nicht-die-Mama
Das Argument ist mir schon klar aber ich glaube, dass das zu sehr aus Anbieterperspektive gedacht ist. Schließlich kennen wir die genauen Kosten nicht, die Simyo durch eine nur als Ersatz oder Notfall gedachte SIM entstehen.
Ich habe den Verdacht, dass die Kosten der Simverwaltung niedriger sind, als du dir das vorstellst. Da wir die Daten aber nicht haben, brauchen wir darüber auch nicht weiter zu diskutieren.
Gewiss ist es aus meiner Sicht nicht "sehr kurzsichtig", wenn die Guthaben nicht verfallen. Mir käme das ja entgegen. Aber, wie gesagt, ich denk du konstruierst da einen Interessengegensatz, der, wenn man ihn auf Minutenpreise umlegt, höchstwahrscheinlich gar nicht durchschlägt.
Schließlich ist der von dir angeführte Anbieter "callmobile" *nicht* teurer als simyo.
So einfach ist die BWL übrigens auch wieder nicht. Angenommen ich wechsle mit meinem Hauptvertrag aus Ärger über den Guthabenverfall meiner selten genutzten Sims nicht zu simyo und empfehle den Laden nicht mehr weiter. Dann sieht die Rechnung schnell anders aus.
Auch der MÜNDIGE Kunde kann und will sich nicht um alles kümmern. Es ist kein Wunder, dass bereits in einigen Urteilen das Verfallen der Guthaben von Gerichten verboten oder stark eingeschränkt wurde. In Österreich ist es doch so, dass sie gar nicht mehr verfallen dürfen, oder? Dort wurde argumentiert, dass diese Praxis den Kunden übervorteilt.
Es hätte so gut zu Simyos bisherigem Image gepasst, die Guthaben nicht mehr verfallen zu lassen. 
Freut mich aber, dass es Anbieter gibt, die es schon heute so halten, wie ich es kundenfreundlich finde.