Beiträge von 01454er

    Ich hab mal extra wegen der Bremsen bei der Zoe geschaut und das ist die gleiche Bremsanlage wie beim Clio und Captur, dafür gibts Scheiben und Belagsätze massenhaft von vielen renomierten Herstellern: ATE, Bosch, Brembo, Delphi, Meyle und Textar. Bei Bosch kosten zwei hintere Scheiben und der hintere Belagsatz zusammen ca. 115€.


    Und mehr als zwei, drei Stunden wird der Einbau normal auch nicht dauern.

    Bremsen inkl. Scheiben in 2-3 Stunden? Du bist ein optimales Opfer für Preisschinder. Einfach mal den Rechner verlassen und mit einem Kumpel die Bremsen selbst machen. Du wirst staunen, wie schnell sowas geht. Noch mehr wirst du staunen, was die Ersatzteile im EK kosten.


    Bremsen und Öl machen wir an unseren Betriebsautos als Ingenieurbüro traditionell selbst. Wir arbeiten dabei aber am Bau, haben aber passionierte Schrauber an Bord, die es nicht verlernen wollen. In unserer Halle haben wir eine gebrauchte Hebebühne, deren turnusmäßige Abnahme keine 50 € p.a. kostet.

    Damit wären sie eingeschränkt genug um den 65€ Highspeed-Tarif nicht zu kanibalisieren, aber für Seniorenpaare und Alleinerziehende mit kleineren Kindern immer noch schnell genug und vorallem schneller als DSL 3000IP aber zugleich trotzdem bezahlbar.


    Und für die Hardware könnte man auch 25€ Hardwaremiete (wenn es jemand nur ein paar Monate als Überbrückung braucht) anbieten.

    Das sozial Ungerechteste an Starlink hast du noch gar nicht herausgearbeitet: Man braucht einen möglichst großflächig unverbauten/unbewachsenen (Bäume) Slot gen Himmel. Das werden wohl die wenigsten Alleinerziehenden oder Rentnerpaare haben. Ein kleiner Vorgarten in der EFH-Siedlung reicht da nicht. Was sich Musk mit seiner Technik da Unsoziales erlaubt, solltest du unbedingt aufgreifen und auswalzen. Bzw. ist das mein Beweis, dass du, wie so gern in D gemacht, als Trockenschwimmer nach ergoogelter Aktenlage „argumentierst“.


    Am spannendsten wäre übrigens gewesen, die Russen hätten seinerzeit nicht Kosmos 1 ins All geschossen, sondern noch vor Juri Gagarin sowas wie Starlink ausgerollt. Das Internet hätte zwar erst noch erfunden werden müssen, aber die Satelliten wären dann eben schon da gewesen. Deine 15-Jahres-Spekulation ist ebenso sinnlos, wie darüber zu sinnieren, was wohl passiert wäre, hätten die Römer den Rhein überquert und Germanien komplett unterworfen.

    Wenn es in Sachsen 0,436 Mrd € kostet, 120.000 Haushalten Glasfaser zu „schenken“, wird man in den USA ganz sicher mit 42 Mrd auskommen, um alle Haushalte an Breitband anzuschließen.


    Mir musst du Alternativen zu DSL, Glas oder gar Starlink nicht erklären. Bei mir und meinen Liebsten liegen aber auch LTE und 5G so an, dass ich alle für mich relevanten Haushalte für weniger als 5€/Monat und Haushalt mit >200 Mbit versorgen kann. Bei anderen Leuten ist es anders.

    Kann schon sein das für einzelne Länder die Starlink Tarife gut sind aber für Europa und erst Recht für Nordafrika, Südamerika, etc. sind sie einfach zu teuer zumal es inzwischen immer weniger weiße Flecken gibt wo es garkein brauchbares DSL, kein DOCSIS und auch kein 3G/4G/5G Mobilfunknetz gibt.

    Nimm es doch einfach hin, dass es einen Markt für Satelliteninternet zu geben scheint. Ebenso, wie in vielen Bereichen ist manchen Leuten z.B. die Freiheit und Flexibilität etwas mehr Geld wert. Wäre der Markt für Starlink so tot, wie hier beschrieben, würde ceconomy sich das Zeug nicht ins Regal legen. Weiterhin glaube ich, dass die ihren Job sicher besser kennen, als wir ihn von außen betrachtet bewerten.


    Wie gesagt, am Ende könnte Internet aus dem All billiger sein als Glasfaser in der Fläche. Wenn ich allein in Sachsen mehr als 436.000.000 € für 120.000 angeschlossene Haushalte sehe, wird mir ganz flau. Besonders wenn ich dazu noch Demografie und alternative Technologien (Kabel, DSL, 5G) sehe. https://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/1049282 Klar, der Steuerzahler wehrt sich nicht und OPM verbrennt meist sehr unbeschwert. Aber wirklich wirtschaftlich könnte das Ganze bei letztlich gebuchten Anschlüssen im Bereich <20% vermutlich schwer werden. Allein die Division 436000000/120000 wirft Fragen auf. Sachsen hat übrigens 2 Millionen Haushalte. Klar, in Ballungsräumen kosten die Anschlüsse weniger, aber auch nicht Null, so dass sich hübsche Sümmchen für Erdbau, Inhouseverkabelung etc. ergeben.


    Wenn Musk seine Satelliten in Serie baut und diese mit anderer bezahlter Fracht blind mitfliegen, wird sein System vergleichsweise billig. Ich glaube kaum, dass er nur über D Satelliten stationiert hat, die Milliardenbeträgen entsprechen. Klar, die Kapazitäten. Aber lassen wir ihn doch einfach weiter machen und vielleicht irgendwann staunen. Und lukrativ scheint es zu sein, denn Bezos wird sein System sicher nicht als Hobby oder Spende sehen. Gleiches gilt für die Investments von Apple in Globalstar und das Werkeln an Diensten, die per Satellit abgewickelt werden.

    In den Zeiten von immer besseren Mobilfunk Netzen, 5G Ausbau, DSL Vectoring/Super Vectoring und Glasfaser Ausbau, wird Starlink immer ein Nischenprodukt für den Notfall bleiben, aber ganz sicher kein Massenprodukt für Media Markt/Saturn.

    Willst du schnelles Internet in der Laube und dabei preiswerter sein, als die 99 €, die derzeit für Fullflats im Mobilfunk aufgerufen werden, greifst du zu Starlink. Vorteil dabei: monatliche Kündbarkeit, so dass man nur die Saison bezahlt und im Winter einfach kostenfrei die Schüssel einlagert.


    Mit Aussagen wie "immer ein Nischenprodukt für den Notfall bleiben" bin ich persönlich sehr vorsichtig. Keiner kann prognostizieren, wohin sich Preise entwickeln, wenn z.B. Amazon seine Satelliten startet. Am Ende wird vielleicht sogar die Festnetzlösung teurer, weil zu viel Erdbau dranhängt. Schaut man sich die Glasfasertarife der Telekom an, sind die im direkten Vergleich mit den reinen Tarifkosten von Sterling nicht wirklich wesentlich preiswerter. Bei Sterling kommt dann aber eben noch ein Sack voll Stromkosten obendrauf.


    Würde ich jetzt nicht sagen, denn auch wenn man mit DSL 3000IP auskommen muss, dann muss man zwar auf Streaming verzichten, und ist auch im Bezug auf Social Media (vorallem TikTok) und auch Nachrichten (Websites mit Videos und Mediatheken) deutlich eingeschränkt. Aber fürs Onlineshopping reicht es völlig, egal ab Alternate, Amazon, Asos, eBay, Mindfactory, Titus, Shein oder Zalando.

    3000IP? Ich werd’s meiner Kollegin berichten! Die soll sich mal nicht so anstellen, die bei ihr anliegenden 0,5-0,7 Mbit reichen für alles wichtige aus. Die Kollegin hat sich in Corona Starlink gekauft, da der Schule der lieben Kleinen die Möglichkeit zum Onlineshopping statt Videokonferenz leider nicht akzeptabel erschien.


    Ich weiß nicht, in welcher Welt du lebst, aber ich kenne doch so einige, die am Wohnsitz mobilfunktechnisch ungünstig wohnen und beim DSL vergessen wurden. Im Büro bekommen wir z.B. auch nur maximal 16000er DSL, obwohl seit 4 Jahren Glas liegt, das bisher nicht verschaltet wurde. Wir können uns aber mit LTE behelfen.


    Klar wird Starlink kein Massenmarkt, aber ich selbst kenne allein schon 4 Leute, die damit ihre Gartenlauben angeschlossen haben.

    Irgendwie doch. Einfach, weil an sehr rege genutzten Standorten mit mehreren Bändern ein Telefon, welches mehr als 2CA beherrscht, mehr rausholen kann. Insofern bin ich mittlerweile auch jemand, der da Acht darauf gibt. Nichts billiges mehr.

    Für den Fall habe ich eine eSIM in Reserve, die ich im Notfall aktivieren kann.

    o2 baut sinnvoll 5G in den unteren Frequenzen im D-Netz Bereich aus und da ist trotzdem wieder niemand zufrieden obwohl es das einzig sinnvolle ist.


    Man kann machen was man will, es wird nur gemeckert.

    Ich muss sagen, mit dem o2-Ausbau bin ich recht zufrieden. Familiär hatten wir einen Engpass in Schwabing, der mit 5G nunmehr nachhaltig und festnetzersatztauglich behoben wurde. Zu Hause und im Büro haben wir LTE >200 Mbit mit Latenzen um 20 ms. Reicht. Und das alles für kleines Geld.


    Trotzdem Dual-SIM, da es beim Klettern und Wandern in der Sächsischen Schweiz nicht schaden kann, in der Seilschaft alle Netze dabei zu haben. Noch nicht gebraucht, aber für den Fall, der uns hoffentlich erspart bleibt.

    Zumindest scheint er sich sicher zu sein, dass die Bundesnetzagentur der Verlängerung zustimmt. Was passiert denn wenn nicht? Ist dann der Vodafone Deal hinfällig?

    Die Bundesnetzagentur sitzt in der selbst gebauten Falle. Was sollen die denn schlagkräftiges unternehmen? Täten sie etwas, stünde D mit wieder nur 3 Anbietern da. Ergo wird man jeden Kompromiss mitgehen, der einem aufgezwungen wird. Die gleiche Netzagentur versagte und versagt doch auch kolossal bei Gas und Strom, weil man in der selbst gebauten Falle sitzt und sich mit jeder Bewegung nur immer tiefer eingräbt und der Lächerlichkeit preisgibt. Kippe mal 1 t Chlor in deinen nächsten See und beobachte, was das Umweltamt dazu sagen wird. Betreibst du ein LNG-Terminal, was eigentlich ja ein teuer gemietetes LNG-Regasifizierungsschiff ist, darfst du jeden Tag 100 t Chlor in das Meer kippen, das bis vor kurzem noch höchsten Schutz genoss. So ist das auch beim Mobilfunk. Man hat sich erpressbar gemacht und nun wird eben mit dem Regulierer Schlitten gefahren und er lächelt dazu treudoof in die Kameras.


    Dazu staune ich echt, was Faeser aktuell zum Verbau von Huawei-Kompotenten abgesondert hat. Die Telekom sollte einfach und konsequent die strittigen Komponenten ausbauen und dann erst in ein paar Monaten ersetzen. Trump hat Huawei seinerzeit gebannt und rausgehauen. Weil Trump böse und zu weiß war, hat man natürlich allein aus moralischen Gründen den Gegenpol besetzen müssen. Nun, da die Guten auch Huawei nicht mögen, dreht man die Fahne wieder in den Wind. D macht sich auf vielen Gebieten nur noch lächerlich und zur Witzfigur. Da ist die Regulierung der Spielregeln für 1&1 eher ein Nebenkriegsschauplatz eines Nebenkriegsschauplatzes.