Wie war das noch damals bei der 3G-Abschaltung? Hieß es da von o2 nicht auch "Wir lassen uns Zeit" (=Wir kommunizieren noch kein festes Datum), dann "Wir schalten Ende 2022 ab" (=Wir brauchen einfach länger als die anderen), schließlich dann die Abschaltung Ende 2021, also nur noch wenige Monate nach der Konkurrenz. Damals war der neue CTIO noch nicht lange am Ruder. Viele Parallelen, mich würde es nicht wundern, wenn o2 2G auch nur kurz nach der Konkurrenz abschaltet. Positiv formuliert: o2 scheint da sehr spontan und flexibel zu sein.
Beiträge von KnightOfCydonia
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Du bist doch derjenige, der die SIM-Karten wechselt wie andere ihre Unterhosen. Auch beim Netzbetreiber-Lotto "2 aus 4" dürfte Ähnliches gelten wie bei "1 aus 4": Es kommt auf die Region an. Es gibt inzwischen "Reise-eSIM" mit 365 Tagen Gültigkeit, ein paar GB (dann auch für "WLAN"-Call und RCS der Haupt-SIM) mit Roaming in allen drei Netzen.
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Der Grundgedanke von Prepaid ist nicht: "bezahlen, wann und wie ich es will, nur für das, was ich wirklich gerade (ver)brauche", sondern "vorher das bezahlen, was du in der kommenden Zeit verbrauchen möchtest". Ob das nun über Pakete oder "pro Einheit" (also pro Minuten, pro SMS, pro GB) verrechnet wird, ist dabei egal. Du wirst dich mit der Erkenntnis abfinden müssen, dass dein Nutzungsprofil und deine Ansprüche dich für kaum einen Netzbetreiber oder Provider wirklich interessant machen. Mögliche Alternativen hat man dir hier schon aufgezeigt... die sind aber nicht unter der Kernmarke der Telekom angesiedelt, und das ist ein ganz bewusster Schritt der Telekom.
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dann sieht es ja für 1&1 Drillisch auf jedenfall vom Ergebnis wirklich ganz gut aus.

Das sind doch zu 95% nur die Migrationen bestehender Kunden von o2 ins eigene Netz.
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Hatte ich in den vergangenen Wochen auch schon mehrfach: 3 "Locations" zur Auswahl, alle nur wenige Meter von einander entfernt... und der tatsächliche Standort liegt dann mehrere hundert Meter weiter.
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Wenn man den Zugewinn bei 1&1 (3 Millionen) auf die Migration von o2 ins eigene Netz zurückführt, könnte man diese Zahl auch bei o2 wieder herausrechnen, zumindest wenn man den eigentlichen Kundenzustrom bemessen möchte. Man käme auch dort zu einem leichten Gewinn. Treiber bei den Zuwächsen dürfte bei allen M2M/IoT sein.
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Vermutlich wenn die Heimat-IMSI die erste Ablehnung eines V-MNO erhält. Dazu noch den Roaming-Partner (orange.fr) in die PPLMN-Liste eintragen, damit beim Grenzübertritt nach Frankreich dieser präferiert ausgewählt wird. Das würde auch die Wartezeit beim Verlassen des Heimatlandes erklären.
Der Rückweg dürfte analog laufen, also wenn die Partner-IMSI die erste Ablehnung eines deutschen MNO erhält. Dazu haben die 1&1-Kunden bei Orange ein separates HLR-Profil, in dem die deutschen Netze gesperrt sind.
Ich wollte das auch schon immer verifizieren, aber wenn ich nach Dänemark unterwegs bin, habe ich meist etwas anderes zu tun, als mich noch "stundenlang" an der Grenze aufzuhalten, wobei der Netzbetreiber meiner dänischen SIM-Karte ein vergleichbares Konstrukt über plus.pl (260-01) nutzt, ich also bei beiden Grenzübertritten jeweils sogar beide IMSI-Wechsel-Richtungen hätte. -
Schade, dass du nicht mehr im Ausland bist. Man hätte natürlich einmal im Android Radio Menu (aka "PhoneInfo", erreichbar über *#*#4636#*#* oder über bestimmte Apps) schauen können, ob die IMSI von 26223 zu 20801 gewechselt ist. Wenn nicht, hat wohl die SIM einen weg, wenn doch, dann sieht es nach nicht sauber aktiviertem International Roaming aus.
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Verstehe ich nicht. Wenn sie doch eine zweite eNB für einen Standort (bei gleicher Technik) setzen können und die gleiche Vergabe anwenden, dann kann der Algorithmus doch beibehalten werden?
Sorry, ich war - bedingt durch mein privates Projekt, eine für mich vernünftigere Variante der CellMapper-Webseite zu entwickeln - davon ausgegangen, dass man auch in CellMapper für einen Standort genau einen Marker pro Technik und nicht mehrere haben möchte, was ja aber teilweise bei Telekom B8 auch nicht der Fall ist... und ich kenne genügend weitere Ausnahmen in Frankreich und Dänemark.
1&1 hat schon mit dem inzwischen sehr konsequent von ihnen verfolgten Konzept der Multi-Location-eNB überrascht (Motivation war vermutlich, Lizenzkosten zu sparen, weil die gern "pro eNB" abgerechnet werden und sie ja bislang nur einen Carrier haben). Warum sollten sie das nicht erweitern zu "Multi-Location-Carrier-based-eNB"?
Vielleicht ist es bei 1&1's FarEdge-RZ-Konzept sogar sinnvoller... zumindest ist es (also Multi-Location-eNB-Konzept) sinnvoller als für die konventionelle Netzarchitektur der anderen Netzbetreiber. -
Nein, auch bei der Telekom wurde früher häufiger, heute seltener B8 an einem Standort in einer separaten eNBID geführt. Nur dein Argument "n78 hat ja auch eine separate eNBID" greift nicht, weil n78 eine andere Technologie (5G-NR statt LTE) ist und daher per definitionem nie derselben eNBID zugeordnet werden könnte. Das 5G-NR-Pendant zur eNB ist die gNB. Die könnte zwar an einem Standort dieselbe ID wie die eNB haben, es wäre aber eben immer noch keine eNB.
Wie sinnvoll es ist, eine eNBID für B7 über 4-6 Standorte (oder wie viele auch immer aktuell das Maximum darstellen) zu spreizen und dann eine weitere eNBID für B1 über dieselben Standorte zu spreizen, kann ich nicht beurteilen. Rein theoretisch müssten die Standort-Gruppe für B7 nicht einmal identisch mit der für B1 sein.
Egal wie man es dreht und wendet: Der CellMapper-Algorithmus für die Multi-Location-eNBIDs bei 1&1 muss angepasst werden, sobald 1&1 einen zusätzlichen 4G-Carrier aktiviert.