Original geschrieben von PeeterD
Hallo!
Es geht hier nicht um eine Nebenabrede! M. E. ein völlig anderer Sachverhalt.
Es geht hier um eine vertrauensvolle Beratung zu den Tarifen, die mich motiviert hat mehrere Verträge zu unterschreiben.
Einen Passus "Vergessen Sie alle Informationen mit denen wir werben, alle Informationen die Sie von unserem geschulten Fachpersonal "vertrauensvoll" erhalten haben etc." habe ich m. E. nicht unterschrieben.
Wußtet Ihr eigentlich, dass das Bundesministerium für Finanzen in Deutschland keine Auskunft über die Anzahl der derzeit gültigen Steuergesetze, Verordungen u.a.m geben kann.
Damit ist die Abgabe einer gewissenhaften und in allen Fragen/Gesetzen überprüften Steuerklärung technisch und inhaltlich unmöglich! Aber das stört niemanden! Nur wenn irgendetwas nach Unterschrift in Anlehnung an irgendeine Verfügung (die keiner richtig kennt!) nicht stimmt, ist der Unterzeichner dran! Wer kann seine Steuererklärung abgeben und alle existierenden §§ berücksichtigen?
Vergleiche dies bitte mit meiner simplen Frage an den Berater.
Es gibt m. E. so etwas wie "Praktische Realität". Und es gibt m. E. Zumutbarkeitsgrenzen für AGB´s.
Was macht denn jemand mit ausgeprägter Lese- und Rechtschreibschwäche, 18 Jahre alt, mit Blick auf die berufliche Notwendigkeit ein Handy nutzen zu müssen?
Er ist geschäftfähig, kann seine Unterschrift zeichnen, ist aber nicht in der Lage die komplexen AGB´s richtig zu begreifen/zu verstehen.
Ich wette, dass wir mind. 500.000 dieser Mobilfunkkunden haben.
Die Verträge sind alle gültig - niemand liest praktisch- diese Flut von Nebenbedingen / Klauseln.
Sie dienen nur dem einen Zweck sich seitens des Providers abzusichern.
Ein Schelm, der Übles dabei vermutet!
Meine Einschätzung: Je mehr Fußnoten/AGB´s desto sicherer droht die "Abzocke" nach Unterschrift.