Beiträge von area58653

    Vodafone EasyTravel finde ich für Schweiz, Türkei, Kanada und USA schon echt gut, aber das Problem ist eben das es nur für die GigaMobil Tarife und ab Smart L buchbar ist, nicht bis Smart M und CallYa. Und für etwas exotischere Reiseländer gilt es auch nicht, so das man da keine Alternative hat.

    Telefonie denke ich ist aber gerade für Jüngere wie Schüler garnicht so wichtig, sonder die haben kein Problem damit nur über WhatsApp, Viber, etc. zu telefonieren und zu schreiben.

    Wir sprechen aber von einer Abdeckung von 50% der Haushalte und nicht von 50% der Fläche.

    Und heute gibt es ja keine so grossen Unterschiede in der Mobilfunknutzung zwischen Ballungsraumbewohnern und Kleinstadt- und Dorfbewohnern mehr.

    Einerseits sind zwar vielleicht Grossstadtbewohner schon noch ein bisschen jünger, anderseits hat man in den Kleinstädten und Dörfern aber auch mehr Bewohner pro Haushalt und weniger öffentliches WLAN.

    E-Plus hatte über 90% Abdeckung per UMTS und E-Plus hat UMTS 900 wenn überhaupt ganz spät an vielleicht einer Handvoll Stationen ausgebaut.

    Das E-Plus UMTS Netz würde ich jetzt auch nicht als wirkliche gutes UMTS Netz bezeichnen. Jedenfalls nicht im Vergleich zu den UMTS Netzen in der Schweiz und Ungarn.


    Auch als MVNO muss ich mein Traffic bezahlen, und als Roaming Kunde zahl ich für den Traffic wesentlich weniger als ein MVNO das kann sich durchaus lohnen wenn ich zu erst dort ausbaue wo der meiste Traffic versursacht wird und zwar in den Städten und Ballungszentren.


    Für eigene Anbieter mit eingenem Netz unter unterstützenden Roaming fällt natürlich weniger Roaming Volumen an, weshalb ein Netz das nur für die letzten 3-15% Abdeckung das Roaming braucht natürlich schon wesentlich weniger Datenvolumen als ein MVNO der 100% Abdeckung einkaufen muss.

    Aber der Preis pro TB oder Erlang dürfte für Anbieter mit eigenem Netz und für MVNOs etwa gleich sein. Wobei ich mir vorstellen könnte das ein MVNO sogar etwas günstigere Konditionen bekommt, weil er weniger als Konkurrent gesehen wird.

    Aber wenn ein Netz nur 25-50% eigene Abdeckung hat, muss er immer noch satte 50-75% Abdeckung zukaufen. Anderseits hat er aber auch noch die Fixkosten des eigenen Netzbetriebs, die ein reiner MVNO eben nicht hat.

    Ein verantwortungsvoller Elektriker macht sich aber Gedanken, was auf den Stromkreisen so passiert und versucht hier schon eine ausgleichende Verschaltung. Aber er weiß ja auch nicht, wie es in der Nachbarwohnung ist.


    Meistens reguliert das der Zufall.

    Sehe ich auch so.

    Theoretisch könnte man die Belastung der einzelnen Phasen bis zum nächsten Mittelspannungstrafo aber über die Spannung abschätzen.

    Eine dreiphasige Wallbox könnte bei einer einphasigen oder zweiphasigen Ladeanfrage erstmal die Spannungen der einzelnen Phasen gegen N rausmessen und dann gezielt auf die eine oder zwei Phasen mit den höchsten Spannungen schalten. Aber ich vermute mal das keine Wallbox so intelligent ist, weil es ja eigentlich nicht notwendig ist.

    BTW: Mir fällt gerade ein ob ich nicht vielleicht doch mehr als nur 3,7 KW Ladung über eine blaue CEE-Steckdose realisieren könnte. Also 7,4 KW einphasig oder zweiphasig.

    Ausgangssituation ist folgende:

    Unterverteilung im Haus -> 25 A Sicherungsautomat -> NYY-J 3x 4mm² Kabel zum Carport -> Unterverteilung vom Carport mit 0,03A/25A RCD und zwei 16A Sicherungsautomaten



    Nein, ich habs nicht vor. Erstens hab ich auf absehbare Zeit keine Anschaffung eines Elektroautos geplant. Zweitens wäre es den Aufwand nicht wert. Weil für die Ladung über Nacht reichen ja 3,7 KW auch völlig aus. Und für eine schnelle Feierabendladung sind auch 7,4 KW nicht genug. Sondern da würde ich dann lieber einen Zwischenstop bei McDonalds am EWE Schnellader machen.

    Die Frage wie man 1&1 mit mehr und besser für den Flächenausbau geeigneten Freqnezen ausstatten könnte, lässt sich für mich relativ einfach beantworten:


    Nämlich das ein Umbau des GSM Netzes für die Restlaufzeit keinen Sinn macht, und das Band 8 und Band 20 für die etablierten Netzbetreiber essentiell ist. Aber da die Telekom Band 28 nur schwach nutzt, und auch im Band 3 das nächstes Jahr teilweise ausläuft übermässig viele Spektrum hat, könnte die Telekom im Prinzip schon 5 MHz Band 28 und auch 5 MHz Band 3 an 1&1 abtreten ohne das es der Telekom weh tun würde.

    Mir ist bewusst das Band 28 formal noch bis 2033 läuft und nur Band 20 nächstes Jahr ausläuft, aber die Telekom braucht Band 20 dringender als Band 28. Und für 1&1 macht es keinen Unterschied, sondern ist Band 28 sogar vorteilhafter, da sich besser als NSA Anker eignet.

    Ansonsten laufen nächstes Jahr auch Band 7 und Band 38 aus. Band 7 ist für die etablierten Netzbetreiber ebenso essentiell wie es Band 8 und Band 20 sind. Und o2 könnte nach der Abgabe von den Band 1 Frequenzen die vermieten Band 7 Frequenzen auch wieder zurück gebrauchen. Aber das Band 38 wird von der Telekom und o2 meines Wissens nach garnicht genutzt und von Vodafone nur an ein paar einzelnen Standorten. Da könnte man 1&1 das komplette Band 38 überlassen.

    Was man 1&1 geben könnte das wäre zusammengefasst dann: 5 MHz Band 28, 5 MHz Band 3 und die vollen 50 MHz Band 38. Dann würde es so aussehen:

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    Die wesentlich kompliziertere Frage ist für mich eher: Sollte man das wirklich machen?

    Wenn sich 1&1 Drillisch wirklich ins Zeug gelegt hätte, ob egal ob beim Ausbau von n78, beim Start als MVNO, beim Roaming oder wirklich innovative Tarife mit z.B. Softdrossel, Unlimited Nachttarifen, günstiges Roaming ausserhalb des EWR-bieten würde, dann würde ich es schon befürworten.

    Aber 1&1 hat nicht nur beim Ausbau von n78 den Anschluss verpasst das noch völlig verzeihlich wäre wenn wenigstens andere Sachen überzeugen würden. Aber man hat auch den MVNP Start ewig lang verschleppt, das Roaming ist nach wie vor eine Bastellösung mit der orange IMSI, die Roaming Konditionen ausserhalb des EWR reine Abzocke, und die Inlandstarife zwar ganz okay aber nichts Besonderes sind, dann tendiere ich eher zu: Nö!

    Ich ich meine man bekommt inzwischen wenn man sich nicht ganz doof anstellte bei o2 den Mobile M Plus 35GB für 16,99€ und bei Vodafone den Smart M 40GB für 19,99€. Im Netz der Telekom gibt es ganz regulär via HIGH Mobile den HIGH 32 LTE50 Flex mit 32GB für 20€. Und aktuell gibts als Birthday Special (das vielleicht sogar bleiben wird?) zum gleichen Preis 8GB gratis dazu also insgesamt 40GB. Und kleinere Tarife gibts günstig bei Tchibo Mobil, Norma Connect und Kaufland Mobil.

    Wozu brauchen wir dann überhaupt 1&1 Drillisch?

    BT Ignite wiederum hatte mit privaten Endkunden nur noch wenig zu tun (außer der nur noch selten vermarkteten Call-by-Call-Vorwahl 01090), blieb aber im Wholesale-ISP-Markt vertreten und stellte diversen Providern seine Analog-/ISDN- und zeitweise auch DSL-Einwahlplattform zur Verfügung. Man übernahm 2002 sogar noch die Reseller-ISPs von Talkline/Talknet und baute damit seine Aktivitäten in diesem Marktsegment weiter aus.

    Das hab ich dann nicht mehr mitbekommen, aber glaube mobilkom und Talkline / Talknet hatten das mcbone.net Netz daran kann ich mich auch noch erinnern.

    Viag Interkom hatte seinen eigenen Internet-Provider für Endkunden "Planet Interkom" an Tiscali verkauft, dabei ging es aber mehr um die Kunden und weniger um die Einwahlplattform, die bei Viag blieb. Im Wholesale-ISP-Geschäft blieb Viag Interkom aktiv.

    Tiscali glaub ich war dann bis Anfang der 2010er Jahre in Deutschland aktiv, aber glaube inzwischen nur noch in Italien.

    Aber erinnere mich an Tiscali nicht nur als Internetanbieter sondern auch an die auffallend grossen Schriftzüge auf Gebäuden.

    In Nürnberg glaub ich war einer irgendwo an oder bei diesem damals neu gebauten "Vierfach-Hotel" in der Bahnhofstrasse.

    Mit n78 hab ich keinerlei Erfahrung.

    Mir fällt nur oft auf das Band 28 scheinbar besser geht als Band 20, aber auch Band 7 (trotz höherer Frequenz) besser als Band 1. Aber ich denke das täuscht, bzw. kommt daher das Band 20 und 1 an sehr viele Stationen läuft, Band 28 und 7 aber nur an den neuen umgebauten Stationen, und deswegen das Interferrenzlevel viel niedriger ist.

    Bei 1&1 n78 wo es in ganz München nur drei oder vier Stationen gibt, ist das kein Wunder. Aber bei weiterem Netzausbau wird das nicht so bleiben.

    Dann hat die Antenne aber auch 4 Anschlüsse, weil X-Pol und 4x4 MIMO über 2 Anschlüsse funktioniert nicht.

    Ich weiß nicht was die Telekom macht, aber o2 und Vodafone nutzten 4x4 MIMO in der Regel nur im High Band und Beamforming nur auf N78

    Die häufig verwendeten RRU 5513t für Bands 3 / 1 / 7 können jedenfalls 4x4 MIMO aber lassen sich auch auf 2x2 MIMO konfigurieren.

    Wie die RRUs und Antennen genau angeschlossen sind kann man aber leider bei vielen Standorten nur sehr schwer erkennen.

    Da in Deutschland bei einem Umbau aber häufig die Antennen auf neue Multiband-Antenen getauscht werden, würde ich mal davon ausgehen das die dann 2x2 im Lo-Band und 4x4 im Mid-Band können.

    In anderen Ländern wie Tschechien hingegen nutzt man oft die alten Antennen weiter. Da besteht ein einziger Sektor oft aus vier Panels, zwei grossen Panels.

    Da hab ich aber ehrlich gesagt keine Anhnung welches Panel da was sendet.

    Eine Thoerie wäre das ein grosses Panesl GSM900, das andere grosse Panel LTE800, ein kleines Panel LTE1800 (ex. GSM1800) und ein kleines Panel LTE/NR2100DSS und LTE2600 (ex. UMTS) macht).

    Andere Theorie ist, das die vier Panels allesamt nur 1x1 Antennen sind und die beiden grossen Panels GSM900 und LTE800, und die beiden kleines Panels LTE1800, LTE2600 und LTE/NR2100DSS. Aber jeweils ein Panels TX1/RX1 und ein Panel TX2/RX2 ist.


    Will ich aber jetzt noch eine 3. Frequenz senden dann brauch in einen Combiner. Das geht aber wie bereits mehrmals erklärt nur so lange die Frequenzen in einem ähnlichen Bereich liegen.

    Wenn ein einziger Betreiber die Bands 28 / 20 / 8 / 3 / 1 / 7 nutzen will geht das doch heute ganz ohne Combiner.

    Bands 28 / 20 / 8 kommen schon fertig 2x2 aus der RRU 5509t und Band s3 / 1 / 7 kommen entsprechend fertig wahlweise 4x4 oder 2x2 aus der RRU 5513t.


    Combiner braucht man doch nur wenn man:

    - entweder über die vorhandenen Mid-Band Antennen auch nach Band 38 für das man wegen TDD extra RRUs braucht "einkreuzen" will

    und / oder

    - gleiche Bands von verschiedenen Anbietern, egal ob ob komplett unterschiedliche Technik oder MORAN zusammenschalten und über die gleichen Antenen senden will

    Naja, die meisten Ländern die ein wirklich gutes UMTS Netz haben, haben schon relativ frühzeitig nicht nur UMTS2100 und in amerikanischen Ländern auch UMTS1700 ausgebaut, sondern schon auch UMTS900 und in amerikanischen Ländern UMTS850.

    Trotzdem sind natürlich auch viele Länder allein mit UMTS2100 viel weiter gekommen als die deutschen Netzbetreiber.

    Und natürlich haben E-Plus in Deutschland, orange in der Schweiz, one in Österreich, Golden Telecom in Russland und der Ukraine allein mit GSM1800 ordentlich Flächendeckung erreicht.

    Allerdings muss man auch ziemlich klar sagen das GSM / GPRS Handys wie Nokia 8310 und 6510, Siemens S55 und SL55, Sony Ericsson T68i und Trium Eclipse aber auch frühe UMTS Handys und Symbian Smartphones wie Nokia 3650 und 3660 sowie Sony Ericsson Z1010 wesentlich empfangsstärker waren als Smartphones.

    Smartphones, egal ob es nun UMTS Smartphones waren wie Apple Phone 4 S, Samsung Galaxy S II und LG Optimus 2X oder aktuellste 5G Smartphones wie Apple iPhone 15, Samsung Galaxy S24 und HTC U23 Pro haben allseamt einen schlechteren Empfang.

    Und man muss auch sagen das man heute schon ganz andere Erwartungen hat, damals fand man es auch nicht so schlimm wenn mal ein Strassenzug keine brauchbare Versorgung hatte.

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    Ansonsten muss man sagen das die Versorgungsauflage zwar erstmal nur 25% und 50% der Haushalte zwar leicht zu schaffen wäre. Aber so ein Netz dürfte 1&1 keine Freude machen sondern ein ziemliches Verlustgeschäft sein.

    Denke entweder belässt man es dabei wie z.B. Lycamobile, Lebara und m:tel "nur" MVNO zu sein und verzichtet darauf ein eigenes Netz aufzubauen. Oder aber man strebt schon zügig so mindestens 85-97% Versorgung an, damit man dann nur noch die restlichen 3-15% Roaming bezahlen muss.

    Aber bei nur 25-50% Versorgung hätte man eineseits die Kosten des eigenen Netzbetriebs an der Backe, aber müsste trotzdem noch extrem viel Roaming-Traffic einkaufen. Das kann sich doch nicht lohnen.