Beiträge von Tom4711

    Die Ortsvermittlungsstellen aus diesen Zeiten hatten neben den lokalen Batterien und Notstromdieseln zusätzlich noch einen Anschluss zur externen Versorgung.

    In Zeiten des kalten Krieges hatte man noch eine andere Sicht auf die kritische Infrastruktur.

    Die einzige Vermittlungsstelle bei unserer Telekom-Niederlassung mit Diesel war die Telekom-Niederlassung selber, weil dort viel mehr Technik ( Fernvermittlungsstelle, mehrere Ortsvermittlungsstellen für den Innenstadtbereich, usw. ) stand. Alle anderen Ortsvermittlungsstellen hatten nur Batterienpacks für ca 6h Überbrückung. Notstromdiesel wurde bei Bedarf angefordert, das war bei uns ein 300 kVA Aggregat auf einem LKW-Anhänger.


    Und ja, heute ist Mobilfunk und damit Internetzugang ein sehr wichtiger Teil der Infrastruktur, fast auf einer Stufe mit Strom und fliessend Wasser.

    Magst du so sehen, ich kann problemlos ne Woche auf Mobilfunk verzichten, aber max 2 Tage auf Wasser.
    Und wie das im Winter paar Tage ohne Heizung ist, weiss ich auch zur Genüge, wird hatten bei uns vor paar Jahren einen Ausfall der Zentralheizung am Heiligabend, erst nach Weihnachten wurde ein Not-Heizung aufgebaut.


    Der Rundfunk fällt wahrscheinlich auch aus. Die öffentlich-rechtlichen Sender werden nachts mittlerweile großflächig zusammengeschaltet.

    Die Sender stehen weiter von einander entfernt, ein lokal begrenzter Stromausfall ( Stadtgebiet ) wird da noch kein Problem machen.
    Daher gehört ein Batteriebetriebenes Radio plus Ersatzbatterie zur Notfallausrüstung ( ebenso wie Taschenlampen )

    Mobilfunk oder Internet ist in solchen K-Fällen uninterressant, da würde ich mir eher mal Gedanken machen, wie und wo ich auf Toilette gehe, ohne Strom laufen auch keine Kläranlagen und Pumpen

    Ich sage mal so, bei einem längeren Stromausfall zuhause wäre für mich ein nicht funktionierendes Mobilfunknetz oder kein Internet noch mein absolut unwichtigstes Problem.


    Ihr solltet mal überlegen, was nämlich sonst noch alles nicht funktioniert: Heizung, Wasserversorgung, noch wichtiger Abwasserentsorung,, Kochen, Lebensmittelversorgungen, Geldversorgung / Kartenzahlung usw.

    Da ist mir doch Mobilfunk sowas von egal

    Gibt es Erfahrungen aus dem Berliner Südwesten (Nikolassee, Wannsee, Zehlendorf, Lichterfelde) wie lange die Mobilfunkversorgung dort funktionsfähig war?

    Die Eltern von Bekannten wohnen in dem Bereich und die sagten, Telekom und Vodafone waren sofort offline ( O2 keine Ahnung, nutzen die nicht ).


    War damals bei uns hier ähnlich, Vodafone sofort offline, Telekom einzelne Sender offline, O2 funktionierte weiterhin, lag aber daran, das deren Station etwas ausserhalb steht und vom Stromausfall nicht betroffen war.

    Woher hast du diese Information? Ich habe ganz andere Informationen. Es werden immer mehr BTS/Node Anlagen mit einer Akku und Diesel Notstromversorgung ausgestattet. Bitte erkläre uns doch einmal kurz woher du die gegenteilige Information hast?

    20 Jahre in der Mobilfunktechnik gearbeitet.

    Bei GSM wurde die BTS mit einem Extra Schrank ausgestattet, da war die Notstromversorgun drin in Form von 4 Bleiakkus, im Schnitt reichte da je nach Ausbaustufe der BST für 3 bis 6 Stunden Stromausfallüberbrückung. Wenn Richtfunk mit aufgebaut wurde, war die Zeit noch deutlich kürzer.

    Mit UMTS wurden die Nodes kleiner und der Platz für Notstrom nicht mehr vorhanden.


    Ich kenne keine einzige BTS/Node, wo ein Dieselagregat steht, einzig möglicher Fall ist, wenn diese am selben Standort steht wie weitere Technik ( BSC/RNC Vermittlungsknoten usw ). Der Aufwand für die Wartung von Dieselaggregaten ist viel zu hoch um die an jeden Standort hinzustellen, weil vielleich einmal im Jahr der Strom paar Stunde weg ist.

    Selber bei der Telekom wurden früher in den Vermittlungsstellen nur Notstrombatterien verbaut, die ein paar Stunden übberbrücken, wenn Stromausfall länger dauert, musste ein mobiles Dieselaggregat rangekarrt werden.

    So pauschal würde ich die Aussage nicht treffen. Im Nachbarort hat TEF erst im Sommer eine neue USV-Anlage mit 150 Ah an einem sehr alten Standort installiert.

    Dann läuft da irgendwas wichtiges mit drüber, aber im Regel haben die Basisstation keinen Notsromversorgung mehr.
    Wir hatten vor einigen Wochen bei uns auch einen Stromausfall, da waren alle Mobilfunknetze bei uns am Ort sofort weg, ich konnte noch mehr schlecht als Recht nen Telekom-Station aus dem Nachbarort im 3. Stock empfangen.

    Aus meiner langjährigen Erfahrungen in der Mobilfunktechnik kann ich das früher alle Standart-Basisstation eine Akkustromversorgung mit 48V hatten, die im Regelfall 3 h Ausfall überbrücken konnte. Mit UMTS wurde das schon massiv zurückgefahren.
    Selbst 150Ah reichen nicht sonderlich lange, je nach Ausbaustufe der Basisstation sind die nach wenigen Stunden am Ende.

    Notstrom Aggregate waren nur dort vorhanden, wo große Richtfunk-Repeater mit aufgebaut waren oder wichtige Leitungen mit drüber liefen und wo das technisch überhaupt machbar war, z.b. auf Firmengrundstücken. Für die wenigen Stromausfälle, die wirklich passieren, sind die Kosten und vor allem der Wartungsaufwand für Notstrom viel zu hoch.

    Wir haben mit der Schwester meiner Freundin telefoniert, die in Berlin wohnen, die Eltern des Mannes wohnen im Südwestern und sind auch betroffen,

    Mobilfunk ist dort auch Großtenteil ausgefallen.


    Was auch klar ist, weil die Mobilfunkstation schon lange keine Notstromversorgung mehr haben und die eh nur ein paar Stunden überbrücken konnte.

    Die 4050 Box hat ja kein Modem.

    Was ist denn am Kabel von Vodafon für eine Box?

    Das die kein Modem hat, weiss ich, deswegen will ich die ja haben., zumal die auch später mit Glasfaser weiter genutzt werden soll
    Ich hab ein eigenes Kabelmodem von Arris und dahinter ne OPNSense-Firewall, die Fritzbox soll nicht Telefonie machen und kommt daher auch in ein eigenes VLAN hinter der OPNSense,wo derzeit schon ein VoIP-Telefon hängt.

    Die SIP-Daten liegen daher auch im Kundenportal bei Vodafone.

    Vielleicht ganz interessant:

    Ja das video kenne ich schon, aber die meisten Funktionen der Box interessieren mich ja eh nicht, ich brauch nur die Telefoniefunktion + evtl. Anrufbeantworter.


    Ich schaue mal, wo ich günstig eine bestellen kann, ggf auch gebraucht

    In der Regel versucht man ja in einen Raum zu kommen, der nicht zur Sparkasse gehört aber unmittelbar an die Räumlichkeiten mit Schutzfächern angrenzt.

    Ja, geht aber nicht ohne Insiderwissen.


    Ich meine in nem Tom Hanks Film gesehen zu haben das es zu den Schließfächern nen Nebenraum gibt = man holt mit dem Bankmitarbeiter seine "Schließfach Schublade" und geht gemeinsam in den abgetrennten Raum wo man alleine seine Sachen ins Schließfach rein oder raus tun kann.

    Man könnte aufgrund des aktuellen Falles davon ausgehen das Schließfachkunden bei der Kreissparkasse ihr Fach inmitten der Schließfachanlage anschauen können und dadurch in Ruhe noch alle anderen Schließfächer öffnen konnten...

    Bei uns eben in der Sparkasse braucht kein Mitarbeiter mitgehen, das kannst alleine und nahezu unbemerkt.

    Wer ein Schliessfach hat, bekommt bei der Einrichtung die Kontokarte dafür freigeschalter, muss sich eine extra PIN dafür überlegen die dann eingerichtet wird.
    Dann geht runter in den Wartebereich, steckt die Karte rein, Pin eingeben und wenn gerade kein andere im Tresorraum ist, kommst rein, sonst musst warten, bis der andere raus kommt. Dann öffnest die Türe eben nochmal mit der Karte und erst dann wird den Fach freigeschaltet um es per Schlüssel zu öffnen.

    Die Fächer sind recht massiv, mal eben die so öffnen ist nur mit massiver Werkzeugeinsatz möglich.

    Bei der Bank meiner Elter musste man sich bei einem Mitarbeiter melden, wurde in die Besucherliste eingetragen und dann gibt der Mitarbeiter mit runter und hat einen reingelassen und den Schliessfachschrank mit seinem Schlüssel frei geschaltet und man konnte dann mir seinem Schlüssel das Fach erst öffnen.

    Was natürlich selten dämlich ist, das in Gelsenkirchen wohl viele Leute mehr Wertsachen im Schliessfach hatten, als das Fach versichert ist - wenns dumm läuft, gehen die leer aus, ausser es weißt jemand der Bank grobe Fahrlässigkeit nach - klassischer Fall von Geiz-ist-geil, am falschen Ende gespart.
    Hier in der Sparkasse ist das Fach was wir haben mit 25.000 versichert - ist glaube ich Abhängig von der Größe. Wenn ich da Goldbarren reinpacken, bin ich aber weit drüber. und so teuer ist die Höherversicherung garnicht.