Beiträge von area58653

    Die Landbevölkerung (zu der ich mich zähle) würde beim derzeitigen Angebot aber wahrscheinlich auch nicht auf ein 9€ Ticket wechseln, weil es im Auto viel flexibler und bequemer ist.

    Ein 9€ Ticket egal ob es nun wie bei der Sommeraktion ein Monatsticket ist, oder ob es nur ein Tagesticket wäre, würde sich aber bereits ab der ersten Fahrt lohnen und wäre somit immer ein Gewinn.

    Und es gibt durchaus Strecken wo die Bahn genauso gut ist wie das Auto, und sogar Vorteile bietet, z.B. wenn man Alkohol trinken möchte, oder das man nebenbei am Smartphone online sein kann.



    Die Landbevölkerung wird doch schon durch Straßen bis in jede Ecke subventioniert und zahlt ja auch deutlich weniger für Wohnraum. Alles hat seine Vor- und Nachteile.

    Eine Strasse kostet ja nicht viel, und beim Zustand wie z.B. Schlaglochbeseitigung und Winterdienst geizt man vielerorts auch ziehmlich. Die Strassen in den Dörfern und Kleinstädten sind kein Luxus.

    Und sonst sieht es auch mit der infrastruktur schlecht aus, bei stationären und Mobilen Breitbandausbau war die Landbevölkerung auch lange Zeit ausgeschlossen als die Grosstädter schon Orange Is The New Black, House of Cards, The Man in the High Castle kannte die Landbevölkerung nur vom Hörensagen, denn via GSM/EGE und DSL mit irgendwas zwischen 384IP und bestenfalls 3000IP war Streaming völlig undenkbar.

    Und es gibt noch unzählige ander Dinge, wie z.B. Kinderbetreuung oder Zugang zu Hochschulbildung.


    Zwar gibt es auch au dem Land und in den Kleinstädten mittlerweile Kitas, aber bei Öffnungszeiten von 8-13 Uhr ist es unmöglich nebenbei erwerbstätig zu sein. Denn wenn man sein Kind erst um 8:10 Uhr abgeben und dann um spätestens 12:50 Uhr wieder abholen muss, dann aber jeweils ca. 40 Minuten Autofahrt hätte, könnte man bestenfalls drei Stunden von 9-12 Uhr arbeiten. Aber wenn man dann Kitakosten + Fahrtkosten in Relation zu dem setzt was man mit so einen 9-12 Uhr Job verdienen Kann wäre das eine Draufzahlsache.

    Und wenn die Kindern mal gross sind und Abi haben müssen sie zwangsläufig ausziehen und eine teure Wohnung finden weil das tägliche pendeln zur Hochschule unzumutbar wäre. Bei Grossstadtbewohnern können die Kinder durchaus in den ersten Semestern noch zuhause wohnen bleiben und mit Semesterticket und ÖPNV zur Hochschule pendeln, bis sie weiter im Studium sind und eine Hiwi-Stelle oder einen halbwegs solide bezahlten Studentenjob haben.

    Die Frage ist nicht ob, sondern wann, insbesondere weil sich so gut wie keiner mehr impfen lässt. Da mache ich bei mir übrigens keine Ausnahme. Meine letzte Impfung war am 15.01.22.

    Ich hab mich nur einmal mit Johnson&Johnson Impfstoff impfen lassen, aber hab dann eh am 5.12.2021 und 7.12.2022 jeweils einen "Naturbooster" bekommen, das sollte reichen.

    Mit den Impfstoffen ist es so ne Sache: Als im Herbst BA.2.x / BA.4 / BA.5 die Runde machen gab es nur die alten Impfstoffe gegen die Ursprungsvarianten und Novavax gegen die Alphavariante. Jetzt gäbe es zwar BA.4 / BA.5 Impfstoffe zur Genüge, aber das Virus hat sich schon wieder einige Generation weiter entwickelt, zu XBB.1.5 und XBB.1.16 so das die Impfstoffe wieder nur bedingt wirken, also höchstens schwere Verläufe verhindern die aber ohnehin ziehmlich selten sind. Aber ein Schutz vor Weiterverbreitung lässt sich damit nicht erreichen.

    Ist es mir egal, ob Tesla exakt weiß, wann ich wohin und wie schnell fahre und welche Grimassen ich hinter dem Lenkrad mache? Ja!

    Ich finde es auch nicht so schlimm, solange sich die Unternehmen an den Datenschutz halten. Aber da hab ich eben manchmal meine Zweifel. Und selbst wenn sich die Unternehmen an den Datenschutz halten können die Daten entweder von kriminiellen Hackern oder auch von übereifrigen, staatlichen Sicherheitsbehörden abgegriffen werden.

    Ich hab nichts gegen Onlinefunktionen in Autos, aber der Nutze sollte darüber die Hoheit habe. Und er soll eben nicht nur durch ein Klickfeld widersprechen können, wo man nie weis ob es die Unternehmen wirklich beachten. Deshalb bin ich gegen fest und versteckt verbaute Funkmodule mit eSIM.

    Sondern ich würde mir da eher ein Datenmodem in Form einer PC-Card mit nanoSIM im Handschuhfach wünschen, so das man entweder auch eine anonyme SIM verwenden kann oder gleich die ganze PC-Card entfernen kann. So könnte man auf Nummer sicher gehen das keine Daten übertragen werden können.


    Ist es mir egal, wenn die Entwicklung der Fahrzeugsoftware durch wenige Daten verlangsamt wird? Nein!

    Meist sind die Verbesserungen der Fahrzeugsoftware aber nicht so elementar das es sich lohnen würde seine Privatsphäre aufzugeben.

    Und wenn man sich ein Auto kauft und dafür den vollen Kaufpreis bezahlt, möchte man auch volle Kontrolle darüber haben.

    Zur Verbesserung von Software sollten die Daten von Fahrzeugen die rein gewerblich genutzt werden wie Fuhrparkfahrzeugen und Taxis reichen.

    Ich glaub nicht das ich so extrem prekäre Kontakte habe. Klar verdinen auch ich meinen Umfeld viele Leute nicht soviel manche sind in Elternzeit oder schon Rentner, aber auch die verdienen sich zum Teil noch was dazu, und für einen ordentlichen Datentarif und auch andere Dinge wie Streamingdienste reicht es durchaus noch.

    Wenn jemand keine Messengeranrufe möchte, sondern lieber klassische Anrufe kann er es natürlich sagen.


    Welchen Tarif habt ihr gebucht? S, M oder L? Die zweistelligen Preise finde ich schon abschreckend. Leute die Prepaid nutzen, haben meist die kleinen Tarifpakete von Aldi 5-8 Euro.

    Ich finde die Tarife schon okay, denn irgendwie muss der Anbieter ja auch noch Geld verdienen. Und über eine 384 KBit/s Flat lassen sich eben doch noch einige GB umsetzen.

    Höchstens 4-5GB mit 384 KBit/s Flat für 9,99€ könnte ich mir noch vorstellen damit man knapp unter der 10€ Schwelle bleibt.

    Ansonsten denke ich der S und M sind beides ideale Teeny-Tarife.


    Und ambitionierte Nutzer greifen vielleicht auch zum S in verbindung mit eineram andere Tarif in einem anderen Netz.

    Trotzdem....machen das ( leider ) viele !


    Oftmals ist gar nicht bewusst, daß man deutlich höheren Datenverbrauch hat weil ein Video läuft das man eigentlich gar nicht sehen will ( zumindest kein 3. Oder 4. Mal, wenn der Song gefällt ).


    Lieber zahlt man 5€ mehr für einen grösseren Datentarif wo man das Datenvolumen individuell verbrauche kann, also das man 7,99€-10,99€ für einen Streamingdienst ausgibt. ;)

    Und wenn man eine Unlimited Flat hat, dann ist es eh egal. Oder im WLAN.

    Ich war/bin vermutlich in einem Paralleluniversum, weshalb meine Erfahrung nicht zu deiner passt.

    In einigen Nachbarländern wie Frankreich, Schweiz und Tschechien konnte man in der Tat zweitweise durchatment.

    Aber in Deutschland war es defacto ein durchgehender Lockdown, zwar gab es auch in Deutschland zwischendurch Öffnungsphasen, aber die waren die Auflagen so hart, das es sinnlos war, z.B.

    Hallenfreibad:
    - Zutritt nur mit Luca-App
    - Rutschen und Sprungturm gesperrt
    - Wellnessbereich gesperrt
    - Maskenpflicht ausgenommen in den Becken und am Beckenrand
    - am Beckenrand mindestens 2m Mindestabstand zu haushaltsfremden Personen

    Restaurants:
    - Barbereich und Tresen gesperrt
    - vorgeschriebene Laufwege mit rot-weissem Flatterband an Aufstellpollern
    - Plexiglasscheiben zwischen den Tischen so das man sich wie in einem Käfig gefühlt hat
    - keine freie Tischwahl mehr
    - Maskenpflicht ausgenommen am Tisch

    Unter diesen Umstänen hat es keinerleis Spass mehr gemacht, da konnte man dann komplett daheim bleiben.

    Ja eben. Ich will gar nicht abstreiten das es Einschränkungen gab. Auch nicht, das es Fehlentscheidungen gegeben hat. Jeder trifft falsche Entscheidungen, weil man immer hinterher schlauer ist als vorher. Nur passt die Aussage in ihrer absolutistischen Art nicht zu meinen Erfahrungen.


    Über Veranstaltungsverbote, Gastronomieschliessungen und Schulschliessungen will ich mich auch deshalb garnicht beschweren.

    Aber das Schliessungen von Elektrofachmärkten und Sonnenstudios, ein defacto komplettes Kontaktverbot und zeitweise Ausgangssperre auf 10-30km und totale Ausgangssperre ab 20 Uhr in Baden-Württenberg und ab 21 Uhr in Bayern waren definitiv übertrieben, das hätte man wissen müssen.

    Wenn wenigstens z.B. Elektrofachmärkte und Sonnenstudios offen geblieben wären, und man sich jederzeit zu maximal 5 Personen drinnen und maximal 15 Personen draussen hätte treffen dürfen, wäre schon viel gewonnen gewesen.

    Ganz sicher, siehe Screenshot. Und ja. Das Telefon hängt am Splitter, und nicht an der Fritzbox.

    In diesem Menüpunkt wird nur die aktuelle Verbindungsgeschwindigkeit angezeigt, das muss nichts heissen, die kann auch durch ein veraltetes DSL Profil künstlich begrenzt sein.

    Intressanter wären die Infos unter DSL und Spektrum, was da als Leitungskapazität und Störungsabstand angezeigt wird.

    Auch wenn du noch einen alten Annex B Tarif hast kannst du mal versuchsweise den Splitter entfernen und den Router direkt mit der TAE verbindest und schauen wie es sich auf Leistungskapazität und Störungsabstand auswirkt.

    Ganz Deutschland? Definitiv nicht. Vielleicht liegt es daran dass der Anschluss nicht bei der Telekom geschaltet ist.


    Die meisten grossen Anbieter wie o2 und Vodafone schalten inzwischen auch nicht mehr über ihre alte Vermittlungsstellentechnik, sondern Bitstreamanschlüsse über die Telekom. Man dann zwar dann einen anderen IP-Core, aber die Datenrate ist genauso wie bei der Telekom.

    Und dann fiel mir auf, dass man als Mann ja ungern auf Damen-Fahrrädern rumkurvt. Oder sieht das die Generation Schneeflocke mittlerweile anders?

    Die Kurse richten sich ja vorallem an Totalanfänger, und da sind solche Fahrräder ohne Rahmen sicher sinnvoller, um den Einstieg zu erleichtern.


    Wir hatten in der Grundschule in der 4. Klasse Fahrradkurs mit "Fahrradführerschein-Prüfung" aber da kann ich mich jetzt garnicht mehr erinnern was wir da genau für Fahrräder hatten. Nur das es ziehmlich alte Dinger hatten. Aber da ging es ja eh nur die Verinnerlichung der Verkehrsregeln, Fahrrad fahren konnten bei uns schon Alle vorher. Bestanden haben Alle, die Meisten mit normalen Wimpel und Einige mit Ehrenwimpel, aber diese Dinger waren so verpönt und uncool das sie eh niemand benutzt hat.


    Ansonsten halten einige Fahrradhersteller noch an klassischen Damen- und Herrenmodellen fest, viele Hersteller setzen inzwischen aber eher auf Unisexmodelle, jedenfalls bei den Citybikes / Gravelbikes / Trekkingbikes.

    Irgendwie erinnert mich das jetzt eher an diese Simpsons-Folge: