Beiträge von xrw

    Also ich weiß das zumindest nicht, und wenn ich die Bedingungen les, dann weiß ich es auch künftig nicht:

    Zitat

    In den ersten drei Abrechnungszeiträumen nach Aktivierung Ihrer KAUFLAND MOBIL SIM-Karte mit unmittelbar anschießender Buchung des Tarifs Smart XS, S M oderL im Aktionszeitraum wird jeweils 50% des Tarifpreises gutgeschrieben. Gutschrift und Buchung erfolgen innerhalb von 24 h und werden per SMS bestätigt.

    Zitiert nach Mydealz, weil die Aktion zwar im Internetarchiv ist, aber die (wohl illegalerweise) separaten Fußnoten dazu nicht. Was ich weiß, ist, dass die 24 Stunden normalerweise nicht stimmen. Im Gegensatz zu Lidl Connect kommt aber zumindest die SMS wirklich.


    An der letzten Aktion hab ich nicht teilgenommen, aber die 1 × 100%-Gutschrift im Herbst ist wirklich gekommen (auf allen 4 Karten). Wenn das immer so wär, müssten das ja dann effektiv 0 × 100% gewesen sein.


    In der Vertragszusammenfassung war damals nichts drin, so dass das dann bloß unlauterer Wettbewerb wär. Verbraucherzentralen machen da normalerweise nur dann was, wenn sie genug Beschwerden dazu bekommen.

    Im Smart L gibts halt effektiv immer grob 50% Rabatt im 1. Zeitraum, insofern nicht völlig abwegig. Aber die Formulierung hat das wohl kaum hergegeben, und es ist auch ziemlich blöd, weil damit verscheuchen sie doch auch zahlungsbereite Kundschaft für eine Einsparung, die relativ zu den Aktionskosten eher marginal ist. Wie läuft das dann im Smart S und M?

    Es geht um die Nummer, die bei O2 war und dort nicht mehr benutzt wird? Es gibt halt das Limit von 90 Tagen, nach dem sie wirklich an den für die Nummer zuständigen Netzbetreiber zurückfällt, wenn bis dahin keine Portierungsanfrage gestellt worden ist. Innerhalb von 1 Monat ist sicherer, weil das teils in den AGB steht und gesetzlich nicht mehr garantiert ist. Opt-in sollte für den Fall unnötig sein.

    So weit ich das Kopf hat wird die vorhandene Nummer bei einer Portierung überschrieben und fällt in den Rufnummerpool des Providers zurück. Es ist also gut möglich das die Nummer jetzt verloren ist.

    Wenn die Nummer benutzt war, muss sie auf jeden Fall weiterportierbar sein. Bei Aldi Talk und Lidl Connect hab ich das bei den letzten Aktionen auch so gemacht. Wird dort wie ein zum Portierungstermin gekündigter Vertrag behandelt und ist problemlos gegangen. Fraglich ist bloß der Fall, wo die zur SIM-Karte gehörende Nummer bekannt ist, aber bei Portierung nie aktiviert wird, so wie z.B. bei Penny Mobil.

    Was die andere Seite vom Übertragungsweg sieht, ist eigentlich nur die IP-Adresse. Im Fall von IPv4 hats sowas früher öfters gegeben, wenn neu zugeteilte verwendet werden, die noch nicht richtig in den Geo-Datenbanken drin sind. Dass sie bei der Telekom wirklich das Land der Verwendung wechseln, ist eher unwahrscheinlich.

    Daten aus dem Mobilfunk-Monitoring 202601 (»Ende Dezember 2025«) nach Netzbetreibern. Über den jeweiligen Link sollte man die Bilder auch in voller Größe von 6410×8705 Pixeln kriegen, wobei jedes Pixel nominell 100×100 m² aus den originalen Gitterzellen entspricht. Von den 3 Farbkanälen ist jeweils Blau GSM, Grün LTE und Rot 5G, wobei 5G SA volles Rot ist und 5G NSA etwas dunkleres Rot. Bei den weißen Pixel gibts also nominell alles, Türkis ist ohne 5G (blasseres Türkis vorallem bei Vodafone 5G nur NSA), Violett ohne LTE und Gelb ohne GSM. Reihenfolge ist Telekom, Vodafone, Telefonica und 1&1:


    202601_netz_dt 202601_netz_vf 202601_netz_tf 202601_1u1


    Folgende Bilder zeigen die 3 größeren Netzbetreiber zusammen in je 1 Bild für GSM, LTE und 5G (NSA oder SA). Blau ist hier Telefonica, Grün Telekom und Rot Vodafone. Türkis also ohne Vodafone, Magenta ohne Telekom und Gelb ohne Telefonica.


    202601_tech_2g 202601_tech_4g 202601_tech_5g


    Änderungen gegenüber Oktober 2025 bei LTE nach Netzbetreibern, wobei Grün neue nominelle Versorgung ist und Rot weggefallene. Telekom, Vodafone, Telefonica und 1&1:


    202601_diff_dt_4g 202601_diff_vf_4g 202601_diff_tf_4g 202601_diff_ee_4g


    Dito für 5G (NSA oder SA). Telefonica ist hier vollkommen identisch und folglich bei 5G wohl noch auf dem Stand von Oktober (Ursache für derartige Fehler würd ich tendenziell eher bei der BNetzA suchen).


    202601_diff_dt_5g 202601_diff_vf_5g 202601_diff_tf_5g 202601_diff_ee_5g


    Änderungen bei GSM (ohne 1&1):


    202601_diff_dt_2g 202601_diff_vf_2g 202601_diff_tf_2g


    Zur Orientierung eine Landkarte in selber Projektion mit Anteil deutscher Landfläche an den Gitterzellen als Graustufen. Versorgung wird nur für Gitterzellen dargestellt, die nicht ganz im Ausland (oder internationalen Gewässern) liegen. Im Gegensatz zum Rest scheint Telefonica auch nichts für Gitterzellen zu berichten, die überwiegend im Ausland liegen.


    202001_land


    Projektion ist UTM32 (für den Zweck an sich ungeeignet, da nicht flächentreu). Südwestecke des Bilds ist 5235800 Nord, 280300 Ost. Daten sollten sich aus den originalen Bildern leicht extrahieren lassen. Jedes Pixel hat entpackt 1 Byte, und dieser Palettenindex ist jeweils eine Bitmap (abgesehn von den Graustufen im letzten Bild). Vor jeder Zeile ist noch 1 Byte für potenzielle Vorfilterung, das hier immer 0 sein sollte. Gepackt sind PNGs mit zlib-deflate; der Stream beginnt hinter »IDAT« und endet 16 Bytes vor Dateiende.


    Zumindest für den Fall enger Täler scheint die Telekom am pessimistischsten zu berichten und Telefonica am optimistischsten.

    Für die Anbieter öffentlich zugänglicher Mobilfunkdienste gilt Satz 1 [Rufnummernmitnahme] mit der Maßgabe, dass der Endnutzer jederzeit die Mitnahme der ihm zugeteilten Rufnummer verlangen kann. Der bestehende Vertrag zwischen dem Endnutzer und dem Anbieter öffentlich zugänglicher Mobilfunkdienste bleibt davon unberührt. Auf Verlangen hat der abgebende Anbieter dem Endnutzer eine neue Rufnummer zuzuteilen.

    Gemünzt ist es halt wohl auf Verträge mit noch längerer Restlaufzeit bis zur nächstmöglichen Kündigung, aber der Wortlaut ist eindeutig.