Hah!
"Der dazugehörige Mast fährt auf eine Höhe von rund 30 Metern aus."
Danke für deinen verlinkten Artikel.
Oh, das hatte ich nun überlesen.
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Hah!
"Der dazugehörige Mast fährt auf eine Höhe von rund 30 Metern aus."
Danke für deinen verlinkten Artikel.
Oh, das hatte ich nun überlesen.
Tob Ist ja für nur zwei Jahre auch eher ungewöhnlich, aber laut diesem Artikel haben sie 'nur' 80 MRT's... sie können oder wollen wohl nicht einen davon für zwei Jahre fest für Augsburg 'opfern'. Diesbezüglich sind bei mir auf der Ecke Vodafone und vor allem die Telekom wesentlich großzügiger mit Dauer-MRT's.
Wird das ein MRT?
Im zitierten Artikel wird explizit von einem "Stahlgittermast" geschrieben. Gingen die genannten 30 Meter Höhe überhaupt mit MRT?
"Low-Low-Problematik":
Damit meine ich, dass ältere Endgeräte nicht zwei "Low-Bands" (also Frequenzbänder aus dem niedrigen Frequenzbereich <1000 MHz) parallel nutzen können, das gibt m.W. die damals verbaute Hardware einfach nicht her. Bei aktuellen Endgeräten besteht die Einschränkung nicht mehr, das nötige "Upgrade" wäre also der Kauf eines Endgeräts einer aktuelleren Generation.
Nur ob ein solches "Upgrade" das Problem mit den extrem niedrigen Geschwindigkeiten dauerhaft löst, wage ich zu bezweifeln. Wenn wie bei deiner Mutter LTE800 und 5G3500 an einem Standort aktiviert sind, darf man in der Regel auch davon ausgehen, dass auch B8/LTE900 und n28/5G700 verfügbar sind und mit einem neueren Endgerät dazugeschaltet werden könnten, aber diese Bänder werden auch jetzt schon ähnlich überlastet wie B20/LTE800 sein. Diese 3 Bänder liefern jeweils 10 MHz "Breite", n78/5G3500 allein hat 90 MHz "Breite" (s. dein Outdoor-Screenshot).
Ankerband:
Bei der in deinem Outdoor-Screenshot ersichtlichen Band-Kombination (B20/LTE800 + n78/5G3500) laufen die meisten Daten tatsächlich über das Nicht-Ankerband, aber das ist nur ein Szenario von vielen: es muss nicht zwingend ein "5G-Band" hinzugeschaltet werden, es kann auch ein zweites (oder sogar noch weitere) "LTE-Band" sein... und das hinzugeschaltete Band kann "schmaler" als das Ankerband sein. Über das Ankerband läuft im Normalfall auch regulär Datenverkehr, nur eben auch zusätzlich die Steuerung.
Geschwindigkeiten im Downlink:
Mit B20/LTE800 + n78/5G3500 (Outdoor-Screenshot) sind Geschwindigkeiten von über 1 Gbit/s realisierbar. Das Problem ist halt, dass diese Geschwindigkeit durch alle aktiven Nutzer geteilt wird. Rechnen wir mit 1 Gbit/s und Gleichverteilung, reichen 25 aktive Nutzer, damit jeder nur noch 40 Mbit/s erhält. Wenn 25 aktive Nutzer aber nur B20/LTE800 (Indoor-Screenshot) nutzen können, bekommt jeder nur noch ca. 2-3 Mbit/s. Im Uplink sind die theoretischen Geschwindigkeiten niedriger.
Langer Rede kurzer Sinn:
Kontakt zur Telekom kann nicht schaden. Vielleicht liegt eine Störung (dann eben aber eher an einem Nachbarstandort) vor, vielleicht gibt es schon Ausbaupläne (müsste dann ein zusätzlicher Standort sein, könntest du auf der Karte der BNetzA auch selbst schon einmal schauen, ob die Telekom im Ort weitere Standorte hat/plant), aber vielleicht blocken sie auch ab mit der Begründung, dass es outdoor leidlich funktioniert und indoor nicht wirklich in ihrem Machtbereich ist. Man könnte ja auch mal überlegen, das Netz zu wechseln. Die Nummer kann deine Mutter ja mitnehmen. Die Telekom ist zwar im Schnitt top, aber das bringt einem nichts, wenn es bei einem selbst eben unterdurchschnittlich ist.
Buschi1094 Ernst gemeinte Frage: Aus welcher Motivation entscheidet man sich 2026 als normaler Kunde für 5G-SA? Coverage-Gewinn durch Vorteil n28 vs. B20? Kürzerer PING? Oder einfach nur Neugier bzw. Interesse in Verbindung mit der 'neuen' Technologie - was dann natürlich weniger zum 'normalen' Kunden passt?
Das wird nicht »der Regulierer« entscheiden, sondern primär der Markt. Der Regulierer hat dann allenfalls zu entscheiden, ob er es verhindern will. Die BNetzA hat gegebenenfalls neue Marktteilnehmer zu fördern und nicht umgekehrt, und der Gesetzgeber würd es gegebenenfalls vom BVerfG um die Ohren gehauen kriegen, wenn er gesetzlich Enteignung mit Reprivatisierung zur Verhinderung von Wettbewerb vorsehn würde.
Ui, da muss ich mich offenbar sehr missverständlich ausgedrückt haben oder du hältst mich für kognitiv so minderbemittelt, dass ich meinen könnte, dass ein Regulierer einfach so einen Marktaustritt (oder auch einen Markteintritt oder ein "Sparnetz") erzwingen könnte. Darum ging es in diesem Thread zur Zukunft von Telefónica - selbst wenn er recht spekulativ ist - doch nie. Es ging hier immer nur um die strategische Ausrichtung des Regulierers in Situationen von - bislang eben spekulativen - wirtschaftlich oder strategisch getriebenen Fusions-, Übernahme- oder Kooperationsbestrebungen der Marktteilnehmer - auch wenn dies nicht immer explizit herausgestellt wurde. Dass du gern einmal Kontext außer Acht lässt, ist allerdings nicht ungewöhnlich.
Zum eigentlichen Thema:
"Der Markt" in Deutschland (aber auch anderswo) zeigt aus meiner Sicht seit ca. 30 Jahren, dass er 4 (oder gar noch mehr) Netze nicht auf hoher Qualität (hier immer im Sinne von Netzverfügbarkeit und -kapazität) bereitstellen kann (oder meinetwegen auch: will). Die einzige Phase in diesen ca. 30 Jahren, in denen alle Netze in Deutschland vernünftig ausgebaut wurden, war in der zweiten Hälfte der 10er Jahre... und da gab es eben nur 3 auszubauende Netze.
Die Entscheidung zwischen Qualität und Preis ist gemäß ökonomischer Grundsätze ein Trade Off. Wir (als Kundschaft und auch damit eben auch der Regulierer) müssen uns einfach entscheiden: super günstig oder super Qualität - beide Extrema gleichzeitig geht nicht. Die Historie hat - überspitzt formuliert - gezeigt: 4 Netze bedeuten günstige Preise, 3 Netze bedeuten gute Netze.
Wie von dir richtig verdeutlicht: Der Regulierer kann beispielsweise vodafone.de und o2 Telefónica nicht zur Kooperation o.Ä. zwingen, aber er kann solche Bestrebungen ohne die Auflage für einen neuen 4. Betreiber genehmigen und nach 30 Jahren einmal gewollt ausprobieren, ob man mit dann 3 Netzen nicht vielleicht doch die Qualität bekommt, die man eigentlich immer haben wollte, auch wenn die Preise dann nicht sooo günstig sind. Dass dann der eine oder andere Euro mehr auch über den Kanal und über die Pyrenäen gehen würde, lässt sich nicht verhindern. Du magst mir vielleicht einen Markt nennen, in dem es 4 Netze auf Top-Qualitätsniveau gibt... mir fallen bei Top-Qualitätsniveau immer nur die Skandivanier, die Niederländer, die Schweizer und die Österreicher ein.
Das ist doch recht aufschlussreich:
Der Standort scheint tatsächlich sehr gut ausgelastet zu sein.
Ich frage mich nur, warum es aber vor ca. drei Wochen noch besser war, als - für mich nachvollziehbar - von dir vermutet noch mehr Urlauber im Ort waren? Da wird es wieder spekulativ:
Auch dort gilt....verwendet man eine Abkürzung in einem Text zum ersten Mal - sollte dahinter in Klammern die Abkürzung einmalig erklärt werden.
Dann gibt es auch weniger Nachfragen dazu !
Letztendlich dient es doch auch dem Ersteller des Textes, wenn sein Text dann auch verstanden wird.
Man darf aber auch von der Leserschaft eines Threads mit "eSIM" im Titel erwarten, dass "eID" als ID eines eSIM-Chips verstanden werden könnte. Hier wird aus meiner Sicht versucht, die Schuld für eigenes Unwissen auf andere abzuwälzen, denn viele, die das missverstanden haben, wird es außer dir hier nicht gegeben haben... sorry! Es gibt nicht immer nur eine Bringschuld, sondern auch eine Holschuld.
Oder Sunrise und Salt (Schweiz)
Oder wie es seit bereits seit 14 Jahren sehr erfolgreich in Dänemark praktiziert wird von Telenor (früher bekannt als Sonofon) und Norlys (früher Telia): Die hatten früher netztechnisch gegen den Ex-Monopolisten TDC (aktuell ca. 3.900 Standorte landesweit) keine Chance, inzwischen sind sie gemeinsam (aktuell ca. 4.100 Standorte landesweit) sehr konkurrenzfähig. Als drittes Netz baumelt noch 3.dk als Sparnetz herum: gerade auf dem Land, aber auch in den Städten fehlt der eine oder andere Standort (aktuell ca. 2.900 Standorte landesweit), auch kapazitiv häufiger etwas eng, lange Zeit mit National Roaming - und das ist natürlich der praktisch einzig nutzbare Roaming-Partner als deutscher o2-Kunde.
Aber genau das wäre vermutlich eine vernünftige Lösung auch für Deutschland:
In meinen Augen muss sich der Regulierer entscheiden:
Gibt es bei der Telekom eine Seite wo man nachschauen ob irgendwo ein Sender gestört ist?
Seit ein paar Tagen habe ich kaum Empfang in Gebäuden, wo ich bislang nie ein Problem hatte.
Ich empfehle in solchen Fällen eine Nachfrage in der moderierten Telekom-hilft-Community (aka Anbieterforum) - auch wenn man dort anfänglich von den übereifrigen Mitforisten - die eben nicht Mitarbeiter der Telekom, also keine "Teamies" sind - gern darüber aufgeklärt wird, dass die Telekom so etwas schon selbst automatisch detektiert. Nach ein paar Stunden meldet sich meist ein "Teamie" und klärt über bekannte Störungen (z.B. auch im Zuge von Aufrüstungsmaßnahmen) auf - oder ruft zwecks Aufnahme einer Störungsmeldung zurück.