DAuf den Balkan bzw. sich dort ins Mobilfunknetz einloggen kann man nicht "mal eben so" durch einen Grenzübertritt oder zu nah stehende Funktürme von Deutschland aus. Also komplett anderer Sachverhalt.
Kroatien ist ja dein der EU und des EWR, also gelten dort die noralen Like Home Konditionen.
Gerade an der Una und Save welche die Grenze zwischen Kroatien und Bosnien-Herzegowina bildeten, gibt es etliche kroatisch-bosnische Doppelsädte:
Matijevici (HR) - Novi Grad (BH), Hrvatska Kostajnica (HR) - Kostajnica (BH), Hrvatska Dubica (HR) - Kozarska Dubica (BH), Stara Gradiska (HR) - Gradiska (BH), Slavonski Brod (HR) - Brod (BH) sowie Gunja (HR) und Brcko (BH).
Das ist fast genaud die gleiche Situation wie an der Grenze zwischen Deutschland und Schweiz.
Eigentlich ist sogar das Risko noch etwas grösser, da an der Grenze zwischen Deuschland und der Schweiz das o2 Netz das Heimatnetz ist, während es an der Grenze zwischen Kroatien und Bosnien-Herzegowina kein Heimatnetz mehr gibt.
Achso statt in Frankfurt, landet die Maschine aus Madrid dann in Sarajevo? Also analog Mailand oder Madrid, Hauptsache Italien? Und wenn man doch dorthin kommt warum auch immer, Flugmodus.
Denkbar wäre doch:
Flug von Ibiza nach Frankfurt fällt aus, stattdessen Ersatzflug nach Zürich und dann am nächsten Tag per Zug nach Frankfurt.
Direktflug von Korfu nach Frankfurt fällt aus, stattdessen Flugverbindung mit Umstieg und ggf. Übernachtung in Sarajevo.
Direktflug von Lesbos nach Frankfurt fällt aus, stattdessen Flugverbindung mit Umstieg und ggf. Übernachtung in Istanbul.
So kann es auch bei Reisen die komplett innerhalb des EWR geplant sind ziemlich spontan passieren das man doch in Zürich, Sarajevo oder Istanbul landet.
Zur Not könnte man wohl schon auch mit WLAN überleben, aber es bleibt trotzdem Abzocken den Leuten dafür Wucherpreise zu berechnen.
Wenn man jetzt in Zürich (Zone 2) 2,49€ pro Nutzungtag und maximal 400MB und in Sarajevo und Istanbul (Zone 3) 4,49€ pro Nutzungstag und maximal 400MB abrechnen würde, dann würde 1&1 sicher immer noch mehr als genug dran verdienen. Und den Nutzern würde es auch nicht weh tun.
Genauso auch wie wenn die an der deutsch-schweizer Grenze oder kroatisch-bosnischen Grenze ein paarmal mobilfunktechnisch über die Grenze rutschen.