Beiträge von KnightOfCydonia

    TT1989 Aus meiner Sicht wäre zwar nur VoLTE Pflicht, aber der Schritt zu VoWiFi wäre dann ja auch nicht mehr groß. Auf lycamobile.ch habe ich nichts dazu gefunden... dort sind sie ja eigentlich schon in der Situation.


    Zum Roaming in Polen kann ich nichts sagen... ist nicht meine Ecke, aber lycamobile.dk in DE und lycamobile.de in DK ist mit sehr hohem PING und sehr variablen Downlink-Geschwindigkeiten im (meist niedrigen) einstelligen Mbit/s-Bereich.

    TT1989 Also meine lycamobile.de hat definitiv kein VoWiFi (und auch kein VoLTE)... genauso wenig wie meine lycamobile.dk. Der Artikel klingt aber auch wie ein allgemeingültiger FAQ-Artikel:

    Zitat

    sobald eine geeignete WLAN-Verbindung verfügbar ist und dein Mobilfunkanbieter die Funktion unterstützt


    Im Zweifel findest du die Information in den Einstellungen deines Geräts oder auf der Website deines Mobilfunkanbieters.

    lycamobile und ich werden definitiv keine Freunde mehr. ;)

    Hat sich irgendein Anbieter mal ausgerechnet, wieviel Kunden er nachhaltig verliert durch so ein Verhalten?

    Wie teuer ist Rufschädigung liebe Erbsenzähler in den Unternehmen?

    Das Problem bei solchen Rechnungen ist ja, dass der Anbieter sehr direkt die Mehreinnahmen (wie viele Kunden wie viel länger bleiben) bestimmen kann, die Mindereinnahmen durch Rufschädigung leider nicht. Bestenfalls gibt es einige entsprechende Rückmeldungen bei Feedbackumfragen, aber letztlich sind die Auswirkungen dieser selbstverursachten Rufschädigung ein schwer bis gar nicht messbarer Anteil an potenziellen Kunden, die sich nicht für ihn entscheiden.

    Übrigens habe ich kein Servicewelt Passwort. Es steht da, wenn sie auf den Link eSIM aktivieren klicken können sie das Passwort festlegen. Da kommt aber nur Eingabe Benutzername und Passwort. Gibt man ein ausgewähltes Passwort ein, kommt die Fehlermeldung, dass da was schiefgelaufen sei.


    Inzwischen wurde Passwort vergeben angezeigt. Es wurde aber nicht angenommen.

    In solchen Konstellationen wie ungeklärtem Initialpasswort nutze ich inzwischen generell gern und erfolgreich die Funktion "Passwort vergessen".

    Insomnium_88 Das meinte ich mit "Optimierungsbedarf": Es sollte ja nicht so schwer sein zu erkennen, dass punktuell ein größerer Bandbreitenbedarf besteht und man für 30 Sekunden oder 30 Minuten die schlafenden Carrier aufwecken sollte. Bei Vodafone konnte ich diese Art von PowerSave-Mode noch gar nicht beobachten (das Netz schaue ich mir allerdings auch nur selten an), bei der Telekom wurde früher gern der zweite B3-Carrier und der B1-Carrier schlafengelegt, die waren nachts aber relativ schnell wieder wach. Ich müsste mir jetzt mal anschauen, wie es nach dem allgemeinen Refarming von B1 nach n1 aussieht.


    Hier im Forum wurde einmal mit den relativ hohen ökologischen und ökonimischen Einsparungen argumentiert, aber für meinen Geschmack ist der Trade-off nicht vernünftig gewählt, was meinen Eindruck eines "Spar-Netzes" halt nur verstärkt (was andere hier nicht so gern hören).

    In den vergangenen 5 Jahren hat sich meine Sicht auf o2 von "sehr wohlwollend" zu "sehr kritisch" gewandelt, aber grundsätzlich finde ich es richtig, in Zeiten von sehr geringer Nutzung "überflüssige" Carrier auszuschalten. Ich habe es allerdings nie geschafft, beim ländlichen Standort bei meinen Eltern (B20+B3+B1) selbst mit parallelen Downloads auf 8 Devices um 03.00h nachts eine zwischenzeitliche Reaktivierung von B3 oder gar B1 zu triggern, alle 8 Devices verblieben auf B20 mit jeweils 3 bis 5 Mbit/s (und zwei Kontrollgeräte mit Bandlock auf B3 und B1 zeigten weiterhin "kein Netz"). Reaktiviert wurde quasi per Zeitschaltuhr um 06.00h (oder war es 05.30h). Da bestünde in meinen Augen noch Optimierungsbedarf. Das ist natürlich nur eine Einzelbeobachtung, die ich aber analog auch öfter bei verschiedenen Hotelaufenthalten (tatsächlich auch eher ländlich gelegen) machen konnte.

    Auch hier kein Netzausbau, sondern ein Abbau:

    Nach Vodafone (GSM900+LTE2100) Ende vergangenen Jahres hat nun auch o2 (GSM900+LTE2100) in den vergangenen 3 Wochen den Sender auf dem Ferienzentrum Holm (24217 Schönberg, Osterwisch 2) abgeschaltet. Während Vodafone mit einem leider nur gut 20 Meter hohen Masten etwa 3 km weiter südöstlich am Museumsbahnhof dennoch halbwegs vernünftige Versorgung und Kapazität an den Strand bekommt, hüpft man bei o2 quasi die komplette gegenüberliegenden Küsten (z.B. 30 km entfernt Damp 2000 in NW oder 40 km entfernt Fehmarn in NO) entlang. Die zusätzlichen Antennenträger am Museumsbahnhof auf 17-18 Meter Höhe für o2 sind schon längst installiert, nur leider keine Antennen oder Technik... und MOCN gibt es bislang von Vodafone nur für den Sektor nach SW (also vom Strand weg). Damit hat o2 auf Gemeindegebiet nur noch 120 MHz (auf einem Standort mit 3 Sektoren) + 10 MHz MOCN, Vodafone immerhin 330 MHz (auf 2 Standorten mit je 3 Sektoren). Zur Ehrenrettung von o2: Die Kündigung des Standorts auf dem FZH kam wohl ganz kurzfristig um den Jahreswechsel 2024/25 herum.

    Mich interessiert in erster Linie, wie die 1&1-Netzabdeckung in meiner Gegend aussieht. Ich komme aus dem nördlichen Frankfurter Speckgürtel (Oberursel/Stierstadt) und bin außerdem regelmäßig auf der Strecke Mannheim – Saarbrücken – Luxemburg unterwegs. Dabei möchte ich einfach nebenbei etwas zur Kartierung beitragen.

    Sehr löblich, auch wenn die Ecke wohl schon recht gut erfasst wird.

    Kannst du bestätigen, dass CellMapper die Daten der verschiedenen Netze getrennt hochlädt? Ich nutze ein Dual-SIM-Gerät mit einer 1&1-/sim.de-SIM und einer Tango-SIM. Mir geht es vor allem darum, dass die 1&1-Standorte möglichst vollständig auf der Karte erscheinen und auch andere Nutzer sehen können, wo bereits 1&1 ausgebaut hat.

    Das könnte vielleicht abhängig vom verwendeten Gerät problematisch werden, aber grundsätzlich kann die CellMapper-App bei DualSIM-Betrieb die Netze auseinanderhalten. Als vertrauensbildende Maßnahme kannst du ja auf deinem A23 in der CellMapper-App das CSV-Logging aktivieren, um dir dann z.B. in Excel anzuschauen, was dein Gerät so aufzeichnet. Bei mir ist immer mal eine Fehlaufzeichnung dabei, aber das ist nicht einmal im Promille-Bereich.

    Bist du sicher, dass 26202 und 26223 für die SIM tatsächlich komplett gleichberechtigt behandelt werden? Aus wirtschaftlicher Sicht müsste 1&1 doch eigentlich ein großes Interesse haben, Kunden möglichst schnell wieder ins eigene 26223-Netz zu holen, da nationales Roaming bei Vodafone vermutlich Kosten verursacht. Genau diesen Eindruck habe ich in der Praxis auch: Sobald auch nur ein brauchbares 26223-Signal vorhanden ist, bucht sich mein A23 sofort wieder ins 1&1-Netz ein.

    Allein auf SIM-Basis sind 26223 und 26202 so gleichwertig wie HPLMN und EHPLMN nun einmal sind, allerdings werden durch die Nachbarschaftsbeziehungen auf Zellebene 26223-SIM-Karten von 26202 zu 26223 geschoben. Hier dürfte es bei ganz neuen 26223-Standorten einige Zeit brauchen, bis die entsprechenden Nachbarschafts-Informationen zu den neuen 26223-Zellen bei den vorhandenen 26202-Zellen eingepflegt sind. Ich hatte ja auch geschrieben:

    Im Normalfall rutscht dein A23 ja in eine 26223-Zelle, wenn sie verfügbar ist [...].

    Für dich dürfte es wirklich ausreichen, CellMapper im Hintergrund laufen zu lassen.

    Groussherzog

    Das wird mit Bordmitteln nicht funktionieren, da m.W. das Netz 26202 (vodafone.de) auf SIM-Karten des Netzes 26223 (1&1) als EHPLMN hinterlegt ist, also als ein dem Heimatnetz gleichwertiges Netz, und in den einzelnen 26223-Zellen auch 26202-Zellen als Nachbarn hinterlegt sind. Die manuelle Netzwahl wird damit i.d.R. ausgehebelt.


    Dir ist bewusst, dass dein gewünschtes Szenario (nur das Netz 26223) in Gebieten ohne 1&1-Netzausbau gleichbedeutend mit "nur Notrufe" wäre oder du manuell immer zwischen "CellMapping"-Modus (um nur 26223-Zellen zu loggen) und "Normal"-Modus für reguläre Erreichbarkeit inklusive Roaming in 26202 hin- und herschalten müsstest - sofern du das Smartphone sowohl für CellMapping, aber auch regulär nutzen möchtest?


    Am saubersten und stressärmsten - mit zusätzlichen herumzuschleppenden Geräten aber nicht immer zwingend am bequemsten - wäre aus meiner Sicht daher eine Trennung des CellMappings von der regulären Smartphone-Nutzung: bei ebay günstig ein älteres Modell mit MediaTek-Chipsatz besorgen, das man fest auf einen Kanal fixieren kann. Wenn du es für 1&1 komplett machen möchtest, wären zwei Geräte sinnvoll: eines auf EARFCN=250 (B1, LTE2100), eines auf EARFCN=3200 (B7, LTE2600)... und dann bräuchtest du für diese beiden CellMapping-Geräte natürlich auch noch SIM-Karten aus dem 1&1-Netz.


    Im Normalfall rutscht dein A23 ja in eine 26223-Zelle, wenn sie verfügbar ist - auch wenn es gerade früher häufiger Meldungen über "taubstumme" 1&1-Sender gab. Sofern du "nur" in den kommenden Wochen nebenbei 1&1 mappen möchtest, lass CellMapper einfach auf deinem A23 mitlaufen - ohne weitere Manipulationen.


    Welche Ecke wäre es denn bei dir: Trier?