahllos) eine STOB der Telekom, die MB7/8/9/15/18/21/26 enthält. Komplettes Midband läuft auf 4x4 und die verwendete Antenne hat 2 Lowband- und 4 Midband-Ports. Die beiden Lowband-Ports decken 690-960 MHz ab.

    Das sind aber realtiv neue Antennen die seit so ca. 2015 verbaut wurden, bei den älteren Antennen sind die Eingänge nicht so breitbandig.


    Aber egal, da du ja in Hochfrequenztechnik durchaus bewandert bist, weißt du ja auch, dass so lustige Dinge wie Intermodulationsprodukte dritter Ordnung zweier Band-8-Signale auf 930 und 940 MHz eventuell eine Rolle spielen könnten.

    Hab davon gehört aber hätte nicht erwartet das das wirklich ein Problem ist. Weil dann könnten auch Oberwellen aus anderen Frequenzbereichen zum Problem werden, wenn die Technik so anfällig wäre.

    Aber wie gesagt wäre das vorallem 2011-2017 sinnvoll gewesen, inzwischen ist es dafür ohnehin zu spät.

    Im Roamingvertrag steht es aber so. 1&1 hat sich verpflichtet bis 2026 50% der Haushalte zu versorgen, was laut 1&1 Angaben 12.000 Standorten in 390 Städten entspricht. Da sind sicherlich auch für Coburg oder Illmenau mehrere dabei. Outdoor Versorgung ist auch mit 2100 MHz problemlos möglich. Nur Indoor wird etwas schwieriger. Da könnte für die Anrufe noch 2G-Roaming bei o2 einspringen, was angeblich in den 1&1 Ausbaugebieten nicht so wie 4G abgeschaltet wird. Hoffentlich werden die VoWiFi von Anfang an dabei haben. Laut 1&1 wird man die Verzögerung beim Ausbau bald aufholen, so dass man sich keine Sorgen machen muss.

    Ein Mobilfunknetz ist nur Outdoor funktioniert ist aber nicht viel wert, denn die meiste Zeit ist man ja eher drinnen, und längst nicht überall gibt es WiFi.

    GSM wird ohnehin nicht dauerhaft bleiben, sondern vermutlich irgendwann 2026-2028 abgeschaltet. Aber auch wenn es 2026 noch läuft: Sprachtelefonie und SMS intressieren heute kaum noch aber Datendienste sind essentiell.

    Die werden das schon machen. Es wird einige Kinderkrankheiten und Wachstumsschmerzen geben, ja. Ich will auch nicht ausschließen, dass der Laden fusioniert oder verkauft wird (Den ein oder anderen Milliardär oder vielleicht AT&T, Fusion mit den VF oder Übernahme durch Rakuten - alles möglich)

    Aber bis 2030 steht ein vollwertiges viertes Mobilfunknetz in D, da bin ich von überzeugt.

    Auch eine Übernahme könnte nichts an der Situation ändern das man keine brauchbare Frequenzausstattung hat, und der exotische OpenRAN Ansatz macht die Sache für einen transnationalen Carrier der schon Partnerschaften mit Hardwareausrüstern hat auch schwierig. Zudem ist Deutschland ein ziehmlich gesättigter Markt mit vielen Discountern.

    Und ob ich jetzt ein 800- oder 900-MHz-Radio an die selbe Low-Band-Antenne hänge, dürfte keinen Unterschied machen. Außerdem hat GSM-R damals schon existiert und die Anzahl der entstörten Triebfahrzeuge lag bei 0.

    Ausgehend von GSM900 only, GSM1800 only, GSM 900/1800, wäre eine Erweiterung mit UMTS900 und / oder LTE1800 schon einfacher gewesen da man das ja über die gleichen Antennen machen hätte können.

    Für LTE800 mussten ja immer neue Antennen installiert werden.

    Ausserdem waren UMTS900 und LTE1800 damals auch noch kompatibler als LTE800, denn damals waren auch noch viele Apple iPhone 4S und 5, LG P990 Optimus 2X, Samsung Galaxy SII und SII Plus, etc. in Verwendung.

    Und bis jetzt wäre UMTS900 noch ein gutes Basisnetz für Sprachtelefonie, wobei aber allmählich VoLTE mit den aktuellen Smartphone SoCs stabiler läuft als früher und VoLTE Roaming sich doch noch langsam verbreitet.


    Außerdem hat GSM-R damals schon existiert und die Anzahl der entstörten Triebfahrzeuge lag bei 0.

    Wahrscheinlich hat man es nur dort gemacht wo es keine Bahnstrecken, oder zumindest keine Bahnstrecken mit GSM-R gab.


    Der 900-MHz-Bereich wurde hinsichtlich der Nutzung bereits 2015 flexibilisiert, dass GSM nicht mehr vorgeschrieben war. Da die GSM-R-Einschränkungen alle Betreiber betreffen, gab es keine uneingeschränkt nutzbaren P-GSM-Blöcke.

    Die beiden EGSM Blöcke sind aber am nächsten an GSM und der oberste PGSM Block ist recht nah an der Duplexlücke.

    Aber die vier mittleren Frequenzblöcke sollten RGSM definitiv nicht stören. Also wenn man es so gemacht hätte:

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    Zähl mal mit aus. Stimmen auszählen ohne gleichzeitig Kandidaten auszuzählen macht nur doppelte Arbeit und wenig Sinn. Zwischen- und Teilergebnisse gibt es ja trotzdem vorher.

    Üblich ist doch folgendes Vorgehen:

    1) Für jede Liste einen Stapel bilden, und Stimmzettel auf denen nicht kummuliert und panaschiert wurde, oder nur einnerhalb einer einzigen Liste kummuliert und panaschiert wurde, auf auf den jeweiligen Stapel legen.

    2) Für Wahlzettel auf denen über Listengrenzen hinweg panaschiert wurde einen eigenen Stapel bilden.

    3) Auch für die Stimmzettel die ungültig erscheinen weil sie komplett leer sind, mehr als die erlaubte Stimmenanzahl vergeben wurde, etc. einen eigenen Stapel bilden.

    4) Die Wahlzettel vom panaschierten Stapel durchgehen, und wenn dann z.B. auf einen Stimmzettel 1 Stimme für die SPD, 3 Stimmen für die Linke und 1 Stimme für die FDP stehen dann nimmt man drei kleine Hilfszettel und schreibt drauf Listennummern und Stimmenanzahl, in dem Fall also L2 / 1, L4 / 3, und L5 / 1. Diese Hilfszettel werden dann auf die Stapel der jeweiligen Liste gelegt.

    5) Jetzt werden nur noch die Stapel durchgezählt. Bei den ganzen Stimmzetteln wird mit den Stimmen multipliziert, in Bremen also einfach mal fünf. Und Dann die Hilfszettel mit der Zahl die draufsteht.

    > Schon hat man die exakte Stimmenzahl inklusive der panaschierten Stimmzettel

    6) Die einzelnen Stapel eintüten, Klebetikett drauf, von den zählenden Wahlhelfern und Wahlvorstand unterschreiben. Die werden dann am nächsten Tag normalerweise abgeholt und dann woanders an den kommenden Tagen nochmal genau nach Kandidaten ausgezählt. Damit niemand die Kandidaten aus dem eigenen Stadtteil bevorzugen kann. Ausserdem ist die zweite Zählung ja ohnehin nötig um Manipulationen auszuschliessen.

    Es ist schon wichtig das man ein Ergebnis hat das auch die panaschierten Stimmzettel beeinhaltet, denn heutzutage ist es ja oft so einerseits CDU und SPD knapp beisammen liegen und anderseits die FDP hart an der 5% Hürde liegt.

    Wenn dann ohne panaschierte Stimmzettel die CDU auf 28,54%, die SPD auf 28,21% und die FDP auf 4,93% aber mit den panaschierten Stimmzettel die CDU auf 28,19%, die SPD auf 28,42% und die FDP auf 5,06% kommt, dann ist das schon ein riesiger Unterschied.

    Das entscheidet darüber welche Koalitionen überhaupt möglich sind und wer in ein einer GroKo den Führungsanspruch hätte.

    Ja, aber es werden schrittweise die Gebiete ausgenommen, in denen 1&1 selbst versorgen "soll". Z.B. anscheinend ab 2026 alle Städte mit mehr als 30.000 Einwohnern. Dort kann man dann kein o2-4G mehr verwenden.

    Das halte ich für völlig utopisch, denn da wären dann auch Städte wie Coburg oder Illmenau dabei. Denke da muss man froh sein wenn man bis 2026 dort überhaupt drei, vier Standorte von 1&1 hat.

    Aber mit der Frequenzausstattung die 1&1 hat kommen sie niemals vom Roaming los, nichtmal in den Metropolen. Den selbst wenn sie dort soviele Standorte wie die etablierten Netzbetreiber aufbauen würden, dann würde das immer noch nicht reichen, weil sie ja keine Frequenzen unter 1900 MHz haben.

    Weiß man da eigentlich wie weit die DB mit dem Austausch so ist deutschlandweit?

    Mittlerweile ist das Thema eigentlich eher nebensächlich, weil es eigentlich ziemlich egal ist ob nur B20+n28 oder B20+B8+n28 aktiviert wird.


    Die freie Nutzung von Band 8 wäre so 2011 bis 2017 sehr intressant gewesen weil mit UMTS900 oder LTE900 ein billigerer aber wesentlich schnellerer Sparausbau möglich gewesen wäre.

    Die letzte Chance wäre die Frequenzauktion 2015 gewesen, da hätte man die Band 8 Frequenzen so vergeben können das jeder Anbieter mindestens einen uneingeschränkt nutzbaren PGSM900 Block bekommt.

    Wobei man sagen muss das ein Vergleich von Berlin und Brandenburg auch nicht wirklich fair ist, da ein Grossteil der Branderburger eben nicht über Brandenburg verteilt wohnt sondern im Berliner Speckgürtel. Da zahlen die Bewohner zwar Steuern nach Brandenburg, nehmen aber überwiegend Berliner Infrastruktur und Berliner Kulturangebote in Anspruch.

    BTW: Hochrechnung für Bremen sieht nun so aus:

    wahl35.jpg


    wahl36.jpg


    Damit würde es wohl auf eine Fortsetzung der Koalition hinauslaufen.

    Kennst Du einen, der ausgerechnet die Karre einsetzt? Bei uns fährt die DHL mit Streetscooter XL. Einige Gewerbebetriebe haben hier mehrere Nissan E-NV200. Maxis sieht man auch gelegentlich. Vielleicht sind E-Sprinter und E-Crafter besser. Aber bezahlen will die niemand!

    Ich kenne auch nur ein Hotel das einen Nissan e-NV200 nutzt, den Renault Kangoo Rapid E-Tech hab ich auch noch nicht live im Einsatz gesehen.


    Aber ich denke er würde schon ein gutes Zustellfahrzeug abgeben, denn gerade bei halbwegs fixen Routen, dem überwiegend innerstädtischen Einsatz mit niedrigen Geschwindigkeiten und dem häufigen Anfahren könnte ein Elektroantrieb gegenüber Verbrennern seine Vorteile ausspielen. Und der Kangoo Rapid E-Tech sieht vom Innenraum her für einen Kastenwagen schon recht chic und wohl nich aus. Grösse wäre für ein Zustellfahrzeug ideal, gross genug das ordentlich was rein passt aber kompakt genug damit er in den Innenstädten und Wohngebieten niemanden behindert.

    Der Streetscooter ist schon ein ziehmlich grosses Teil, das ist ideal für Gewerbegebiete, aber für Innenstädte und Wohngebiete ist er schon zu gross.

    Und der Streetscooter XL ist ja nochmals grösser und schon fast ein richtiger LKW. Denke das man den garnicht mir normalen Klasse B Führerschein fahren dürfte. Und der ist dann wirklich wohl nur noch für Industriegebiete. Oder im Rhein-Main Gebiet und Ruhrpott könnte man vielleicht sogar für die Transporte zwischen Zustellbasis und Paketzentrum verwenden, denn da sind ja auch die Paketzentren dichter. In ländlichen Gebieten würde die Reichweite dafür nicht reichen.