Vorallem gibts das als Prepaid aktionsweise auch öfters für 1 €. Sind dann halt nur 25 Mbit/s und 28 Tage. Wobei man die 28 Tage mit Portierung und M statt XL immer verdoppeln kann und bei Aktivierung in einer anderen Aktion auch noch mehr geht (derzeit 3 × 50 GB mit Portierung). Sogar das Risiko, als Kunde abgelehnt zu werden, hat man bei Prepaid in ähnlicher Weise.
Beiträge von xrw
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In dem Telefonbuch von 1961 seh ich bloß 6-stellige Nummern, wo es keinen Unterschied macht. Die Gliederung scheint erst Ende der 30er-Jahre eingeführt worden zu sein. Im Telefonbuch von 1934 waren sie noch ungegliedert. 1938 waren sie nur in den ganz großen Städten gegliedert. Berlin war damals offenbar fast durchgängig 6-stellig. Hier München, wo die Längen gemischt und überwiegend 5-stellig waren: https://www.digi-hub.de/viewer/image/1572422972589/1492/
Übrigens auch die meines Urgroßvaters. Die letzten 4 Stellen sind gleich geblieben, aber nach der 1. Ziffer sind seither von links nach rechts 3 weitere Ziffern eingefügt worden. Und seit ich weiß und solang die Zuordnung überhaupt gegolten hat, war bei regulären Rufnummern alles vor der 4.-letzten Ziffer regionale Zuordnung, egal ob das 2, 3 oder 4 Ziffern waren. An einer bestimmten Stelle waren halt mehrere Anfangsziffernfolgen möglich, die teils identisches, teils aber auch nur überlappendes Gebiet abgedeckt haben.
Telefonbuch von 1984/1985 gibts z.B. hier (Westberlin, überwiegend 7-stellig): https://digital.zlb.de/viewer/image/15849361_1984-85/20/
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Die 2er-Gliederung der Telefonnummern war aber immer von hinten. Die Wikipedia behauptet, dass das vom Duden stammt, aber dort steht, dass es die amtliche Schreibweise der Post war. Ist auch plausibler und war ja so auch in den Telefonbüchern und ist es wahrscheinlich immernoch (hab schon lang keins mehr von innen gesehn). Duden von 1947 (Selbstwählferndienst hats da noch keinen gegeben):
ZitatPostamtlich trennt man die Ziffern der Fernrufnummern durch Spatium wie folgt: 08, 1 68, 14 28, 1 42 83, 14 28 37. -
Nummern mit wenig verschiedenen Ziffern sind zwar schön, aber für mich ziemlich schwer zu merken, weil es meistens heißt, dass sich für die verbleibenden Möglichkeiten keine einfache und verwechslungssichere Merkregel konstruieren lässt. Auch lange Runs > 3 find ich eher schwierig zu merken, wenn es nicht was wie 3334444 ist. Manchmal wird es durch bekannte Gesamtlänge redundant, aber trotzdem eher aufwändig zu rekonstruieren und anfällig für Zählfehler beim Tippen.
Z.B. hab ich eine 01717717 (über Congstar aus Rewe), wo ich keine einfachere Regel find, als dass die überzählige 7 an der 7.-letzten Stelle eingefügt werden muss. Die letzten 3 Ziffern sind ähnlich einfach wie die 963 aus der Liste, was ich für ein ausgesprochen einprägsames Muster halt. Aber heute merkt sich eh niemand mehr Telefonnummern. Meine früheren Festnetznummern weiß ich alle noch (und viele sonstige von vor > 30 Jahren), aber von den aktuellen Nummern keine mehr wirklich sicher.
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Also, wenn ich im Lidl-Connect-Thread grad wieder les, dass sie es wirklich nie schaffen, dass versprochene Aktionen eine Portierung überleben (selbst wenn die Portierung Teil der Aktion war), seh ich da schon Verbesserungspotenzial. Für uns ist das bloß lästig, aber bei der eigentlichen Zielgruppe ist das doch grobe Antiwerbung, die dazu führen wird, dass sie zu größeren Teilen gleich wieder weg ist (sofern noch nicht von der Prozedur der Portierung selbst abgeschreckt). Früher hab ich es für denkbar gehalten, dass sie absichtlich eine letztlich gute Supporterfahrung provozieren wollen, aber der Support funktioniert auch nicht mehr (aber vielleicht merken sie es zumindest mal, wenn die »Fachabteilung« damit geflutet wird).
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Frequenzen sind allerdings bei Fusion o.Ä. neu zu beantragen, wo neben den kartellrechtlichen Verfahren auch die BNetzA prüft, was man dem fusionierten Unternehmen lassen kann. Wobei da Telefonica seinerzeit recht billig weggekommen ist; die Überlassungen an 1&1 (oder sonstige einstiegswillige MVNOs) waren keine Auflage der BNetzA, sondern der EU-Kommission. Damalige Entscheidung: https://www.bundesnetzagentur.…_blob=publicationFile&v=1
Kunden umzusiedeln ist auch nicht ganz trivial, was vermutlich der Hauptgrund dafür ist, dass E-Plus bis heute weiterexistiert.
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Steht schon abgelaufen dabei. Aber Congstar derzeit 20% Rabatt für 2 Jahre mit Portierung.
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Eine Zwangsaktivierung nach 21 Tagen kommt denke ich nicht, sonst wäre die Karte nicht registriert wie gesetzlich vorgeschrieben.
Im Postpaid-Thread oder wo gibts ausgedehnte Diskussionen dazu. Und der Unterschied bei Postpaid ist nur, dass nicht unbedingt ein Ausweis o.Ä. vorgelegt werden muss. Die neuen SIMs bei Vodafone nach Portierung werden auch zwangsaktiviert, und auch meine ursprüngliche SIM bei Otelo war bei Ankunft aktiv, ebenso bei 1&1.
Die Pflicht ist auch weder an die Karte noch an den Vertrag geknüpft, sondern an die Vergabe der Rufnummer. Sie entsteht also auch nach Reinportierung auf eine bestehende SIM-Karte sowie bei Neuvergabe einer Rufnummer nach Rausportierung.
Es reicht halt, wenn die verifizierten Daten bereits vorliegen. Allerdings müssten sie an sich halbwegs aktuell sein. Soweit sie es regeln darf (wenn es über Dienstleister wie die Post gelaufen ist und nicht eID war), reicht der BNetzA auf jeden Fall, dass die Gültigkeit des vorgelegten Ausweis noch nicht abgelaufen ist. Sonst konkretisiert sie nicht, was eine »angemessene Aktualitätsprüfung« ist.
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Es hat für mich halt so geklungen, dass die Sicherheit grad das Kriterium ist. In irgendeinem Vertrag scheinen die Nummern ja jetzt auch schon zu sein.
Bezüglich Sicherheit, eine Kündigung überhaupt mitzukriegen, haben die Telekom-Derivate den Vorteil, dass sie in den AGB zusichern, nicht nur per SMS zu kündigen. Am anderen Ende ist Telefonica, wo der Vertrag 2 Monate nach Ende des »Aktivitätszeitfensters« ganz ohne Mitteilung enden kann. Aber Postpaid macht keinen grundsätzlichen Unterschied, solang man nicht 24 Monate unverlängerte Laufzeit hat.
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Besuche reichen aber schon nicht, um Anspruch auf EU-Roaming zu haben. Dafür sind »stabile Bindungen« mit »häufiger und erheblicher Anwesenheit« nötig. Zumindest Telefonica behält sich glaub ich generell das Recht vor, EU-Roaming abzuschalten, wenn die auf Aufforderung nicht nachgewiesen werden (oder wahlweise die regulierten Aufschläge zu erheben, die allerdings bei Telefonie und SMS ziemlich marginal sind). Ganz kündigen können sie sowieso.