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Geschätzt kosten Hardware / Technik, Aufbau, Mitarbeiter, Materialien zusammen ~90% der Rest geht drauf für Planung, Anträge und Genehmigungen.
Also wenn ich z.B. mal 1&1 nehm, wo es noch recht übersichtlich ist, haben die 2025 3.3 Milliarden Serviceumsatz im Segment Access gemacht. Ich geh mal vorsichtig davon aus, dass nur die Hälfte davon Mobilfunk ist (bei über 3/4 der Verträge). Davon ist deutlich weniger als eine halbe Milliarde an die Segmente Mobilfunk und Versatel geflossen. Mobilfunknetz macht derzeit natürlich ziemlich Verlust, aber »Materialaufwand« ist dort auch bloß 710 Millionen. Umsatzkosten waren 912 Millionen, und zumindest da sind explizit schon National Roaming bei Vodafone und Kosten für die Frequenzen dabei. Das ist jedenfalls nicht alles nur Technik (auch hier schon wesentlich weniger als 90%). 2025 war wahrscheinlich noch ein gewisser Anteil Telefonica separat abgerechnet und vielleicht auch sonstige kleinere Posten.
Andererseits war über ein Drittel vom Umsatz im Segment Access insgesamt allein der Rohertrag. Abgesehn von Steuern sind das im weitesten Sinn Kapitalkosten inklusiv Kosten für Fehlinvestitionen. Und beim Mobilfunk ohne Hardwareverkauf (der wenig wenn überhaupt über 0 abwirft) dürfte der Anteil noch deutlich höher sein. Vom Rest (nicht aufgegliedert nach Mobilfunk und Festnetz) ist der deutlich größte Posten die Werbung, daneben Kundenservice, Provisionen und halt die Verwaltung im engeren Sinn.
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Wenn SMS gehn, sollte die Rufnummer portierbar sein. Die Begründung im Gesetzentwurf von 2021 (Drucksache 19/26108) nennt die ausdrücklich als Beispiel für interpersonelle Telekommunikationsdienste (zur Definition in § 3 TKG). Nummerngebunden sollten sie auch sein. Ausgenommen werden da Messengerdienste wie Whatsapp, wo die Rufnummer nur als Kennung verwendet werden. Bei SMS sollte aber auch mittels der Rufnummer geroutet werden.
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Wenn der Staat die Mobilfunkmasten baut, fängt es schon so an, dass die politisch eher noch weniger durchsetzbar sind als Strommasten (die zwar privat gebaut werden, aber unter nahezu kompletter Kontrolle des Staats). Endet dann wie dort in lauter Erdkabeln.
Beim Wettbewerb jenseits einer staatlichen Infrastruktur würd ich eher weniger Problem sehn als bei der jetzigen Regulierung, weil ja die Kapazitäten knapp sind (und dadurch eher noch knapper werden) und verteilt werden können. Aber allein die nötigen Verteilmechanismen sind natürlich schon rein strukturell ein Innovationskiller für den Rest. Irgendwann kann man sich halt fragen, ob man da noch mehr Innovation braucht als bei Wasserleitungen.
Die essenzielle Infrastruktur ist beim Mobilfunk übrigens garnicht so teuer; das ist heute eine relativ billige Technologie. Der größere Faktor für die Preise ist die ganze Bürokratie im weiteren Sinn. Aber auch damit noch zu billig für härteren Wettbewerb über den Preis.
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Hab noch etwas im Internetarchiv nachgeschaut. Bei der BNetzA war Stand 5. November 2019 registriert:
Zitat
Lycamobile Germany GmbH c/o Bauer & Kollegen GbR
Mainzer Landstraße 349
60329 Frankfurt am Main
Deutschland
Reg-Nr. 11/017
Die vordere Zahl der Registrierungsnummer scheint das Jahr zu sein. Stand 5. November 2021 (so auch noch am 3. Mai 2024):
Zitat
Lycamobile Europe Ltd.
3rd floor, Walbrook Building, 195 Marsh Wall
. London, E14 9SG
Vereinigtes Königreich
Reg-Nr. 20/155
Sonstige Mobilfunklösungen
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Mindestens 2025 bis heute:
Zitat
Lycatel Germany GmbH
Mainzer Landstraße 349
60326 Frankfurt am Main
Deutschland
24/080
Es wurde kein Betrieb eines öffentlichen Telekommunikationsnetzes gemeldet
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Es gibt seither auch unter »Telekommunikationsdienste« keinen Eintrag mehr, bloß noch bei »Wiederverkauf/Resell«.
Lebara hat wohl seit 2023 eine neue Registrierung, und unter »Telekommunikationsnetze« war dann zuerst »Mobilfunk (2G, 3G, 4G, 5G)« und später »Mobilfunk (MVNO)«. Zuvor kein Betrieb. Name hat sich von »Lebara Limited« in »Lebara Mobile Germany Limited« geändert, aber selbe Adresse in London.
Seite der BNetzA dazu ist hier: https://www.bundesnetzagentur.…n/Meldepflicht/start.html
Was das Internetarchiv hergibt: https://web.archive.org/web/*/…rpflichten/Meldepflicht/* (Filter »tkd« ergibt die relevanteren Dateien)
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Interessant auf der Homepage findet man unter Impressum die Lycatel Germany GmbH, Mainzer Landstr. 349, 60326 Frankfurt/Main
Die Lycamobile GmbH ist schon 2009 in Lycatel umbenannt worden (also vor Start des Angebots). 2010 ist aber eine neue Lycamobile gegründet worden, die inzwischen liquidiert ist.
https://www.teltarif.de/lycamo…insolvenz/news/86538.html
https://www.northdata.de/Lycat…%BCsseldorf%20HRB%2057534
https://www.northdata.de/Amala…20am%20Main%20HRB%2089125
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Kann man denn den Tarif überhaupt separat von der SIM-Karte insgesamt kündigen? Es geht doch bloß Wechsel in den Basic, weil es bei der Telekom keine Grundtarife gibt. Und der war bei mir bisher immer Punkt 16 Uhr am 28. Kalendertag, wie es auch andere Leute hier schon berichtet haben. Messaging-Option ist zuletzt aber bis 24 Uhr gelaufen (richtigen Tarifwechsel hab ich zuletzt im Dezember gehabt).
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Der wesentliche Unterschied bei wirklichem Prepaid ist das fehlende Kostenrisiko jenseits vom vorausbezahlten Betrag und umgekehrt die fehlende Leistungspflicht des Anbieters ohne vorherige Bezahlung (soweit nicht per AGB zugesichert). Einfacher ist Prepaid in der Regel gerade nicht und billiger auch nicht.
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Ob bei rewe oder penny die Simkartennummer mit gescannt werden, ist fraglich. Man bekommt zwar einen Aktivierungscode auf einem separaten Kassenbon, aber dieser ist auch nicht einem konkreten Startersets zugeordnet, sonder kann zur Aktivierung eines beliebigen Pakets verwendet werden.
Ja, hab ich bei Penny mobil falsch in Erinnerung gehabt. Ist da anders als bei Congstar und wohl nur EAN gescannt. Bei den Aktivierungscodes hab ich mich schon gefragt, ob die zugeordnet sind. Indizien dafür gibts keine. Hab zuletzt 2 Stück gekauft, und bei der 1. Karte hat zumindest der 1. Versuch geklappt. Aber mit dem Aktivierungscode könnten sie zumindest im Prinzip ein Kaufdatum zuordnen (wenn auch nicht unbedingt das richtige) und abhängig davon die Aktivierung verweigern. Die Nummer könnte halt zusätzlich aus dem Verkehr gezogen werden.
Bis 2 Jahre nach Kauf hätte zumindest der Händler Gewährleistungspflicht, und fehlende Aktivierbarkeit sollte sicher ein Mangel sein.
PS: Uralte Startpakete sollte man wie bei Kaufland mobil daran erkennen können, dass Telekom Deutschland Multibrand GmbH als Anbieter draufsteht.
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Beim Roaming gibts für österreichisches Spusu (was insofern wahrscheinlich wie das deutsche ist) noch die Information, dass in Ungarn nur One HU (Ex-Vodafone) geht.
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Auf mydealz.de beantwortet Congstar Fragen nach der Gültigkeit damit, dass Starterpakete bei allen Telekommarken irgendwann verfallen, sagt aber nichts zum konkreten Zeitrahmen. 2½ Jahre nach Kauf haben sie mal als wahrscheinlich noch nicht zu lang eingeordnet. Ich geh davon aus, dass es mindestens 3 Jahre (regelmäßige Verjährungsfrist) sind.
Wird bei Norma connect die ICCID beim Kauf (offline) erfasst? Im Gegensatz zu Congstar, Penny mobil u.Ä. scheint das zumindest bei Kaufland mobil nicht der Fall zu sein, und kürzlich hab ich eins von dem Typ erfolgreich aktiviert, wo das Herstellungsdatum schon 5 Jahre her sein muss, weil mit Multibrand (seit November 2021 inexistent) gelabelt und ohne Halbjahrestarif (seit März 2021 existent). Die hängen aber bis heute im Laden. Ich hab auch mal an SB-Kasse gekauft und bin mir ziemlich sicher, dass ich nur die EAN gescannt hab.