Beiträge von KnightOfCydonia

    Grundsätzlich bedeutet das meine ich: neue Versorgung. Das kann meine ich sowohl ein komplett neuer Mast sein oder aber bedeuten, dass ein Standort bezogen wird, bei dem schon andere vertreten sind.

    Also im o2 BaseCamp lese ich aus dem drittletzen Absatz tatsächlich spontan eher meine bisherige Interpretation heraus - aber die Definition könnte sich wirklich nur auf das Ländliche beziehen [eben "Greenfield"], nicht auch auf das "neue":

    Zitat

    Nahezu alle neuen Mobilfunkstandorte im ländlichen Raum oder an Verkehrswegen (sogenannte „Greenfield“-Standorte) werden grundsätzlich für die Nutzung durch weitere Anbieter geplant.

    In meinem Fall hat die Telekom vor drei Jahren einen komplett neuen Mast auf die Wiese gestellt, also auch nach meiner Definition damals (als er wirklich neu war) ein Greenfield-Standort. Wenn jetzt nach drei Jahren o2 Telefónica diesen Standort mitnutzt, ist er nicht mehr neu und daher aus meiner bisherigen Sicht kein "Greenfield".


    Aber dann weiß ich jetzt, dass ich - wenn tatsächlich einmal auf teltarif oder hier ein "Greenfield"-Standort in meiner Ecke gemeldet wird - auch bereits in Betrieb befindliche Standorte bei der Suche berücksichtigen muss. ;)

    der Zug ist bereits abgefahren und der Vertrag gekündigt. Aber gerne stelle ich euch die Infos zur Fehlersuche zur Verfügung wenn ich nächste Woche wieder vor Ort bin bevor mein Vertrag mitte August endet.

    Stefanie [1&1] Das klingt ja schon danach, dass das eigene RAN (26223) in diesem Fall zu stark gegenüber dem Roaming-RAN (26202) priorisiert ist. Dagegen würden weniger aggressive Thresholds oder mehr eigener Netzausbau helfen. ;)

    Die Mobilfunkantennen befinden sich nicht auf dem Rundsilo, sondern hinter den oberen, länglichen Fensterscheiben. Diese Scheiben wurden kützlich ausgetauscht und die neue Wärmeschutzverglasung blockiert nun das Mobilfunksignal. Die Scheiben sollen jetzt erneut ausgetauscht werden.


    Das Problem müsste nicht nur die Telekom, sondern auch o2 und Vodafone betreffen?

    Ich komme so selten in Eckernförde vorbei. Ich würde einmal vermuten, dass die Telekom das noch am ehesten mit dem Standort nordöstlich in der Prizenstraße kompensieren kann. Der 240°-Sektor leuchtet ja schön auf die Innenstadt-Nase. Vielleicht fällt der Telekom aber hier auch die gern reduzierte Sendeleistung auf die Füße: zwar kaum Störsignal, aber eben auch kaum Nutzsignal. ;)

    Du bist offensichtlich ein glühender Anhänger des Aktienmarktes und findest meine Aussagen hier fast unerträglich.

    Ich denk nochmal drüber nach.

    Nur weil ich am Aktienmarkt ein bisschen Geld verdiene, heißt es nicht, dass ich ein glühender Anhänger dessen bin. Ich hatte dir früher einmal "Sozialromantik" nachgesagt. Die halte ich aus Kunden- und aus Arbeitnehmersicht auch für durchaus begrüßenswert. Nur leider hat sie mit der Realität, die sich in den vergangenen Jahren/Jahrzehnten eingestellt hat, kaum noch etwas zu tun. Es ist das Zeitalter der Globalisierung (aka Turbo-Kapitalismus). Dieser Realität muss man sich stellen und begreifen, dass die Welt inzwischen so läuft - egal ob man das gut oder schlecht findet.


    Übrigens: "unerträglich" ist deine Interpretation. Im Hinblick auf ökonomische Zusammenhänge würde 'träumerisch' aus meiner Sicht besser passen. Aber es ehrt dich - ernsthaft gemeint! -, dass du wenigstens darüber nachdenken möchtest.

    Bei mir hat sich nur im Laufe der Zeit der Gedanke immer lauter manifestiert das das Geschehen rund um die Börse eher nachteilig für die Telekommunikationsfirmen ist.

    Vielleicht leg ich aber auch falsch, mag sein.;)

    Dass es leider große Diskrepanzen zwischen den Zielen von kurzfristigen Investoren und den Zielen von langfristigen Investoren (dazu zählen meist auch Arbeitnehmer, die ihre Zeit/Arbeitskraft in den Arbeitgeber investieren) gibt, wurde hier ja schon geschrieben. Für jemand mit langfristigem Interesse (und rein emotional gehörst du offenbar dazu, was auch vollkommen in Ordnung ist) scheinen die Marktmechanismen tatsächlich oft falsche Impulse für ein Unternehmen darstellen, aber der Kapitalismus hat letztlich nichts mit Zivilisation zu tun, sondern mit Natur: Bist du zu schwach, bist du tot.

    Um jetzt doch noch einmal die Kurve zu Vodafone zu bekommen: Ich hatte vor drei oder vier Jahren wirklich den Eindruck, dass Vodafone von o2 Telefónica nachhaltig überholt wird. Aber der vierte Netzbetreiber scheint eine nicht ganz unwesentliche Rolle für die beiden zu spielen, denn aus meiner Sicht sorgt der 1&1-Cashflow, der bei o2 Telefónica nun fehlt, dafür, dass den Münchnern auf der Überholspur die Kraft ausgeht und sie irgendwie gar keinen Gang mehr eingelegt bekommen, während er bei Vodafone dafür gesorgt hat, dass die Düsseldorfer wieder einen Gang reinbekommen haben und Fahrt aufnehmen.

    die Journalisten, die für die Aktienseiten schreiben, schreiben aber auch viel Quatsch.

    Es klingt teilweise echt gut, aber ist es nicht immer.

    Z.b. auch in dem Link oben von mir meint man Herr Neil könnte einfach so Vodafone übernehmen. Da gibt es aber tiefgreifende Hinderungsgründe für die Übernahme, die diese quasi momentan unmöglich machen.

    In dem Artikel davon aber kein Wort.

    Ist wirklich teilweise nicht so guter Journalismus von denen, oder es fehlt manchen schlicht wichtiges Hintergrundwissen.:/

    Sorry, aber wenn man einen Großteil deiner Beiträge hier liest - du entwickelst mit einer unfassbaren Inbrunst Therioen, verknüpfst diese mit einer bewundernswerten Kreativität, präsentierst das alles mit einem unumstößlichen Selbstbewusstsein... und die von dir hier aufgezählten Eigenschaften gehören auch noch zu deinem Repertoire, denn im Laufe der sich anschließenden Diskussionen kommt von dir dann oftmals irgendwann ein "Oh, das wusste ich nicht." oder "Danke, dass du mich aufklärst." - könnte einen der Verdacht beschleichen, dass du selbst als Journalist für Aktienseiten tätig sein könntest.
    Du bist zutiefst höflich [davon darf ich mir gern eine Scheibe abschneiden], gibst hier im Forum einige Denkanstöße, bist neugierig und lernwillig, weshalb es mir schwerfällt, dich zu blockieren, aber auf der anderen Seite schreibst du oft wie ein Blinder von der Farbe. Kein Mensch weiß alles, aber kein Mensch muss zu allem eine Meinung haben, und kein Mensch muss diese dann auch noch blumig herausposaunen [wobei ich selbst genau das gerade jetzt auch mache]. Das Info-Wort-Verhältnis ist bei mir schon nicht optimal, aber ich finde es fast schon unglaublich, mit welcher Quantität und mit welchem Umfang du uns (oder zumindest mich) hier Tag für Tag mit deinen Beiträgen beglückst.

    Portiert werden müssen sie jedenfalls schon, aber inwieweit das was mit der Netzkennung zu tun hat, weiß ich nicht. Ich seh eigentlich keine Notwendigkeit, da was zu ändern. Aber die APNs werden sich wohl ändern müssen.

    Aus meiner Sicht erzwingt der Netzwechsel von 26243 zu 26203 die MNP. Dass danach dasselbe RAN genutzt wird, ist m.E. unerheblich. Letztlich ist es wie die Ausgliederung von 1&1, nur in die andere Richtung. Dort wurde eine MNP von 26203 zu 26223 gemacht...


    Den Artikel lese ich so, dass mit 26203 nur das genutzte RAN gemeint ist, also dass die SIM-Karten, die vorher bei 26202 im Roaming gewesen waren, zu dem Zeitpunkt im 26203 im Roaming waren. Solche Wechsel (also letztlich Roaming-Partner-Wechsel) bekommen sie OTA hin.

    Letztlich egal: Wenn sie meine Bestands-SIM-Karte bis November umstellen sollten, bekomme ich das noch mit... danach geht sie nach den merkwürdigen AGB von LycaMobile dann endlich über den Jordan.

    hrgajek Respekt, das macht 22-3 SIM-Karten bei 13-3 Verträgen in 6 Netzen aus 3 Ländern. Das muss ich meiner Frau zeigen... ich bin nicht der einzige. ;) Ich werde allerdings etwas drüberbleiben... auch mit bereits deaktivierter Spusu-SIM-Karte... um den Bogen wieder zurück zum eigentlichen Topic zu machen... sorry @threadteilnehmer.

    Wenn ich das hier richtig deute, sind neue Karten hochwahrscheinlich mit Netzcode 262-03 im Netz von o2-Telefónica aufgehängt und bekommen offenbar Rufnummern aus dem Vorwahlbereich 01590 zugeteilt.

    Daneben gibt es noch 01521 Karten (diese Vorwahl gehörte früher vodafone, wurde aber an Lycamobile "übergeben" (Siehe BNetzA) und die hängen wohl im Netzkern von Lycmobile (vermutlich in UK) und haben die Netzkennung 262-43.

    Offenbar ist die Umstellung noch voll im Gange.

    Neuaktivierungen laufen offenbar als 26203 mit 01590, Bestand läuft - zumindest bei mir - immer noch als 26243 mit 01521. Müsste LycaMobile den Bestand an 26243 per MNP auf 26203 umstellen und neue SIM-Karten verschicken? Ich wage ja zu bezweifeln, dass die SIM-Karten OTA auf 26203 umgestellt werden können. Ein Netzwechsel als 26243 wäre dagegen "easy".