Die Telekom kann ja durchaus anders, aber manchmal kommen sie einfach auf Ideen, die man nur als Behörde haben kann.
Beiträge von xrw
Falls diese Seite oder der Server nicht mehr erreichbar sein sollte, geht es einige Tage später (hoffentlich) hier weiter: https://www.tel-treff.de
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Bei Ondemand kommt halt noch dazu, dass es eine Vertragsverletzung ist. Ärgerlich kann es auch sonst sein. Wie ich zu Prepaid gewechselt bin, wollte ich erstmal altes Guthaben bei Nettokom verbrauchen. Nachdem zeitlich exakt abgerechnet wird, hab ich natürlich bis kurz vor Mitternacht gewartet, bin in die Wartungsarbeiten gelaufen und war dann komplett offline. War immerhin so zeitig dran, dass ich noch ein paar Vorkehrungen für den dann nötigen Schwarzstart treffen hab können. Danach war ich erstmal auf Nettokom angewiesen, aber das restliche Guthaben hab ich mir auszahlen lassen.
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Das würde bedeuten, dass Zwillingsbruder eine Rufnummer hin und her portieren könnten ohne das jemand die abweichende Vornamen merkt?
Falls es beim abgebenden Anbieter automatisch durchläuft, wozu insbesondere das Opt-in gesetzt oder der Vertrag gekündigt sein muss. Sicher ist das Verfahren sowieso nicht, weil man ja teilweise gezielt fremde Nummern ohne irgendwelche Nachweise portieren kann.
Außerdem ist die Fehlerwahrscheinlichkeit enorm. Weiß nicht, wie die kundenseitig überall schaffen, dass nichts funktioniert, wo eigentlich kaum Fehlerquellen ersichtlich sind. Die Netzwerktechnik ist ja viel komplexer und funktioniert meistens trotzdem.
Aus dieser 1&1-Portierung ist auch bekannt, dass jede 540. Portierung nach erfolgreichem Datenabgleich noch auf der Ebene der Netzbetreiber scheitert und dann zumindest manuelle Intervention erfordert (dafür wollte 1&1 zahlen, aber nicht für das, was sie bei interner Portierung alles selber machen).
Der Hammer ist auch, dass diese Portierungsdatenbank bloß 63'636 Portierungen pro Arbeitstag schafft (weshalb das bei 1&1 zuletzt 2 Jahre gedauert hat) und sonst wahrscheinlich explodiert. Die Grenze liegt daran, dass sie 2002 eine Prognose für 2005 gemacht haben, wonach 63'636 bis dahin reichen. Real waren es 2010 wohl durchschnittlich 3'429, woraufhin sie für 2015 30'124 prognostiziert und offenbar keinen Handlungsbedarf gesehn haben. 2018 waren es »durchschnittlich bis zu 13'000 Portierungen pro Arbeitstag«, weshalb sie 1&1 bis zu 50'000 genehmigen haben können, soweit sonst nichts Größeres anfällt. Und offensichtlich läuft das bis heute original von 2002.
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Was aber gehn sollte, ist, Guthaben ungefähr passend für Smart aufzuladen, am letzten Tag Datenpass aktivieren, wieder in Guthabenmangel laufen lassen und das kurz vor Ablauf wiederholen. Wären dann bei optimalem Timing 11½ Monate für 54 € (total 295 GB, aber recht unflexibel). Bei entsprechendem Bedarf schon billig, aber ähnlich mühsam wie Aktionshopping. Könnte man je nach Bedarf auch nur teilweise ausnutzen.
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Kündigungsdatum ist normalerweise der letzte Tag des Vertrags (aber wird nicht ganz einheitlich gebraucht). Portiert wird nur montags bis freitags, wenn in keinem Bundesland Feiertag oder Heiligabend oder Silvester ist. Theoretisch kanns auch noch weitere schaltungsfreie Tage geben, wenn ein Netzbetreiber Wartungsarbeiten, Betriebsausflug oder so hat. Wenn dadurch (oder durch zu knappe Kündigung) eine Lücke entsteht, muss der alte Anbieter zum halben Preis weiterversorgen (tagesgenau; voller Preis, wenn der Nutzer dran schuld ist). Rein praktisch machen sie es bei Prepaid glaub ich meistens so, dass sie das Kündigungsdatum bis zur Portierung verschieben. Falls das eine zusätzliche Abbuchung triggert, sollte man aufpassen.
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Das MMS-Ende steht übrigens schon lang in den Preislisten von Telekom und Telefonica. Letztes Jahr war da allerdings noch Ende 2025 drin. Die Telekom hat schon im Herbst oder so auf Ende Juni 2026 verlängert, bei Aldi Talk ist das erst kurz nach Neujahr passiert (und wie dort üblich, steht da auch jetzt noch »vorbehaltlich einer Verlängerung«).
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Normalerweise sollte es automatisch durchlaufen. Die Regeln dafür waren 2019 im Original so:
Ob ISO-8859-15 heute noch stimmt, ist fraglich, aber kann mir kaum vorstellen, dass sie eine Umstellung auf UTF-8 schon hingekriegt haben, so wie das allgemein läuft. Die Anhänge (worauf sich [4] bezieht) gibts wohl nicht öffentlich, aber technisch sind es jedenfalls irgendwelche X.400-Telegramme.
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Ihr vergesst die Menschen mit negativer Schufa, die keinen Postpaid- Vertrag bekommen können.
Für die ist aber nicht das nötig, was üblicherweise als »Prepaid« bezeichnet wird. Die Tarife bei Simply ließen sich ohne Weiteres per Vorauszahlung abrechnen.
Es gibt ja auch ein Recht auf Prepaid in dem Sinn, dass für Leute ohne ausreichende Bonität Vorauszahlung möglich sein muss. Das gilt auch im Festnetz. Weiß nicht, wer es da anbietet, aber wenn es niemand freiwillig tut, muss die Bundesnetzagentur wen zwangsverpflichten.
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Bei Kündigung sollte Opt-in nur dann nötig sein, wenn die Rufnummer vor Vertragsende portiert werden soll. Am einfachsten ist der Kündigungsbutton. Vodafone hat da auch ein Feld für Bemerkungen, wo man Opt-in verlangen kann. Bei Lidl Connect, wo es im Prinzip genauso funktioniert, hat das bei mir problemlos geklappt (in der Bestätigung geben sie wohl die Opt-in-Gültigkeit chronisch falsch an, aber hat auch mit nominell abgelaufenem Opt-in vor Vertragsende geklappt).
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Allerdings müssen die Inhaberdaten für die zu portierende Rufnummer exakt mit denen beim alten Anbieter übereinstimmen
Nach dem, was von den Regeln von 2019 öffentlich bekannt ist, ist es allerdings längst nicht so streng, wie es oft dargestellt wird. Allerdings ist das Geburtsdatum nötig. Sonst bei Privatkunden nur Nachname und Rufnummer. Der Vorname muss demnach für die automatische Prüfung auf Gleichheit komplett ignoriert werden, Umlaute, ß und æ gewandelt, sonstige Akzente u.Ä. beseitigt, alles auf Großbuchstaben konvertiert und außer Ziffern alle anderen Zeichen (inklusiv Leerzeichen) gelöscht.
