Wenn die schon Probleme haben, ihr Zeug vorm Vergammeln zu bewahren, wär ich mit "zum Auftauen kurz in die Mikrowelle" vorsichtig...
(es sei denn, man steht auf flüssigem Käse und 'Koch'schinken :D)
Meine Holde hat auch immer gerne viiiiel Auswahl auf dem Frühstückstisch - auch wenn nur ein Viertel davon gegessen wird (bei diesem Frühstück)
Ich wäre eher der Typ, der sich seine Brötchen schon in der Küche belegt, alles schön wieder wegräumt und dann nur mit dem Brötchenbrett, Tasse und Teepott am Tisch ankommt - gilt mancherorts unverständlicherweise als 'ungemütlich'...
Zum eigentlichen Problem:
Halbiere (oder drittel) das eingekaufte Zeug so früh wie möglich (nicht erst 6 Tage später) und frier ein, was Du die nächsten 3 Tage nicht brauchst.
Dann zB am abend vorher die Portion Wurst oder Käse in den Kühlschrank legen, damit sie langsam bis morgens aufgetaut ist.
(Mikrowelle ist ok, wenn man sie beherrscht und nicht aussen alles gut warm ist und innen noch zusammengefroren.)
Brot kann man sogar nach dem Auftauen wieder einfrieren, ohne dass es leidet - man sollte aber anständig dicke Gefrierbeutel verwenden...
Mir fällt noch mein Möhrentrick ein:
Die Dinger fangen ja in recht kurzer Zeit an zu schrumpeln und gummiartig zu werden.
Also habe ich sie mal in ein nasses Blatt Küchenrolle eingewickelt und in eine Gefriertüte gesteckt, die ich offen liess, und dann das ganze in den Kühlschrank.
Da dann vergessen. Wochen später (no comments, please) fielen sie mir wieder in die Hände - und siehe da: knackig wie frisch vom Acker!
@ down under:
:confused: Was würde für Dich denn unter 'praktisch' rangieren?
Gefriertrocknen? In ner Rakete solange durchs Weltall schicken, bis Du es wieder brauchst? Vertrag mit nem Metzger über 10 kG Wurst (wg des Preises), abholbar in 50g-Portionen zu jeder Tag- und Nachtzeit?
Du machst das schon richtig:
Kauf soviel Du willst und lass den Rest vergammeln.