Die Förderung mit Prämien war richtig, die 6 Monate Haltefrist war z kurz, weil viele autos mit Gewinn oder mit 0 Verlust ins Ausland verkauft wurden.
Ich hab prinzipiell nichts gegen eine Förderung von Elektroautos, aber das deutsche Modell war ein Rohrkrepierer, der zurecht beendet wurde. Nur fand ich das ganz sponte Ende über ein Wochenende natürlich auch zu extrem und irgendwie ungerecht.
Das einige Leute oder auch Händer Intressenten aus dem Ausland, vorallem Dänemark, Elektroautos aus Deutschland nach Wunschkonfiguration vermittelt haben, ist eigentlich nur eine kleine Kollateralnebenwirkung und kaum der Rede wert.
Der Hauptfehler war eigentlich das die Förderung überwiegend reine Makulatur war und garnicht bei den Kunden angekommen ist, egal ob es nun Deutsche oder Dänen sind, was im Prinzip auch völlig egal ist. Denn ob man in Deutschland oder Dänemark Verbrenner durch Elektroautos ersetzt ist ja fürs Klima egal. Und wenn es in Dänemark besser passt, weil dort die Ladeinfrastruktur besser ist und die Dänen weniger Langstrecke fahren als Deutsche, dann ist es sogar besser es in Dänemark als in Deutschland zu tun.
Der Hauptfehler war einfach, das der Herstelleranteil nie wirklich gezahlt wurde sonden vorher direkt auf den Listenpreis aufgeschlagen worden ist. Und sogar vom Staatsnateil haben sich die Hersteller noch einen Anteil gekrallt, indem sie keine Rabatte mehr gegeben haben. Währen des schon damals im Ausland Rabatte gab, und es sie auch jetzt in Deutschland gibt.
Eine sinnvollere Förderung wäre eher gewesen, auf Elektroautos bis zu einem bestimmten Nettopreis, nur 7% statt 19% Mehrwertsteuer zu verlangen. Das wäre dann wirklich bei den (Privat)kunden angekommen und nicht bei den Herstellern.
Und wer Geld übrig hat, soll mal den Hyundai Ioniq 5"N" testen oder den Fiat Abarth 500E, das ist echtes Gokart-Feeling für Petrol-Heads 
Der Hyundai Ionic 5 N ist zwar von der Technik recht intressant, aber mit einem Preis von ca. 70.000€ für einen Hyundai doch sehr teuer.
Da sind ein Audi Q4 e-tron 45, BMW iX2 eDrive 20 oder Mini Countryman E deutlich günstiger und machen optisch mehr her und sind mehr sexy. 
Fiat Abarth 500E ist eine ziemliche Mogelpackung, abgesehen von der Optik ist die Technik gegenüber dem normalen Fiat 500E nur leicht softwareoptimiert. Das einzige was sich nennenswert vom normalen Fiat 500E Unterscheidet ist die Peakleistung von 114KW/155PS statt 87KW/118PS, aber das ist bei Elektroautos ja eine reine Softwaresache. Bei der Dauerleistung ist mit 47KW/64PS statt 43KW/58PS fast Gleichstand, und bei 155 km/h statt 150 km/h Vmax auch. Und der 42 KWh Akku ist genau der Gleiche.
Was nutzt Go-Kart Feeling im Stadtverkehr schon wenn das Auto nur eingeschränkt autobahntauglich und so gut wie nicht langstreckentauglich ist?
Wenn dann finde ich das Konzept von Audi Q4 e-tron 45, BMW iX2 eDrive 20 oder Mini Countryman E besser, die sind zwar nur jeweils die Einstiegsvarianten, sind mit 170-180 km/h Vmax wenigstens halbwegs autobahntauglich und mit 65-80 KWh Akku halbwegs langstreckentauglich.
Für Durchschnittsverdiener sind sie aber immer noch zu teuer.