Ich bleibe beim Gegenentwurf, ohne Lizenzgebühren das komplette Band 7 sowie Band 32 an 1&1. Damit könnten sie zeigen was in ihrer Technik steckt. Einen vierten Anbieter, der alle 5-10km einen Masten in den Wald setzt brauchen wir nicht.
Bei B32 sind nur 20 MHz Träger möglich, und ausserdem sollte es mit B20, B8 oder B3 kombiniert werden, sonst ist es praktisch nicht nutzbar.
B7 brauchen die drei etablierten Netzbetreiber dringend, und ganz besonders o2. Lediglich B38 das man auch als n41 nutzen könnte wird von den etablierten Netzbetreibern kaum genutzt.
Machbar finden würde ich folgendes Szenario:

Damit hätte 1&1 dann:
5 MHz Band 28 -> Nutzung als Bn28 DSS
5 MHz Band 3 -> Nutzung als B3 LTE
10 MHz Band 1 -> Nutzung als B1 LTE
50 MHz Band 38/n41 -> Nutzung als n41 NR
50 MHz Band 78 -> Nutzung als n78 NR
n41 und n78 macht natürlich nur im urbanen Bereich Sinn, aber B3+B1+Bn28 kann man auch ländlich und kleinstädtisch betreiben und bei der Kundenzahl dürfte das schon reichen.
Und vorallem wäre dann auch die Aufteilung zwischen den drei etablierten Anbietern fair:
Low-Band:
Telekom: 5 MHz Band 28 + 10 MHz Band 20 + 15 MHz Band 8 = 30 MHz gesamt
Vodafone: 10 MHz Band 28 + 10 MHz Band 20 + 10 MHz Band 8 = 30 MHz gesamt
Telefonica: 10 MHz Band 28 + 10 MHz Band 20 + 10 MHz Band 8 = 30 MHz gesamt
Mid-Band:
Telekom: 25 MHz Band 3 + 20 MHz Band 1 + 20 MHz Band 7 = 65 MHz insgesamt
Vodafone: 25 MHz Band 3 + 20 MHz Band 1 + 20 MHz Band 7 = 65 MHz insgesamt
Telefonica: 20 MHz Band 3 + 10 MHz Band 1 + 30 MHz Band 7 = 60 MHz insgesamt
SDL&TDD-Mid-Band:
Telekom: 20 MHz Band 32 = 20 MHz insgesamt
Vodafone: 20 MHz Band 32 = 20 MHz insgesamt
Telefonica: 5+14,2 MHz Band 34 = 19,2 MHz insgesamt