Beiträge von xrw

    Festnetz ist halt eine ziemlich andere Sache. Real sind da die Preise längerfristig deutlich gestiegen. Weiß nicht, was sie da noch mehr erwarten. Aber auch da wird es von vielen Leuten klaglos gezahlt. Es gibt trotz der sehr hohen Preise ziemlich wenig Leute ohne Festnetz, obwohl es viele eigentlich nicht bräuchten.

    Da wirds schon um ganz andere Beträge gehn. Gut 20 Millionen kassiert ja allein die BNetzA an Gebühren für 5 MHz Lowband auf 5 Jahre (plus Beiträge für deren laufenden Betrieb). Insofern schon verständlich, dass sie da ihre Begeisterung für die 10 Millionen kaum verbergen können. Direkt anderweitig einig werden sie sich bloß deshalb nicht, weil sie das gemeinsame Interesse haben, zusätzliche Konkurrenz möglichst aus dem Markt zu halten.

    Es ist doch an sich offensichtlich: Sie würden effektiv ohne Gegenleistung Geld dafür kriegen. Das sind alles keine Wohltätigkeitsvereine und auch keine Technikfreaks. Und der Markt insgesamt ist zumindest so stabil, dass man ihn dadurch sicher nicht kaputtmacht.

    Oder sie wollen die "Zuzahlung" noch etwas in die Höhe treiben

    Das könnte der Nebeneffekt sein, aber mit den Frequenzen würden sie mehr sparen, wenn es wie geplant läuft. Für das reduzierte Risiko im Roaming gibts natürlich einen Abschlag, aber ich geh auch davon aus, dass 1&1 lieber das Risiko nimmt.

    Normalerweise ist es auf 15 GB limitiert. Aber während der Aktion waren es glaub ich 50 GB. Wie das gemischt verrechnet wird (und mit dem möglichen Bonus als Geworbener), war immer unklar.

    Frank73 : Wie hier bereits diskutiert, geht es um den Vorschlag der BNetzA, dass Telekom und Telefonica je 10 Millionen € an 1&1 zahlen, damit die die Mehrkosten von Roaming bei Vodafone in den Gebieten, die 1&1 mit Lowband an sich selber versorgen könnte, bis Ende 2030 finanzieren können. Bis dahin blieben die Frequenzen wie jetzt verteilt. Vodafone soll es entsprechend billiger machen.