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zu Masta_u
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Eigentlich dopt doch fast der gesamte Profiradsport.
Exakt, alle aber wirklich alle. Du hast ja auch das Wissen dir so ein Urteil erlauben zu können....
Hier mal ein Kommentar von FBI:
ZUM THEMA VERBOTENE MITTELCHEN:
was und warum alles anders ist als man denkt und wie gemunkelt wird!
1. ´Kann man nach Einnahme einer Pille sofort als Profisportler anfangen?´ NEIN - schön wärs!!! Wer glaubt noch an den Weihnachtsmann? Aus einem Esel machen auch Pillen kein Rennpferd. Diese können keine bisher ungekonnten Eigenschaften verleihen.
2. ´Wie wirkt eigentlich Doping?´ Durch die Einnahme von verbotenen Mitteln können die Regenerationszeiten verkürzt werden. Der Sportler ist früher erholt und kann so schneller trainieren. Thats it! Man wird nicht besser durch Doping, sondern besser durch mehr Training. Radfahren kommt von Radfahren! Nur wer viel und richtig trainiert, kann auch sportliche Höchstleistungen bringen.
3. ´200% und mehr Leistung durch Doping?´- Alles Kokolores und Märchen.
Wenn dem so wäre, würden wir uns freiwillig zum Doping melden, gleichzeitig unser Auto abmelden. Dann könnten wir mit dem Fahrrad aus eigener Kraft mit 120 Km/h auf der Autobahn fahren. Und würden so die Umwelt entlasten wenn wir an einem einzigen Tag nach Süditalien in den Urlaub fahren könnten, mit dem Bike und Gepäckanhäger selbstverständlich....
UND:
Die Angst davor bei den vielen Kontrollen vor und nach den Rennen erwischt zu werden, wären eine größere Leistungshinderung als ein möglicher nicht nachgewiesener Nutzen. Ein Wettbewerbsvorteil durch das Doping stellt sich hier nur bei langfristiger und systematischer Anwendung von verbotenen Mitteln ein. Der Sport ist aber sehr komplex und das Doping schlägt da kaum ins Gewicht. Nur wer fleißig ist, Talent hat und ausgewogen ist, hat Chancen sich gegen die große Konkurrenz beim Rennen durchzusetzen. Technik und Bikebeherrschung, Taktik und Erfahrung, das Material und ein bisschen Glück kommen zu der konditionellen Leistungsfähigkeit hinzu. Zum guten Rennfahrer wird man durch die Rennhärte beim Rennen.
Zum Beispiel kann man bei der Tour wesentlich mehr rausholen durch ein perfekt abgestimmtes Team und durch perfekte Streckenkenntnis. Es gab mal einen Fahrer aus Amerika names Armstrong der eben dies perfektionierte - er fuhr jedes Jahr im Vorfeld jeden einzelnen Berg mehrmals ab und konnte so seine Taktik und Kraft perfekt einsetzen.