Beiträge von 01454er

    Naja. Der ID7 soll ja der elektrische Passat werden. Einstiegspreise ab 55000€ für ein wirkliches Kassengestell. Mein Nachbar hatte einen halbwegs akzeptabel ausgestatteten mit mittlerem Akku mit zu Hause. Für den würde VW 75000€ aufrufen. Ein wahrer Volkswagen. Das Volk guckt und staunt, wie der Wagen an der Bushaltestelle vorbei fährt, ähnlich wie früher bei Wolga und Tschaika.


    Mein Fazit: Der geerbte Golf VI muss halten, hat aber auch erst 150k auf der Uhr. Nicht, dass ich es mir nicht leisten könnte. Nein, ich will keine 40k und mehr für ein Auto ausgeben. Tat ich noch nie. Damit fange ich jetzt auch nicht an.


    Ich bin gespannt, ob VW die Zeit bleibt, um 2026 (!!!) einen Kleinwagen für um die 25k auf den Markt zu werfen, oder ob bis dahin nicht die Messen bereits gelesen sind. Das wäre einerseits bitter für D, andererseits aber ggf. auch heilsam.

    Und das die Bauämter personell (wie eigentlich der gesamte öD) eher nicht so gut aufgestellt sind, ist ja eigentlich nichts Neues.

    Mit der personellen Aufstellung hat das Ganze eher wenig zu tun. In den 1990ern hat es im Osten einen Bauboom auf allen Ebenen gegeben. Inkl. Straßen und allem, was man sonst nicht braucht. Die Bauämter waren damals personell deutlich schlanker aufgestellt, als heute. In meiner Heimatstadt mindestens Faktor 2.


    Als ich seinerzeit in meinem alten Heimatdorf im Gemeinderat saß, bestand bei 4000 Bewohnern die Verwaltung aus 12 Leuten. Heute bei 3400 Einwohnern beschäftigt die gleiche Verwaltung 27 Leute (jeweils ohne Bauhof). Zu DDR-Zeiten hatte die Verwaltung 10 Angestellte inkl. Bauhof. Kann man alles machen, nur werden es immer mehr gut bezahlte Häuptlinge, die sich tendenziell überlastet fühlen, weil sie sich gegenseitig Sand ins Getriebe streuen, bei tendenziell weniger Werte schaffenden Indianern, nicht zum Guten drehen. Versprochen! Egal, was da wo in einen Landtag eingebracht wird. Auch versprochen: Krüge gehen zum Brunnen, bis sie brechen. Immer. Auch wenn man in der Endphase immer mal versucht, die Route zum Brunnen zu "optimieren".

    Dies Positionen der BNetzA klingen wieder nach extrem schwammigen Vorgaben. Eine nahezu flächendeckende Versorgung von LTE und GSM sollte langsam mal angestrebt werden. Niemand verlangt, dass man im Bayerischen Wald mit 500 MBits surfen kann, aber zumindest 10 MBits wären doch schonmal ein Anfang. Die Haushaltsvorgaben kann man ja weiterhin haben, nur sollte es mit Flächenabdeckung kombiniert werden. Und wenn ein Anbieter aufgrund „zu hohen Kosten“ nicht ausbauen will, dann kann er teuer Roaming den anderen Zahlen, was dann sicher zu mehr Ausbau führt. Also wenn eigenes Netz deutlich billiger ist, als das roamen. Natürlich muss auch der Staat die Hausaufgaben machen. Jedes Bundesland muss eine 3-6 Monatige Genehmigungsfiktion ermöglichen, sowie Masten die man außerorts auch genehmigungsfrei bauen darf.

    Genehmigungen binnen 3-6 Monaten? Vermutlich bist du beruflich ganz weit weg vom Baurecht unterwegs. Utopisch, denn in der Folge müssten auf diversen Ebenen Köpfe rollen. Und das wird nicht passieren, solange man fett im Nest sitzt und Unproduktive die Produktiven kommandieren können. Das betrifft nicht nur den Mobilfunk. Schau mal PFV zu Schienen, Straßen, Industriehallen an. Aktuell wird das Planungsrecht sogar eher weiter verkompliziert, so zumindest meine tägliche Erfahrung.


    Entbürokratisierung wird daran scheitern, dass dafür nicht genügend Beamte zur Verfügung stehen.

    Ich tippe eher auf kürzere Support-Zeiträume und schnellere Produktzyklen.

    Ziel, man soll den Router so oft wechseln wie das Smartphone.

    Was ewig hält, bringt kein Geld. Letztlich hatte AVM nur deshalb Jahrzehnte Lang eine Chance, weil der Markt expandierte und es dabei kaum auffiel, wenn Leute uralte Boxen und Repeater betrieben. Vielleicht auch ein guter Zeitpunkt zu verkaufen und die Produktion nach Asien zu verlegen.

    Du glaubst ernsthaft, die jungen Leute ziehen wegen fehlender Glasfaser oder 5G weg?


    Tipp: Unsere große Tochter zog zum Studium nach Köln, da es auf dem Dorf keine Uni gibt. 5G war kein Kriterium. Ebenso ging es der Kleine, die nach Erlangen ging. Die Große wohnt nun in München, weil von dort das wirtschaftlich beste Jobangebote kam, auch unter Betrachtung der Mieten unschlagbar.


    Die Leute ziehen in die Ballungsräume, weil Firmen, die nach D kommen, auch dort hingehen. Das ist regionalplanerisch zwar Mist, aber es ist eben so. Du wirst z.B. kaum jemanden motivieren können, bei TSMC zu arbeiten, wenn die an der polnischen Grenze bauen. Ist leider so. Also gehen die nach Dresden, und Dresden zieht so die Lausitz noch leerer.


    Ich finde es klasse, dass der Regulierer trotz sicher vorhandener Geldgier der Regierung die Gefahren erkannt hat und nun hoffentlich mit beherzten Randbedingungen handelt. Spannend wird, wie die angeschlagenen Vodafone und Telefonica ausbauen werden.

    Bezüglich 1&1 fühlte sich Telefonica offenbar sehr sicher. Ergo wollte man selbst auf Premiumpreise setzen und den Discount dem Untermieter überlassen. Nun steht man schwer beschädigt da und verliert eine Menge Grundlast aus dem Netz inkl. eines erklecklichen Postens Cashflow, bei dem man nicht einmal den Abrechnungsstress der vielen Kleinstbeträge hatte.


    Besser hätte es für die Kundschaft nicht laufen können. Konkurrenz, die durch eigene Fehler angeschlagen ist, ist manchmal eben auch im Oligopol unter Zugzwang und belebt so versehentlich das Geschäft.

    Dito. Bin gespannt. 219€ sind eine Ansage. Kann man dann später auch auf Baustellen einsetzen. Bisher seit deren erstem Erscheinen ausschließlich iPads, aber deren aktueller Preiskorridor inkl. LTE/5G ist irgendwie lost. Demnächst dann werden dienstlich und privat die iPhones ausgemustert werden.


    Nicht, weil wir uns die Preise nicht leisten könnten. Aber 1000€ für ein Telefon sind lost. 700€ für ein Tablet, das auf Baustellen seinen Dienst tun soll, ebenso.

    Die mobile, die Buisness- und erst recht die maritime Variante von Starlink kosten um einiges mehr, und da auch mit begrenzten Traffic, der nochmal richtig kostet. Bislang bekommt man für die 65 Euro privat bei Starlink keine Trafficbegrenzung.

    Business reduziert die Latenzen. Zumindest derzeit und in Sachsen ist das nicht nötig. Videokonferenzen laufen bis dato bei meiner Kollegin absolut flüssig. Traffic ist auch (noch) unlimitiert. Sie liegt seit Monaten sanktionsfrei jenseits der 2 TB/Monat. Die sharen den Anschluss aber auch mit 2 Nachbarhaushalten, die im selben DSL- und LTE-Loch festsitzen.


    Mobil und maritim lassen die sich natürlich bezahlen. Aber gerade maritim lernt man als Kunde auf Schiffen ja auch kennen. Da werden dann die Nutzer auch brachial gemolken, so dass es für die gesamte Kette lukrativ sein wird.


    Mobil ist relativ. Das Set meiner Kollegin haben wir schon im Radius von 100 km problemlos nutzen können. Natürlich am jeweiligen Standort fix, aber eben doch nicht im Sinne einer begrenzten Homezone festgetackert. Ich wollte es im Urlaub nach Italien mal als Test mitschleppen. Die Frauen waren aber dagegen. :(