Beiträge von Dauerposter

    Meine Frau ist Kundin bei Alice, Festnetz, DSL und auch Nutzerin von Alice Mobile.


    Letzteres ist ein Postpaid-Mobilfunkprodukt, und wird bei Alice auch unter der Bezeichnung "Option Mobile" geführt.



    Bislang hatte meine Frau zu dieser "Option Mobile" die Option "Mobile Internet" gebucht. Das ist ein Datentarif mit 300MB Inkulisvvolumen als Zusatzoption, der mit vier Wochen Frist zum Monatsende gekündigt werden kann.


    Das Kundenkonto zur Mobilfunknummer weist derzeit etwa 15€ Guthaben auf, da die als Startguthaben zurückgewährte Anschlussgebühr noch nicht vertelefoniert worden ist.


    Da sie den Datentarif nicht mehr benötigt, und diese Option im Kundencenter von Alice nicht selbst gekündigt werden kann, schrieb sie vorgestern an die Kundenbeutreuung von Alice folgende email:




    Daraufhin kam gestern eine Antwortmail mit angehängtem PDF:



    :eek:


    Meine Frau hat eine Zusatzoption gekündigt, Alice kündigt die Abschaltung des gesamten Mobilfunkanschlusses binnen zwei Tagen an.



    Als ich dann bei der kostenpflichtigen Hotline anrief, um das Mißverständnis aufzuklären, wurde schnell klar, dass es Probleme gibt. Die erste Alice wirkte ziemlich überfordert, räumte aber den Fehler der Sachbearbeiterin offen ein. Sie wollte mich weiterverbinden. Nach gut 20 Minuten (a 0,14€) Wartezeit kam die zweite Alice.


    Der Fehler tue ihr leid, aber eine Abschaltung am Montag sei nicht mehr zu verhindern. Das Einzige was sie für mich tun könne, wäre eine neue SIM-Karte (samt neuer Rufnummer) zu beauftragen, deren Einrichtungspreis mir kulanterweise nicht berechnet würde.


    Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen:


    Da haben die so dummes Personal, das aufgrund eines Verständnisfehlers einen Prozess einleitet, der für den Kunden den Totalverlust seines Mobilfunkanschlusses samt Rufnummer binnen 48 Stunden bedeutet, und dann kann dieser Prozess nicht mal mehr gestoppt werden, und dann spricht man dort noch von Kulanz.


    Ich habe ihr dann meinen Unmut kundgetan, aber ihr Tenor war weiterhin: Was wollen Sie eigentlich?


    Ich fragte dann noch, wie es sich bei der "Ersatzkarte" mit dem "auf" der jetzigen Karte befindlichen Gesprächsguthaben verhalte. Dieses entfalle leider ersatzlos und könne auch nicht ausbezahlt werden :o


    Ich habe dann mehr als deutlich gesagt, dass diese Lösung für mich nicht in Frage komme und ich mir weitere Schritte überlegen werde.


    Letztendlich wollte ich dann 4€ Gutschrift für das mittlerweile etwa 25 minütige Gespräch.


    Geht nicht! Mit ihr wäre ich erst drei Minuten verbunden, wielange ich schon in der Warteschleife gewesen sei, könne sie nicht sehen, müsse ich ihr also nachweisen.



    Wäre heute nicht Sonntag, würde ich Alice glatt im Wege des einstweiligen Rechtsschutzes ans Bein pinkeln wollen.


    Gerade sehe ich im Kundencenter, dass eine weitere Mobilfunknummer zum Anschluss meiner Frau gebucht wurde, also handelt man dort wiederum gegen ihren (durch mich kundgetanen) ausdrücklichen Wunsch.


    Mein heißer Tipp: Finger weg von Alice!

    lukke: Dir ist sicherlich bekannt, dass (gerade günstige) Rechtschutzversicherer gerne bei Schadensfällen kündigen. Und, sollte der Schuldner sich mit der Rückzahlung des Kaufpreises nicht in Schuldnerverzug befinden, wird die Sache zum Schadensfall, auch wenn dir ein Anspruch auf Rückazhlung infolge wirksamen Rücktritt zusteht.


    @juerglein:


    Er meinte damit, dass dann höchstwahrscheinlich ein Vorauskassebetrug vorliegt. Eben weil sich solche Betrüger gerne der Methode bedienen, Accounts zu hacken und die Zahlungen umzuleiten.