Beiträge von Hightower2004

    Ich habe keine Freude an den Bildern und Videos zu dem Thema. Aber nach dem ich nun erfahren habe, dass er mit dem Kopf gegen die Dachkante des knallte (und wahrscheinlich zu diesem Zeitpunkt schon das Bewusstsein verlor) kann mich vorstellen was passiert ist und wie schlimm die Verletzungen wirklich sein müssen, wenn er ungebremst und ohne reflexartige schützende Bewegung auf den Boden aufschlug.


    Auch wenn er die Gefahr suchte sich dem Risiko bewusst war und auch wenn ich ihn nicht kenne wünsche ich ihm gute Besserung und keine bleibenden Schäden.

    100%ige Sicherheit wird es nicht geben. Auch in einem Fahrzeug mit sämtlichen Sicherheitsequipment kann man tödlich verletzt werden.


    Ich habe leider keine Statistik, aber im Rahmen dieser Diskussion und der Diskussion um Quoten und Action in einer Samstagabendunterhaltungsshow würden mich die letzten 20 Wettkönige interessieren. Welche Art von Wetten waren die, die das Publikum als die Beste empfand. Waren es die Actionwetten? Oder die Wissenswetten bzw. Erkennungswetten? Oder gibt es da keinen Trend?

    Zitat

    Original geschrieben von ChickenHawk
    allerdings ist die Frage "Hätte zuviel Sicherheit die Durchführung gefährdet" wohl eher rhetorisch oder?


    Sicher ist meine Frage provokant formuliert. Mit Absicht. Wenn die Sicherheitsmassnahmen so beengend sind, dass der Kandidat die Wette nicht ausführen kann, muss man einen (Sicherheits-)Kompromiss eingehen oder die Wette bleiben lassen.
    Auch kamen mir Gedanken ob man den Kandidaten hätte auftreten lassen dürfen, wenn er seine Wette nicht beherrscht. Und nach dem Interview dass er der Zeitung gegeben hat, waren Zweifel durchaus angebracht. Aber wiederum liegt genau da der Sinn von Wetten dass: Wenn die Kandidaten ihre Wetten so gut beherrschen dass sie immer gewinnen, fragt man sich warum die Gäste wetten sollen.


    In einem früheren Posting habe ich einige Wetten aufgeführt, die in meinen Augen nicht minder gefährlich waren und alle sind gut gegangen.


    Ich glaube Wetten, dass hatte in den vergangenen 29 Jahren einfach verdammt viel Glück.

    Imp-Markus, nehvada und snlaupa:
    Ich glaube ich wusste selbst nicht genau was ich meinte ;) Zum einen meinte ich glaube ich beides. Sowohl die Protektoren für die Rückenwirbelsäule als auch das HANS-System. Die Frage zielte aber eher darauf, dass ich der Kandidat ja schnell und umfassend bewegen muss um die Aufgabe zu bewältigen. Und da ich solche Schutzkleidung nicht trage (nicht weil ich keine Schutzkleidung tragen will, sondern weil ich keine solch gefährlichen Sportarten ausübe bei denen ein solcher Schutz angebracht wäre) wollte ich wissen ob dieser Schutz die Bewegungsfreiheit so stark eingeschränkt hätte, dass die erfolgreiche Ausführung der Wette gar nicht möglich gewesen wäre. Also einfach die Frage: Hätte zu viel Sicherheit die Wettdurchführung gefährdet?

    Zitat

    Original geschrieben von HHFD
    Das ZDF wird von den GEZ-Gebühren der Bürger bezahlt und dieses Konzept sieht eben vor, Unterhaltung und Information unabhängig von den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen produzieren zu können.


    Die könnten also tatsächlich Kerzen auspusten, wie Gottschalk es formulierte. Das eingegangene Risko auf den Konkurrenzdruck zurückzuführen, ist Quatsch. Wenn bei Wetten dass? nur 500.000 zuschauen, wäre das auch nicht schlimm.


    Und genau dass würde aber dazu führen, dass noch weniger Leute bereit wären Rundfunkgebühren zu bezahlen und damit das ganze System des ÖR in Frage stellen. Aber das soll jetzt keine GEZ-Diskussion werden.


    EDIT: kursiv

    Wie Gottschalk jetzt auch gesagt hat, musste man ihn überreden einen Helm zu tragen. Wahrscheinlich war er kein Freund von Sicherheitsvorkehrungen.
    OT: Ich habe gehört, dass es für Skifahrer/Snowboarder so etwas wie einen Wirbelsäulenschutz gibt. Wie stark schränkt so ein Schutz eigentlich die Bewegungsfreiheit ein?

    Wenn ich die Sache bis jetzt richtig mitverfolgt habe, so hat der Kandidat Sport und Schauspiel studiert und wollte Stuntman werden.
    Unter diesem Gesichtspunkt kann ich durchaus verstehen, dass er etwas besonderes machen wollte und sich damit auch in Gefahr bringt. In der Regel wissen Stuntmen auf was sie sich einlassen und Gottschalk hat das ja auch bestätigt. In so fern ist es "Berufsrisiko".


    Ob diese Wette nun besonders gefährlich war, mag ich nicht beurteilen. Aber wenn ich die Wikipedia befrage finde ich Wetten, die ebenfalls böse hätten enden können:

    • Am 10. Juni 1989 in Dortmund gelang es Hans-Peter Arnold, mit einem Fallschirm aus 4500 Metern Höhe aus einem Heißluftballon (mit Besatzung Klaus Hocke und Patrick Schmiedle) abzuspringen und in 1500 Metern Höhe wieder in einen zweiten Ballon einzusteigen.
    • Im Winter 1999 sprang Toni Roßberger mit seiner Motocross-KTM die Große Olympiaschanze in Garmisch-Partenkirchen herunter, die er zuvor hochgefahren war. Er erreichte bei diesem Sprung einen Weltrekord für Motorräder mit einer Weite von 80 Metern.
    • Am 21. März 2009 gelang es Danijel Peric, „’O sole mio“ zu singen, während er 15 Autos über seinen Bauch fahren ließ.


    EDIT: Auf der YouTube-Page von Wetten, dass...? ist eine Klassik-Wette zu sehen, bei der ein Mountenbiker versucht schneller eine Ski-Abfahrtspiste herunter zu fahren als ein Ski-Fahrer. Zum Teil hatte der Mountenbiker eine Geschwindigkeit von 131 km/h drauf. Ich kann mir vorstellen, dass bei einem Sturz die Verletzungen nicht minder schwer gewesen wären, als jetzt beim Autoüberspringer.


    Im übrigen fand ich es gut, dass die Sendung unterbrochen wurde und nach dem feststand, dass sich der Kandidat ernsthaft verletzte, die Sendung auch abgebrochen wurde. Ebenso ist die Kamerafahrt des ZDF zu loben, die nicht den Verletzten in Grossaufnahme zeigten