Da es dazu wohl keine offizielle Meinung gibt, finde ich es verständlich das mit einem offiziellen Account dazu nichts geschrieben werden kann.
Beiträge von area58653
-
-
Warum denken manche eigentlich, man müsse immer und überall gleich VOLL laden?

Natürlich muss man nicht unbedingt voll laden und meist ist der Akku auch nicht ganz leer.
Aber 25min * 7,4KW * 0,93 = 2,85 KWh ... wegen so einer minimalen Strommenge lohnt sich der Aufwand mit Ladekabel auspacken und Legitimation definitiv nicht. -
Meine Realität ist! Ich war im Hotel in Forchheim drei Tage. Ich war in Fürth 4 Stunden. Ich war in Pretzfeld vier Stunden. Überall war eine Ladesäule in der Nähe. Genug Zeit, um langsam mit 11 kW zu laden.
Bel Hotelparkplätzen würden aber auch 3,7KW Lademöglichkeiten in Form von blauen CEE-Steckdosen reichen, denn für die Ladung über Nacht reicht auch das locker. Da sind viele 3,7KW Lademöglichkeiten viel besser als wenige 22KW Lademöglichkeiten, denn könnte man einfach auch Plug-In Hybride und Elektroautos mit noch 3/4 vollen Akku anschliessen ohne das man eine schlechtes Gewissen haben muss das man einem anderen Elektroautofahrer der den Ladeplatz dringender benötigt seinen Ladeplatz wegnimmt.
Natürlich gibt es auch einige Orte wo 22KW Lademöglichkeiten durchaus Sinn machen können, wie z.B. Badesee oder Freibad, Disco, Wintersportpiste, etc.Aber bei Edeka, Sparkasse, Recyclinghof oder der Stadtverwaltung sehe ich absolut keinen Sinn für 22KW Ladesäulen. Für die Mitarbeiter würden auch blaue CEE-Steckdosen mit 3,7KW völlig reichen. Für die Kunden müsste es aber schon 75KW CCS Lader sein.
-
Wie gut das gehen kann, habe ich am Wochenende gesehen. In Franken/Bayern funktioniert das mit den öffentlich geförderten 22 kW Ladern anscheinend besser. Da steht in jedem größeren Dorf mindestens einer.
Ja in Bayern gibt es schon etliche 22KW Ladeplätze in Dörfern und Kleinstädten, allerdings sehe ich da zumindest keinen grossen Nutzwert, sondern zumindest bislang ist es eher so wie bei LTE800 + NR700 etwas das den Meisten garnichts bringt.
Denn Elektroautos die 22KW AC-Ladung können wie der BMW iX1 oder Smart #1 sind ja noch sehr rar, die meisten Elektroautos können nur mit 7,4KW oder bestenfalls 11KW laden.
Solche Ladesäulen beim Edeka, Sparkasse, Recyclinghof oder der Stadtverwaltung nutzen höchstens den Leuten die dort arbeiten, weil niemand will stundenlang bei Edeka oder der Sparkasse rumlungern. Und bei der Zeit die man für einen Einkauf bei Edeka braucht oder die ein Beratungsgespräch bei der Sparkasse dauert, lohnt es sich nicht das Ladekabel auszupacken und anzuschliessen.
Da wäre es besser gewesen lieber nur 1/3 der Standorte zu bauen aber dafür mit mindestens 75KW CCS. -
Wenn die Wallbox exklusiv für einen Mieter ist, kämen für den Mieter noch Kosten für den Stellplatz hinzu.
Und ist er für alle (Hausgemeinschaft), gibt es Aufwand für die Abrechnung.
Bei Wohnungen ohne Stellplatz ist ja eh keine Lademöglichkeit umsetzbar, aber bei Wohnungen mit Stellplätzen wäre es natürlich schon schön wenigstens einen Teil der Stellplätze mit Lademöglichkeiten auszustatten. Müsste auch garnichts aufwendiges mit Wallbox sein, sondern es würden durchaus 3,7 KW Lademöglichkeiten in Form von abschliessbaren blauen CEE-Steckdosen ( https://www.cee24.de/media/images/org/pce413-6f66F1.jpg ) reichen.
Man müsste jede Steckdose mit der entsprechenden Wohnung verbinden, sondern könnte einfach alle Steckdosen mit dem Hausstrom verbinden, aber in die Anschlussbox jeder Steckdose einen Kleinen Hutschienenzähler ( https://www.amazon.de/Stromz%C3%A4hler-Wechselstromz%C3%A4hler-Hutschiene-1-phasiger-2P-DIN-Schienen-Stromz%C3%A4hler/dp/B083GYP8JS?tag=telefontref04-21 [Anzeige] ) bauen über den man die Nutzung abrechnen könnte. -
Hast du auch den Ladeverlust berücksichtigt. In jedem Fall sind 13 KWh sehr sparsam. Allerdings muss man sagen das man einen Dacia Spring wegen der niedrigen Höchstgeschwindigkeit und den alles andere als sportlichen Fahrverhalten zwangsläufig sparsam fahren muss.
Ich bin bei meinen Verbräuchen eher von BMW X1 sDrive18d vs. BMW iX1 xDrive30 vs. BMW X1 sDrive18i ausgeangen unter der Voraussetzung das man auf der Autobahn bei Möglichkeit im 140-170 km/h Bereich und mit Tacho 90 durch die Tempo 70 Zonen auf den Landstrassen fährt.
Wenn man natürlich auf der Autobahn maximal 110 km/h fährt und mit Tacho 60 durch die Tempo 70 Zonen, dann kann man durchaus mit 15 KWh hinkommen. Aber wenn man so schleicht bekommt man auch den Diesel auf so 4,5 Liter und den Benziner auf so 5,7 Liter runter.
Wo Elektroautos wirklich absolut sparsam sind das ist grossstädtischer Stop&Go Verkehr. Denn wenn ein Elektroauto steht ist der Verbraucht gleich null und auch der Anfahrstrom hält sich in Grenzen. Bei kommt meist der Leerlaufverbrauch hinzu, da die Start-Stop-Automatik bei kaltem Motor oft auch noch nicht greift. Und der Anfahrverbrauch um von 0 km/h auf 20 km/h zu beschleunigen ist schon beachtlich. -
14,38 Euo je Monat finde ich für 384 kBit/s-Flatrate relativ teuer.
Man zahlt ja nicht 14,38€ für die 384 KBit/s-Drosselflat, sondern primär für die 6,5GB Highspeed-Volumen die es vorne weg gibt sowie die Sprach- und SMS-Flatrate. Das darf man auch nicht vergessen. Die 384 KBit/s Flat kann man als kostenloses Goodie sehen.
Oder man könnte meinetwegen sagen die 6GB Allnet-Flat hat einen Wert von 8,99€ (auf den Kalendermonat hochgerechnet 9,74€) und die 384 KBit/s-Drosselflat hat einen Wert von ca. 4€ (auf den Kalendermonat hochgerechnet 4,33€).
Irgendwo in dem Bereich bewegenen wir uns.
Generell finde ich die Kombination aus Highspeed-Datenvolumen und Drosselflat finde ich schon intressant. Denn da kann man dann zumindest gelegentlich aussagekräftige Speedtets machen.
Wenn ich mir einen Tarif wünschen dürfte fände ich so irgendwas im Bereich von 5GB 5G Max Highspeed-Datenvolumen und anschliessend Drosselung auf 5 MBit/s für 14,99€ oder 10GB 5G Max Highspeed-Datenvolumen und anschliessend Drosselung auf 5 MBit/s für 19,99€ perfekt. -
In der Preisklasse bekommt man bei Verbrennern sicherlich mehr. Allerdings sind diese beim Verbrauch teurer.
Das kommt sehr auf die Situation an.
Wenn man einen sehr elektroenthusiastischen Arbeitgeber hat der seinen Mitarbeitern kostenlosen Ladestrom anbietet, oder wenn man als Eigenheim-Rentner tagsüber mit eigenm PV-Strom der einem nur die ca. 8 ct/KWh Einspeisevergütung kostet laden kann, dann ist der Betrieb eines Elektroautos im Vergleich zu einem Benziner oder Diesel schon sensationell günstig.
Aber wenn man zu ca. 60% zuhause mit Netzstrom, zu ca. 20% an öffentlichen AC-Ladern ca. 20% an öffentlichen CCS-Schnellladern lädt kommt man schnell auf so 48 ct/KWh im Durchschnitt. Da kommt man auch so auf Diesel und Benziner Niveau raus.Diesel: 5,8 l/100km * 1,709 €/l = 9,91 €/100km
Elektro: 22 KWh/100km * 0,48 €/KWh = 10,56 €/100km
Benziner: 7 l/100km * 1,709 €/l = 11,96 €/100km
Gut, die Benziner und vorallem Diesel müssen Kraftfahrzeugsteuer zahlen während Elektroautos davon erstmal befreit sind und die THG-Quote verkaufen können die aktuell so 250€-300€ bringt. Aber so wirklich weltbewegend ist das auch nicht. -
So 4-5GB mit 384er Drosselung für 9,99€ so das eine 20€ Aufladung dann für zwei Abrechnungszeiträume reicht wäre vielleicht noch eine wünschenswerte Option gewesen. Aber das sehe ich dann wirklich als Untergrenze.
Aber 12,99€ ist auch okay, da ist der Gedanke wohl das die Kunden jeden Abrechnungszeitraum 15€ aufladen, 12,99€ für die Flat und die verbleibenden 2,01€ für Kleinkram wie MMS oder 0137 Televoting.
Denn Sinn der Tarife soll ja sein das die Kunden erstmal in der Datenvolumen nutzen, und mit dem Tarif auch etwas TikTok und Videostreaming machen können. Aber eben für den Fall das sie vielleicht am 22. Tag in die Drosselung fallen sich mit der 384 KBit/s Drosselung arrangieren können und nicht unbedingt Datenvolumen nachbuchen müssen.
Gäbe es 1GB mit 384er Drosselung für 5,99€ würde das nur "DualSIM-Optimierer" anziehen, welche die 384 KBit/s Flat wirklich dauerhaft ausnutzen würden. -