Beiträge von xrw

    Datenpolster ist bei Guthabenmangel an sich ausgeschlossen (und irgendwer hat glaub ich auch schon berichtet, dass es wirklich nicht geht) und müsste glaub ich auch erstmal aktiviert werden. Aber ich hab zumindest schon bei Congstar und Penny mobil das Phänomen gehabt, dass der 29. Tag noch gegangen ist, obwohl zuvor Ende am 28. Tag angegeben war. Telefon und SMS waren da aber nicht mehr flat.


    Bezüglich Systemfehler glaub ich eher, dass das nicht oder nicht richtig implementiert ist und es dafür wen mit direktem Datenbankzugriff und entsprechendem Wissen braucht, der wahrscheinlich grad im Urlaub ist.

    verstehe ich das richtig das Du bei Spusu als Familienunternehmen genau denselben wirtschaftlichen Druck siehst, wie bei einem börsenorientierten Konzern ?

    Dazu hab ich nichts gesagt. Der Unterschied kommt hier noch dazu, ist aber glaub ich weniger entscheidend. In Österreich wird das eher relevant gewesen sein, aber es ist halt auch schon der reine Größenunterschied. 100 Millionen für einen Markteintritt rauszuhauen, wie es ein größerer Konzern machen würde, scheidet schon deshalb von vornherein aus. Das ist nicht wie bei 1&1, wo die Größe nicht so den riesigen Unterschied macht und deshalb der Unterschied in der Eigentümerstruktur relevant werden kann. Spusu ist schon rein von der Größe her auf absehbare Zeit auf die Nische festgenagelt. Die bringen nicht die Revolution mit, wo gelegentlich auch ein Kleiner einen (meist neuen) Markt total aufmischen kann.


    Bezüglich Lebensmitteleinzelhandel sind das in Deutschland übrigens alles Familienunternehmen oder Genossenschaften von Familienunternehmen, mit Ausnahme der Metro.

    Die Begriffe werden nicht einheitlich gebraucht. Im TKG ist Service-Provider der Oberbegriff für alle, die im eigenen Namen Dienstleistungsverträge abschließen (nicht notwendigerweise mit Endkunden), inklusiv Netzbetreiber. Die BNetzA gebraucht das selber nicht einheitlich (insbesondere meint sie mit MVNO oft nur Full-MVNOs).


    Ich zitier mal aus dem Glossar zum aktuiellen Fragebogen, wo sich die Diensteanbieter selber einstufen müssen (derzeit noch ganz oben unter Neubescheidung 5G – Berichtspflicht Wettbewerbsverhältnisse): https://www.bundesnetzagentur.…bilesBreitband/start.html


    • MNO: Ein Mobile Network Operator (MNO) oder auch Mobilfunknetzbetreiber ist ein Unternehmen, das unter Nutzung exklusiver Frequenzlizenzen ein eigenes öffentliches Mobilfunknetz aufbaut, betreibt und wartet und damit Mobilfunk‑ und mobile Breitbanddienste (Sprachanrufe, Daten, Roaming, Interconnection und Mehrwertservices) sowohl an Privat‑ und Geschäftskunden als auch an Drittanbieter wie MVNOs verkauft. Ein MNO stellt damit die physische Infrastruktur bereit, über die sämtliche Mobilfunkkommunikation und -services abgewickelt werden.
    • Full MVNO: Ein Full Mobile Virtual Network Operator (MVNO) ist ein Anbieter von Mobilfunkdienstleistungen für die Öffentlichkeit, der über ein Kernnetzwerk (Core Network), aber kein Funknetz (d. h. keine Luftschnittstelle) verfügt. Das Kernnetzwerk umfasst hierbei ein Heimatregister (Home Location Register, HLR), eine Einrichtung zur Vermittlung von Sprach- und/oder Datenverbindungen (z. B. eine Gateway-Mobilfunk-Vermittlungsstelle, Gateway Mobile Switching Center, GMSC) sowie eine Zusammenschaltung mit mindestens einem MNO, dessen Funknetz verwendet wird.
    • Diensteanbieter: Diensteanbieter oder Service Provider (SP) haben das Recht, in eigenem Namen und auf eigene Rechnung Mobilfunkdienste des Frequenzzuteilungsinhabers zu vertreiben sowie Zusatzdienste im Rahmen des übertragenen Frequenznutzungsrechts zu entwickeln und ihren Kunden anzubieten. Sie übernehmen neben Verkauf und Distribution auch die Rechnungslegung und den Kundendienst, optional auch die SIM-Karten-Bereitstellung sowie den Betrieb einer Value-Added Service-Plattform (VAS: intelligentes Daten- und Herdenmanagement). Betreibt ein SP eine VAS-Plattform spricht man von einem enhanced SP oder Medium MVNO. Diensteanbieter verfügen somit über eine direkte Kundenbeziehung und können gleichzeitig ein vollständig netzunabhängiges Tarifportfolio anbieten (dieses kann sowohl MNO-Tarife als auch eigene Tarife umfassen).
    • Reseller/Light MVNO: Reseller/Light MVNOs beschränken ihre Aktivitäten auf Verkauf/Distribution/Kundenorientierung. Sie beziehen die Tarifangebote von Mobilfunknetzbetreibern, verkaufen sie jedoch unter ihrer eigenen Marke weiter. Im Gegensatz zu Diensteanbietern haben sie dabei keinen Einfluss auf die Preisgestaltung oder die Ausgestaltung der Produkte. Sie bieten keine eigenen Tarife an, sondern erhalten für ihre Vertriebsaktivitäten eine Provision vom MNO.
    • Zweitmarken: Zweitmarken (der MNOs) sind im Eigentum des jeweiligen Mobilfunknetzbetreibers. Diese sind somit von den Mobilfunknetzbetreibern abhängig und werden weitgehend von diesen kontrolliert.

    Das mit den Resellern klingt aber im Meldeformular für Diensteanbieter (wo man je nach Produkt verschiendenen Status haben kann) deutlich anders. Full-MVNOs gehören da (wie im TKG) zu den Netzbetreibern; die Gruppen sind teils bloß implizit.

    • Wiederverkauf / Resale von Telekommunikationsdiensten: Erbringer eines Telekommunikationsdienstes (siehe Abschnitt D) ist auch ein sog. Wiederverkäufer oder Reseller. Hierbei handelt es sich um Telekommunikationsdienste, die bei Netzbetreibern/anderen Diensteanbietern eingekauft und im eigenen Namen und auf eigene Rechnung an Dritte (Geschäftskunden, Endkunden und/oder wiederum an Wiederverkäufer) vertraglich weitergegeben werden. Hinweis: Die reine Vertragsvermittlung stellt keinen Wiederverkauf dar.

    Lycatel ist da ausschließlich als Reseller in dem Sinn registriert. Dass das wie beim Fragebogen angegeben impliziert, dass sie keine Hoheit über die Produktgestaltung hätten und rein provisionsbasiert weiterverkaufen, glaub ich aber nicht.


    Dass im eigenen Namen Produkte von der Stange weiterverkauft werden, kommt meines Wissens nur bei den Kunden von Newsim vor, und selbst die scheinen nicht ganz an vorgegebene Preise gebunden zu sein (was wohl eh illegal wär; darf ja nichtmal McDonalds im Franchise). Ansonsten sind die reinen Vermittler (wie Logitel oder Bling) üblicherweise nicht Vertragspartner und unterliegen damit sowieso nicht dem TKG und der Aufsicht der BNetzA.


    Newsim fehlt übrigens in der Liste der BNetzA, und ich seh da auch sonst nichts aus dem Unternehmenskonglommerat. Müssten aber auch selber drinstehn, weil sie mindestens bei Easytel als Anbieter auftreten. Variatel ist sowohl als Netzbetreiber (MVNO; gibt davon nicht viele) als auch als Reseller gelistet, nicht aber als (normaler) Diensteanbieter. https://www.bundesnetzagentur.…n/Meldepflicht/start.html

    Bei Edeka smart sind nach den Senioren- jetzt auch die Kids-Tarife neu (Norma connect hat die schon länger; bei Kaufland mobil ist die Seite zwar vom April, aber offenbar frisch verlinkt). Mangels Halbjahrestarif kriegen die Kids bei Edeka smart das Jahrespaket Start. Die Seite (samt Bild) ist neu, aber der Entwurf wohl auch schon etwas älter, weil es da noch mit 40 GB beworben wird (und der XL mit 60 GB). https://www.edeka-smart.de/tarife-kids


    Die 1200 SMS stehn übrigens auch im PIB, während sie laut Preisliste flat sein müssten (anders als die Minuten). Aber Preislisten sind bei der Telekom immer eher zufällig.


    Beim versprochenen Geburtstagsbonus frag ich mich auch, ob das ganz durchdacht ist (und ob das Edeka-Treueprogramm dann altersgerecht ist). Nimmt die Telekom die Zielgruppe (10–13 Jahre)? Die AGB scheinen es nicht auszuschließen und die Post beim Postident auch nicht. Aber haben die heute typischerweise einen dafür geeigneten Ausweis? Legal wär es wohl schon (obwohl der Handytarif das typische Beispiel ist, was man unter 18 angeblich nicht allein darf), wobei 70 € für das Alter schon recht heftig sind. Aber da steht auch: »Warum [...] Eltern [...] entscheiden«.

    Der Name ist doch egal. Hättest du auch erwartet, die zwischenzeitliche Verschlechterung automatisch zu kriegen?


    Abgesehn davon ist es doch bei Postpaid in allen halbwegs brauchbaren Tarifen fast überall üblich, dass man bis zur Kündigung bei seinen Konditionen bleibt. Nach 24 Monaten automatisch schlechter kommt noch vor. Sonst halt noch diese One-Size-fits-all-Marken. Und neuerdings Congstar (als vage Zusicherung im Gegenzug zur Abschaffung der vertraglichen Verpflichtung).