Wird langsam Zeit.
Gibt es denn im 1&1-RAN schon Kapazitätsprobleme? Der Gewinn bei der Abdeckung dürfte ja nicht exorbitant sein.
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Wird langsam Zeit.
Gibt es denn im 1&1-RAN schon Kapazitätsprobleme? Der Gewinn bei der Abdeckung dürfte ja nicht exorbitant sein.
Wer weiß vielleicht werden jetzt im „Niemandsland“ 100-150 Meter hohe Masten der neue Standard?🥲
UHS hatten wir ja schon einmal, aber eher urban. Die Masten im Niemandsland im Norden Skandinaviens sind teilweise schon beeindruckend hoch und arbeiten offenbar mit "voller Pulle". Ich habe mich mehr als einmal bei der Sendersuche nach RSRP verschätzt.
Zur Netzbetreiberanzeige: Nervige Marketingaktion die meiner Meinung nach etwas zu weit ging. Gottseidank macht Vodafone und Telefonica keine solchen Aktionen mit „Willkommen im sehr guten Netz“ als Anzeige
Telefónica hätte ich das nach dem (geteilten) 2. Platz im connect-Test tatsächlich wesentlich eher zugetraut, in meinen Ohren klingt dieses "im sehr guten Netz" immer recht holprig und gekünstelt, aber sie nutzen das ja recht gern. Deswegen war ich auch enttäuscht, dass die Telekom so etwas macht, inzwischen habe ich mich ein wenig "abgeregt". Bei o2 habe ich seit dem Wechsel von nano-SIM auf eSIM vor ca. zwei Jahren konsequent "Willkommen" als Betreibernamen, trotz mehrerer neuer eSIM-Profile und Geräte-Wechsel. Das finde ich auch unschön.
143 GB wären für einen Tarif mit 85€ Grundpreis/Monat. Das war mir gar nicht bewusst, dass das vom Grundpreis abhängt, wie viel EU-Datenvolumen zugestanden wird:
Oh, das ich das noch erleben darf: ein Forumsmitglied, das selbstständig Aussagen anderer recherchiert, obwohl sie gegen die eigene bisherige Meinung stehen! Meinen größten Respekt!
Die neue Plattform wird bei Postpaid kommen aber klar ist das schwierig wenn man aus Spanien die Sparflamme vorgeschrieben bekommt,sparen und zuverlässigkeit beißt sich natürlich des öfteren
Genau das ist ja die Befürchtung, nämlich dass sie es ähnlich wie bei der neuen App machen, als sie ohne zumindest von außen erkennbaren Druck eine total unzuverlässige neue Entwicklung (aus Spanien?) auf den Markt geworfen haben, quasi und im wahrsten Sinne "ohne Rücksicht auf Verluste". Deswegen finde ich es nicht verkehrt, dass sie jetzt bei der Plattform erst einmal die Bremse gezogen haben.
Gab es nicht vor 10 oder 12 Jahren schon einmal den Versuch, eine zeitgemäße Plattform zu entwickeln und zu etablieren, bei dem die Kosten aus dem Ruder liefen, das Projekt eingestellt und der verantwortende Direktor "freigestellt" wurde? Das würde bedeuten, dass sie aktuell bei Postpaid mit einer Plattform arbeiten, die vor 12 Jahren schon ablösebedürftig war... weshalb ich davon ausgehe, dass der Druck auf das aktuelle Projekt wahnsinnig groß ist - und damit auch die Gefahr, dass sie tatsächlich mit einer Lösung produktiv gehen, bei der - wie bei der App - die Zuverlässigkeit weggespart wurde.
Einmal abreißen und komplett neu aufbauen bitte!
Das hatten sie ja wohl auch vor, Stichwort: "neue Plattform". Aber was man so gelesen hat, haben sie wohl selbst gemerkt, dass die bei den zunächst migrierten Prepaid-Karten nur sub-optimal performt, weshalb sie die Postpaid-Kunden bis auf Weiteres erst einmal auf der alten Plattform belassen.
Die Telekom betreibt halt seit neunziger Jahren ein cleveres Marketing, mit ihrem Netz.
... und nutzt dabei "schamlos" eine große Schwäche der Menschen aus, die generalisierte Aussagen nicht greifen können. Dabei ist es egal, ob es um für die bzw. von der BNetzA berechnete Werte wie "Bevölkerungsabdeckung" und "Flächenabdeckung" oder um empirisch in zumindest halbwegs repräsentativen Netztests ermittelte Werte wie "Durchschnittsgeschwindigkeit" geht. Das sind alles Wahrscheinlichkeiten, nicht mehr und nicht weniger. Wahrscheinlichkeiten haben ihre Aussagekraft bei großen Anzahlen ("Wiederholungen"), nicht bei Einzelfällen. Die Wahrscheinlichkeit auf Gewinnklasse I ("Jackpot") beim Lotto beträgt ca. 1:140 Millionen, aber keiner der Jackpot-Gewinner hat diese 140 Millionen "Kästchen" gespielt. Die Überlebenswahrscheinlichkeit von 95% bei einer Blinddarm-OP bringt dem einen Familienmitglied nichts, das während einer solchen OP verstirbt.
Und genauso sind die 90% Flächenabdeckung mit 5G der Telekom auch nur eine Wahrscheinlichkeit, nämlich die Wahrscheinlichkeit, dass man an einem zufällig ausgewählten Punkt/Fleck/Quadrat in Deutschland von der Telekom mit 5G versorgt wird. Hat mein keine 5G-Versorgung (trotz eigentlich hoher Wahrscheinlichkeit), hat man - wie der verstorbene Blinddarm-Patient - einfach nur Pech - so wie der Lottogewinner einfach nur Glück hat.
Andersherum haben die Einzelbeobachtungen keine Aussagekraft für die Allgemeinheit. Dass o2 in meinem Heimatort die wenigsten Standorte (3) hat, die dann am wenigsten Spektrum (alle drei zusammen haben 70 MHz, da hat die Telekom durchschnittlich an jedem einzelnen Standort mehr) in der Luft haben, relativ ungünstig positioniert sind und Gefahr laufen, in diesem Jahr alle abgebaut werden zu müssen, dass o2 in dem Stadtviertel, in dem meine Freundin lebte, notorisch überlastet war, dass o2 in dem Kleinstädtchen, in dem sie jetzt lebt, bei ihr zu Hause und auf der Arbeit indoor nicht verfügbar ist... das ist für sie und mich bei der Netzbetreiberwahl wahnsinnig wichtig, aber für die wenigsten hier im Forum interessant.
Erst einmal vielen Dank, dass du die Nachricht - im Gegensatz zu deinen früheren Gewohnheiten - direkt auf die Unternehmens-Webseite und nicht irgendein Newsportal verlinkst.
Normalerweise interessieren mich die Köpfe nicht so sehr, gerade die aus der zweiten Reihe nicht. Interessant ist hier aber die Kombination: Herr Falkenheimer geht nach anderthalb Jahren schon wieder, und die Telekom kann keine richtige Nachfolge präsentieren. Besonders spannend in meinen Augen, dass sein Abgang beim Vorgänger (Telefónica Deutschland) ähnlich überraschend kam, auch wenn er dort wenigstens etwa 5 Jahre tätig war (Pressemitteilung von Telefónica Deutschland).
Über die Gründe kann man nur spekulieren, aber ich möchte nicht ausschließen, dass die geteilten Reaktionen auf die Netze-Werbung (vielleicht tatsächlich auch die geänderte Betreiberkennung) ein Auslöser oder Beschleuniger ist. Ich bin mir aber auch sicher, dass es noch etwas Schwerwiegenderes gab wie unüberbrückbare arbeitskulturelle Differenzen oder ein wesentlich attraktiveres Angebot. Letzteres dürfte ja wohl von zwei Jahren der Anlass für seinen Wechsel von München nach Bonn gewesen sein.
Ich zitiere einmal gemini:
ZitatDie Kriterien für die Kürung zum "Most Successful MVNO" beim MVNO World Congress umfassen eine starke geschäftliche Basis, signifikante Marktanteile, innovative IoT/5G-Strategien und erfolgreiche Nischensegmentierung. Maßgeblich sind finanzielle Leistung, Nutzung bestehender Infrastruktur und Partnerschaften, die Wachstum ermöglichen.
Die Bewertung konzentriert sich in der Regel auf folgende Kernbereiche:
- Marktanteil und Wachstum: Nachweisbares Wachstum, wie hohe Marktanteilsgewinne (z.B. durch Nutzung bestehender Kundenstämme).
- Strategische Partnerschaften: Erfolgreiche Kooperationen, auch mit Nicht-Telekommunikationsunternehmen, zur Markterschließung.
- Innovation: Nutzung von 5G-Potentialen, IoT (Internet of Things) und neuen Technologien wie satellitengestützte Konnektivität.
- Nischenfokus: Erfolgreiche Bedienung spezifischer Kundensegmente.
- Wirtschaftlichkeit: Starke finanzielle Basis und Profitabilität.
Die Auszeichnung würdigt MVNOs, die sich durch Differenzierung von traditionellen Netzbetreibern abheben.
Schaust du dir eigentlich das, was du in dieses Forum hineinspülst, selbst auch an? Wo in dem von dir verlinkten Video wird etwas von "Testsieg" geschrieben? Das ist ein "award", eine "Auszeichnung", die weder von Kunden (für z.B. Kundenzufriedenheit) noch von einem halbwegs unabhängigen Magazin oder Testhaus (für technische Ergebnisse) vergeben wurde.
Bin ich eigentlich der einzige, der auf ihren Angebotsseiten (sowohl Vertrag als auch Prepaid) immer noch Weihnachtsangebote sieht?
Die Zielgruppe von LycaMobile hat sich nicht geändert: wer günstig viel ins insbesondere exotische Ausland (wie Angola, Mongolei und Uruguay) telefonieren möchte. Im schlechtesten Fall ist die Verbindungs- und Sprachqualität bei diesen Gesprächen aber ähnlich wie die Qualität der Datenverbindungen, nämlich unterdurchschnittlich. Wie lautet das ökonomische Gesetz gleich noch einmal? Achja, "you get what you pay for".
Alles anzeigenNegativ:
[...]
• Beim Datenverkehr hatte ich jedoch regelmäßig Probleme: teils keine oder extrem langsame Verbindung, teils hohe Ping-Zeiten von 70–100 ms.
Das lag definitiv nicht am Telefónica-Netz, da meine O2-SIM parallel einwandfrei lief.
Diese Aussetzer traten mehrfach täglich auf und haben die Network Experience deutlich geschwächt.
Das deckt sich 1:1 mit meinen Erfahrungen mit LycaMobile.dk, vor allem im Auslands-Roaming.
Der all in hatte noch eine RLZ von 12 Monaten und der Genion noch einen Monat.
Hm, das klang hier aber ganz anders: Ein Monat Restlaufzeit, die Kündigung vermutlich entsprechend. Ich bin mir aber sicher, dass dein Ansinnen keine Aussicht auf Erfolg hat, aber es gibt halt Leute, die zu viel Zeit haben.
Viel Erfolg dennoch...