Beiträge von xrw

    Ich glaub nicht, dass das viel ändert. Müssen sie halt dem Kunden auch 1 Monat einräumen, so wie das allgemein üblich ist. Der Versuch war schon äußerst dreist.


    Damit sich in der Substanz was ändert, wird wohl der Gesetzgeber erst wo reinschreiben müssen, dass unlimited unlimited heißt. Und außerdem die Vertragsfreiheit weiter einschränken, weil es sonst kaum beweisbar ist. Da werden sie dann ziemlich jammern, aber sie provozieren es so, dass es wohl bloß noch eine Frage der Zeit ist.

    Gesetzlich hat man normalerweise 1 Monat nach Vertragsende für den Antrag. Die Portierungsspezifikation sieht 90 Tage für Eingang der Portierungsanfrage beim alten Anbieter vor. Danach wird die Rufnummer gegebenenfalls ins Ursprungsnetz zurückportiert, was bei Drillisch jetzt wohl immer der Fall ist, wenn sie nicht aus den neuen 1&1-Rufnummernblöcken ist.


    Spusu ist vom Funknetz her Vodafone, routet aber den Rest selber (Mutterfirma sitzt in Wien).

    Anspruch auf eine Umschreibung des Vertrags hast du wohl auch nicht (und bei Drillisch würd ich zumindest damit rechnen, dass sie dafür kräftig kassieren) und auf eine Rufnummernmitnahme wohl auch nicht, wenn die Firma ohne Rechtsnachfolger erloschen ist.


    Spusu ist neu. Kostet dich 4.90 € für den Spusu 5, den du nach Portierung gleich wieder zum Monatsende kündigen kannst und zum Vertragsende oder vorher weiterportieren. Geht auch als eSIM, aber sie verlangen Identifikation per Ausweiskopie und Video. Im Bestellprozess kommt man ohne Dateneingabe bis zur Portierung, so dass man sich das erstmal anschaun kann: https://www.spusu.de/spusu5


    Richtigen Firmennamen und Kundennummer des alten Vertrags solltest du bei Drillisch aus den portierungsrelevanten Daten kopieren, die sie dir nach (erneutem) Opt-in für die Rufnummernmitnahme zuschicken sollten oder die dann im Kundencenter verfügbar sein sollten.

    Bezüglich EVN ist mir übrigens beim Debuggen der Webapp auch aufgefallen, dass fürs Dashboard eine Datei namens api.telekom-multibrand.de/frontend-api/evn gelesen wird. Ohne gepatchten Browser kommt man da aber heute nicht mehr an deren Inhalt ran. Werden da jetzt aktuelle Verbindungsdaten angezeigt, wenn man erfolgreich einen EVN beantragt hat?


    Könnte aber auch sein, dass da nur der Link auf den Antrag drinsteht. Weiß nicht, ob der neu ist; aufgefallen war er mir bisher nicht. Das Formular selber ist nicht neu: https://www.kaufland-mobil.de/evn


    Die Fidus Business Solutions, wo man den hinschicken soll, hat übrigens die selbe Adresse wie etc.one, aber sonst keine für mich offensichtlichen Verbindungen.

    In der Gegend dominiert Milch- und Forstwirtschaft (und Tourismus, aber vermutlich weniger im Ortsteil Machtlfing). Abgebaut wird da wohl nichts; der Ort ist laut letztem Mobilfunk-Monitoring bei Vodafone ziemlich komplett Funkloch, teils auch ohne GSM im Ort selber). 5G hat da bisher niemand. Auf dem Gemeindegebiet gibts auch (kleinere) Stellen, wo kein Netzbetreiber mehr als GSM hat.


    Und der Nachbarort jenseits der Gemeindegrenze war übrigens das, wo kürzlich die BNetzA den Sender wegen mangelnder Zugangssicherheit abschalten hat lassen (davon müssten alle 3 größeren Netzbetreiber betroffen gewesen sein, und fatal war es auch wegen der generell dünnen Versorgung in der Gegend): RE: Der Telekom Netzqualitäts-Thread

    Dass sowas nicht funktioniert, ist normal. Wenn es ein Firmenvertrag ist, muss bei der Portierungsanfrage auch ein Firmenvertrag angefragt werden (mit Name der Firma und nicht einer etwaigen natürlichen Person und folglich ohne Geburtsdatum und dafür mit Kundennummer). In aller Regel muss man den Vertrag vorher in den richtigen Typ konvertieren. Spusu bietet auch Portierung von anderem Kundentyp an; ob das praktisch funktioniert, hat wohl noch niemand getestet.

    Solche Leute, die direkt vom einen ins andere Extrem wechseln, sind doch praktisch inexistent. Und die wirklich überteuerten Tarife haben oft eh nicht mehr Volumen. Was sie bisher an Volumen haben, wissen sie beim Wechsel normalerweise schon und machen da so leicht auch keine Abstriche (ist auch nicht nötig).


    An Neueinsteigern gibts praktisch bloß noch Kinder, und die sind wohl auch der einzige Fall, wo der Bedarf häufig weit unterschätzt wird. Das ist wohl auch eine wichtige Zielgruppe von Telefonica.


    Leute, die ihr Volumen nicht wenigstens für den aktuellen Monat ermitteln können oder dafür eine App brauchen, versteh ich eh nicht ganz. Ist doch zumindest bei Android kaum zu übersehn und ziemlich zuverlässig, wenn man nicht dauernd SIMs wechselt (wobei es nicht auf 28 Tage ausgelegt ist).


    Im Übrigen halt ich auch die Lockangebote bei Aldi für eine Legende. Sind meistens weder knapp noch sonderlich billig (bevor der Überschuss abverkauft wird). Das Problem hab ich eher im Edeka o.Ä., dass ich allein den gesamten Vorrat wegkaufen kann, falls mal was billig ist.

    5 € sind halt besser als nichts. Der Einheitstarif für alle wird sich nicht durchsetzen lassen. Vorallem Telefonica muss da schon aufpassen, weil sie im unteren Bereich ziemlich dünn bestückt sind. Und als reiner Hochpreisanbieter sind sie einfach zu schlecht.


    Sprungbrett ist es wohl kaum, weil es wechselt doch niemand in höhere Tarife, der praktisch erfahren hat, dass ihm nichts fehlt. Und wirkliche Vielverbraucher landen doch nicht versehentlich da.