Wenn ihr wachsen wollt, würde ich nicht mit einem Mehrgeräteanschluß anfangen. Das Problem: Er ist nicht erweiterbar. Zukunftssicherer und auch teurer ist ein Anlagenanschluß, er ist quasi beliebig erweiterbar (2 Kanäle, 4 Kanäle, 6, 8, 10,.....).
Er ist jedoch teurer, das muß man bedenken. Es muß jedoch auch bedacht werden, dass bei einem Wechsel von einem MGA zu einem AAS die (mittlerweile bei den Kunden bekannte) Rufnummer verloren geht.
Ach ja: Natürlich muß dann auch die TK-Anlage entsprechend erweiterbar sein.
Zu den Telefonen: Die finanzielle Ersparnis analoger Telefone erkauft man sich durch deutlich weniger Leistungsmerkmale als ISDN-Telefone und vor allem Systemtelefone.
Verdrahtung analoger Telefone: 2-Draht, Sternförmig von der Anlage aus
Verdrahtung ISDN-Telefone: 4-Draht, Bus-System. Max. 2 (evtl. 3) Endgeräte je ISDN-Bus. Jeder Bus startet an der Anlage und endet am letzten Endgerät.
ISDN mit Up0: Hier wird der ISDN-Bus über zwei Andern geführt (Sternförmig). Am Up0-Telefon kann oft ein ISDN-Telefon direkt angeschlossen werden. Bietet jedoch nicht jeder Hersteller.
Verdrahtung Systemtelefone: Aktuell 2-Draht, sternförmig. SysTels bieten die meisten Leistungsmerkmale, da das Datenprotokoll vom jeweiligen Hersteller entwickelt wird und sich daher an keine Standards (wie beim ISDN) halten müssen. Sie können der Phantasie freien Lauf lassen....
SysTels sind in klassischen Leitungsnetzen der Standard im Busines-Bereich.
Wenn Kabel gelegt werden müssen: Mit Voraussicht planen und lieber ein Kabel zuviel verlegen als zu wenig. Ein Kabel später nachträglich zu verlegen ist i.d.R. wesentlich teurer als wenn es von Anfang an mitgelegt würde.

Bess demnähx,
Carsten