Noch folgenden Hinweis
Es gibt zwei Arten von Bootmanagern
Beiden gemeinsam ist ganz grob folgendes: Es wird vom Bootektor gebootet und der Bootmanager wird ausgeführt. Hier wird dann vom User das zu bootende OS ausgewählt.
Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten
1. Bei den Windows-Bootmanagern (NT4, W2k, XP) wird dann die jeweilige Startdatei ausgewählt und gestartet; das Verzeichnis ist ebenfalls hinterlegt. Die Startdateien vom OS befinden sich alle in der ersten Primären Partition (C:), sie werden bei der Einrichtung vom Bootmanager ggfls umbenannt. Mit anderen Worten - wenn C: formatiert wird, läßt sich kein OS mehr booten.
Es mag einzelne Ausnahmen zu dem obigen geben, in der Praxis ist es aber meist so.
2. Es gibt mehrere Primäre (und/oder logische bzw. erweiterte) Partitionen.
Nachdem der User das OS ausgewählt hat, aktiviert der Botmanger eine von den Primären Partitionen, diese bekommt den Laufwerksbuchstaben C:. Die anderen primären Partitionen sind für das aktuelle OS nicht greifbar (höchstens per Festplattenmanager löschbar/formatierbar). Man könnte auch sagen, es gibt mehrere C:-Partitionen, von denen immer nur eine sichtbar ist.
Die Vorteile liegen auf der Hand: Es kann kein OS auf das andere zugreifen und von dort irgendwelche Dateien, ini-Eiträge usw. übernehmen oder sharen. Auch die Programme bleiben sauber dem OS zugeordnet.
Daten, die von mehreren OS genutzt werden sollen, können z.B. auf eine andere Platte oder auf eine logische Partition abgelegt werden.
Dieses System macht gerade bei älteren MS-OS Sinn (bis WinME), da diese immer auf C: installiert werden.
Bess dehmnäx,
Carsten