in der Nullzinsphase hat man lieber satte Dividenden ausgeschüttet statt die hohe Verschuldung zu reduzieren. Jetzt wo Kredite wieder Geld kosten muss Geld gespart werden.
Was außer einer überdurchschnittlichen Dividende hätte denn sonst dafür gesprochen, T-Aktien zu halten? Die Kursentwicklung überzeugt jedenfalls nicht. Letztlich schütten nahezu alle Telekoms übermäßig aus, sind hoch bis sehr hoch verschuldet und wachsen kaum. Somit passt das Handeln der Telekom zur Peergroup und man kann sich wunderbar hinter diesem Gruppenzwang verstecken.
Ausserdem: Wer ist größter Aktionär der Telekom und, umschreiben wir es mal ein wenig, absurd geldgeil? Ja, der Bunt wird sicher auch Interesse an hohen Dividenden haben und gehabt haben, um Herzensprojekte finanzieren zu können.
Globalisierung traf die Blaumänner. KI trifft die Weisskragen. Dieses Phänomen wird IMHO derzeit noch grandios unterschätzt und verharmlost. Und nein, ich persönlich glaube nicht, dass uns dadurch die Arbeit ausgeht, aber eben große Teile bis dato sehr gut bezahlter Arbeit.
Wir als kleines Ingenieurbüro können pro Woche mit ChatGPT 4-6 Stunden Korrekturlesen einer Fachkraft, die neben der Orthografie auch die Plausibilität des Inhalts versteht/korrigiert, einsparen. Für unter $30 im Monat. Da kann man sich vorstellen, was sowas mit Papier von links nach rechts Verschiebern machen wird. Mich würden Personal-Zahlen von Drillisch vs. Telekom interessieren. Dabei nur die Bereiche verglichen, die Drillisch betreibt.
Wenn man wissen will, was EDV mit Weisskragen macht, beantragt man mal ein Girokonto bei einer Sparkasse und parallel bei N26. Das öffnet Augen und ist noch nicht einmal KI, sondern nur klassische EDV.