Beiträge von alpha

    Genau das meint er :top:


    Ich hatte mal ne Bandaufnahme von "Demolition":
    Wenn jmd nen Tipp hat, wie ich an das Stück wieder drankomme...?
    - Besonders unvergessen die Stelle, wo das Glas zerschmissen wird :rolleyes:


    Vor der Sendung lief seinerzeit eine Demo ("Ich spreche jetzt von vorne... und jetzt von oben..."), für die der Kunstkopf mal im Studio, mal im Theater, an ner Strasse usw stand:
    Vielleicht hat ja jmd einen guten Draht zum WDR: sowas könnte mal wieder wiederholt werden... ;)

    Auch hier gilt: anhören!


    Den grossen Bruder baut AKG seit locker 20 Jahren, wobei seinerzeit der Glaubenskrieg tobte, ob Freifeld- oder Diffusfeldentzerrung das Nonplusultra seien...
    ( Ich habe noch einen FF :) )


    Da es ja für Klassik sein soll, nimm Dir Beethovens 6. (Pastorale) mit:
    Die Gewitterstelle ist sehr schön (Kontra-)basslastig.
    Und ne CD mit Klavier-Solo, zB was von Naxos (oder leih Dir was von Opa)

    Nu macht mal halblang Leute...


    Natürlich wird über grosse Unglücke im Ausland angemessen berichtet, AFAIR gibt es da sogar Faustregeln, zB müssen es für das fernere Ausland mindestens 50 Tote sein. Klingt zwar makaber, aber ansonsten wäre die Zeitung voll mit überfahrenen Australiern oder vom Schlitten gefallenen Eskimos. Liegt aber mit Sicherheit im Ermessen des zuständigen Redakteurs. Und wenn Deutsche darunter sind, darf es natürlich auch wesentlich weniger sein.


    Um nicht missverstanden zu werden:
    Das hat nichts damit zu tun, dass die Insassen eines jemenitischen Kleinbusses weniger beklagenswert sind als ein deutsches Rentnerehepaar, das im Dunkeln unter einen Laster gerät - hier geht es alleine um den Nachrichtenwert. Jeder von einem Unglück Betroffene hat Familie und Freunde, für die sein Tod einen Verlust darstellt.


    - Mal von der praktischen Seite: Die haben es hinter sich, denen tut nix mehr weh - auf jeder Zeitung könnte aber vorne stehen "Gestern wieder 30.000 Kinder verhungert": Die Leute regen sich aber nun mal lieber über Benzinpreise und Dosenpfand auf...


    Und was mir neulich auffiel:
    Bei dem Selbstmord-Attentat Ende November auf das Hotel in Kenia war im Radio dauernd die Rede von den israelischen Opfern (übrigens 2 Kinder - schlimm genug) und erst unter 'ferner liefen' (wenn überhaupt) wurden in einem Nebensatz die ebenfalls getöteten ca. 8 Kenianer erwähnt...


    Und noch ein bisschen OT, passt aber gerade so schön:
    Wahrsager 2002

    Klasse, ich wollte schon immer mal was zu (Mignon)Akkus schreiben... :D


    Vorneweg erstmal was dazu, wann sich Akkus nicht lohnen.
    Nämlich da, wo über einen längeren Zeitraum wenig Strom (Uhren) oder nur selten Leistung (Taschenlampe, Alarmanlage) benötigt wird:
    Hier sind fast immer Batterien angesagt, undzwar Alkali-Mangan-Zellen (AMZ):
    Ein Test in der c't 23/2002 ergab, dass es sich dabei nicht lohnt, in teure AMZ zu investieren - Preis/Leistungssieger wurden die gelben von IKEA, die zwar eine um 18% niedrigere entnehmbare Kapazität haben als der Leistungssieger Duracell Ultra, dafür kann man für 1 Duracell glatte 8 IKEAs erstehen...
    Rausgeschmissenes Geld sind Zink-Kohle-Zellen: Zwar relativ preiswert, aber nur 10% der IKEA-Kapazität.
    AMZ haben eine Haltbarkeit von 5-8 Jahren(!) und eine Selbstentladungsrate von 3% /Jahr.
    AMZ, die für was anderes nicht mehr taugen, laufen bei mir in Uhren noch 1-2 Jahre.


    Akkus


    NiCd:
    Gute Erfahrungen mit den roten Ansmann 0,9Ah: seit 3 Jahren ok
    Passable mit Conrad800: gemessen am Preis ganz ok*
    Schlechte Erfahrungen mit Varta750 und Panasonic800: zu niedrige Kapazität und nach 10-20 Zyklen im Eimer


    NiMH:
    Gute Erfahrungen mit GP 1600/1700 und Conrad1700
    Passable mit Conrad1100: gemessen am Preis ganz ok*
    Lausige mit Energizer1200: zu teuer und zu kurzlebig
    * Mit dem Conrad Charge Manager teste ich alle neuen Akkus durch, Luschen tausche ich direkt um


    Anmerkungen aus c't 10/2002:
    Für NiCd und NiMH gilt am 1. Tag ein Ladungsverlust von 10%, danach der jeweilige Monatswert:
    Selbstentladung bei NiCd 10-15% /Monat.
    Selbstentladung bei NiMH 15-20% /Monat.
    Erhöht sich mit zunehmender Temperatur: Kann daher tatsächlich durch Lagern im Kühlschrank (nicht im Gefrierfach!) gesenkt werden (aber wasserdicht verpacken und vorm Einsetzen Raumtemperatur annehmen lassen)
    Empfohlene Arbeitstemperatur 10°-35°, unterhalb von -10° liefert NiMH wesentlich schlechter Strom als NiCd.
    Generell sollte beim Laden eine Zellentemperatur von 50° (besser 40°) nicht überschritten werden.
    Überladung ist eine der häufigsten Ursachen für Kapazitätsminderung und Totalausfall, besonders durch billige Ladegeräte.


    Tipps:
    Der Memory-Effekt ((NiCd) wird in der Praxis überschätzt und ist in der Regel durch einige vollständige Lade- und Entladevorgänge zu beseitigen.
    Weisse Kristalle müssen noch nix bedeuten: mit Seifenwasser und Zahnbürste entfernen wg Kurzschlussgefahr. Abtrocknen!
    Batteriekontakte sauberhalten mit Tintenradierer (blaue Seite, Handschweiss vermeiden!) .
    Nur Zellen desselben Typs mit gleichem Alterungs- und Ladezustand zusammen einsetzen. (Auf meine GP1700 habe ich zB mit Edding geschrieben: 1701 1702 usw).
    In Geräten ohne automatische Endabschaltung können 3 halbvolle die eine leere Zelle tiefentladen (und sogar umpolen) - ich habe zB so ein Radio, das ein AkkuKiller ist und Akkus bis auf 200mV zieht...


    Frage:
    Wenn sich jmd mit der Trickle-Funktion des Charge-Managers auskennt, wüsste ich gerne, nach welchen Kriterien die arbeitet.
    Denn bei manchen Akkus fängt das Tricklen schon nach 5-30 Minuten an - und falls es mehrmals nacheinander passiert, verbrenne ich mir fast die Finger am Akku. (Diese Akkus markiere ich mir, um sie im Auge zu behalten)
    Zusätzlich dumm, dass der Manager die Trickle-Ladung in der Anzeige nicht aufaddiert, sondern nach dem Tricklen gleich wieder vergisst :(