Berlin steht da nur mit 42.1% (4G) bzw. 41.8% (5G) drin. Außerdem haben sie in der Datei diesmal nur Kreise drin; die Gemeinden haben sie offenbar vergessen.
Beiträge von xrw
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Da wirds schon um ganz andere Beträge gehn. Gut 20 Millionen kassiert ja allein die BNetzA an Gebühren für 5 MHz Lowband auf 5 Jahre (plus Beiträge für deren laufenden Betrieb). Insofern schon verständlich, dass sie da ihre Begeisterung für die 10 Millionen kaum verbergen können. Direkt anderweitig einig werden sie sich bloß deshalb nicht, weil sie das gemeinsame Interesse haben, zusätzliche Konkurrenz möglichst aus dem Markt zu halten.
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Dann müsste sie ja ziemliches Interesse an einer baldigen Auktion haben, wenn ihr die Frequenzen mehr wert sind als 1&1. Real ist es aber wohl andersrum.
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Es ist doch an sich offensichtlich: Sie würden effektiv ohne Gegenleistung Geld dafür kriegen. Das sind alles keine Wohltätigkeitsvereine und auch keine Technikfreaks. Und der Markt insgesamt ist zumindest so stabil, dass man ihn dadurch sicher nicht kaputtmacht.
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Letztendlich wären die 5MHz also Großteils ungenutzt.
Was ja für die Telekom ideal wär. Bestmögliche Versorgung durch die Konkurrenz ist allenfalls für die BNetzA ein Argument.
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Oder sie wollen die "Zuzahlung" noch etwas in die Höhe treiben
Das könnte der Nebeneffekt sein, aber mit den Frequenzen würden sie mehr sparen, wenn es wie geplant läuft. Für das reduzierte Risiko im Roaming gibts natürlich einen Abschlag, aber ich geh auch davon aus, dass 1&1 lieber das Risiko nimmt.
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Normalerweise ist es auf 15 GB limitiert. Aber während der Aktion waren es glaub ich 50 GB. Wie das gemischt verrechnet wird (und mit dem möglichen Bonus als Geworbener), war immer unklar.
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Frank73 : Wie hier bereits diskutiert, geht es um den Vorschlag der BNetzA, dass Telekom und Telefonica je 10 Millionen € an 1&1 zahlen, damit die die Mehrkosten von Roaming bei Vodafone in den Gebieten, die 1&1 mit Lowband an sich selber versorgen könnte, bis Ende 2030 finanzieren können. Bis dahin blieben die Frequenzen wie jetzt verteilt. Vodafone soll es entsprechend billiger machen.
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Geht allerdings diesmal genauso mit 15 × 4 € für die Allnetflat. Wobei heute GMX relativ bald danach billiger kommt.
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Das mit der Preissensibilität halt ich auch für ein Märchen. Wenn dem so wäre, könnten die Anbieter keine Prepaidaktionen machen, bei denen sie draufzahlen, sobald es wer ausnützt.
Die Realität ist doch, dass das alles wesentlich von Leuten finanziert wird, die reine Mondpreise zahlen, was hauptsächlich aus dem allgemeinen Preisverfall resultiert, der Verbraucher zum Handeln fordern würde. Und im Bereich weiter unten ist es der Masse auch ziemlich egal, weil es ohnehin so wenig kostet, dass es den Aufwand für weitere Kostenminimierung nicht wert ist.
Der wirkliche Treiber sind erstens die sehr niedrigen Grenzkosten, die es gerade zusammen mit der geringen Preissensibilität für die Anbieter attraktiv machen, Preise anzubieten, mit denen sie keine Chance hätten, ihre Fixkosten zu decken, wenn mehr Leute drauf anspringen würden. Und zweitens die starke Regulierung, die Differenzierungen auf der Qualitäts- und Leistungsseite so weit einengt, dass sie für die Masse schwer erkennbar sind. Dann bleibt halt fast nur noch der Preis, abgesehn von irrationalen Kriterien.
Aber wenn mehr Qualität und Leistung gefordert wird, als der Markt von sich aus hergibt, dann muss man halt noch mehr regulieren (im Extremfall zurück zum Monopol). Von größerer Zahlungsbereitschaft ohne wirkliche Nachfrage steigen bloß die Gewinne (und bei den Anbietern auch nur deshalb, weil sie zu großen Teilen selber vermarkten; sonst kassiert die Differenz in der Regel primär der Handel).