Beiträge von <registered>

    Meine Mutter wurde heute "Opfer" eines TCom-Mitarbeiters.


    Ich hatte meiner Familie eingeschärft, sich am Telefon keine Änderungen am Tarif aufschwatzen zu lassen, weil der "alte" Call and Surf Comfort wegen der geringeren Vertragslaufzeit momentan das Beste für uns ist.


    Prompt rief anscheinende heute Mittag ein Mann von der Telekom an, der nicht verstehen konnte, wieso meine Mutter keinen neuen Tarif haben will.


    Nach einigem hin- und her meinte meine Mutter, dass Telefonverträge nicht unter ihre Zuständigkeit fallen, sondern unter die ihres Sohnes, also meine.


    Der unverschämte Schnösel aus dem Callcenter meinte entgegnen zu müssen, das sei so, als ob sie auch aus dem Fenster spränge, wenn ihr Sohn das anweist. (!)


    Toller Plan!



    Ich will diese Erfahrung hier teilen, weil es nicht das erste Mal war.


    Vor ca. 3 Monaten, als wir diesen Call and Surf-Tarif schon eine Zeit lang hatten, rief eine Dame von der TCom an, die sich eine besonders perfide Gesprächstaktik zugelegt hatte: die der vollendeten Tatsachen.
    Ich hob also ab und durfte mir anhören, dass "ja jetzt der Tarif umgestellt wird" und so weiter und so fort. (Es folgte ein Redeschwall).
    Als ich sie darauf hinwies, dass wir bereits einen C+S Comfort haben, fragte sie sichtlich aus dem Konzept gebracht, ob wir damit zufrieden sind und verabschiedete sich schnell.


    Wir fühlen uns durch diese aggressive und zum Teil auch unseriöse Vermarktungstaktik massiv belästigt. Das Telefonmarketing gehört endlich eingeschränkt!
    Ich will nicht wissen, wie viele alte Omis mit 10 Gesprächsminuten im Monat heute mit einem Call and Surf Comfort Plus telefonieren.


    Ich habe die Tcom bisher immer gerne empfohlen, weil sie meiner Meinung nach noch der seriöseste Telefonanbieter unter den Unfähigen war.


    Es sieht so aus, als müsste ich diese Einschätzung überdenken.

    Ich tippe gerade auf einem Pi 1505, das ich für einen Bekannten einrichte, der partout nicht mehr ausgeben wollte.


    Contra:
    - Glare Display spiegelt für meinen Geschmack viel zu stark
    - Tastatur nicht so gut wie bei meinem IBM (fühlt sich weniger hochwertig an)
    - Touchpad statt Trackpoint
    - Lüfter ist eher laut, wenn er läuft
    - CPU hat 55 Grad idle bei 22 Grad Zimmertemperatur, geht unter Last schnell auf die 70 Grad zu. Habe darum Notebook Hardware Control installiert und die CPU "undervolted". Jetzt springt der Lüfter kaum mehr an und die CPU bleibt kühler.
    - Der Einschaltknopf rechts vorne für's wlan hat so viel Spiel, wie ein Spielzeug aus dem Kaugummiautomaten. Verarbeitung ist sonst ok. Ist halt ein Vollplastikbomber.
    - Displayscharniere sind aus Plastik. Also immer vorsichtig mit 2 Händen auf und zu klappen, sonst gibt's mit der Zeit Haarrisse und irgendwann einen Bruch.


    Pro:
    - Display ist sehr hell und gut zu lesen, wenn es gerade nicht spielgelt.
    - 2 Jahre Garantie mit Abholservice, das kostet bei HP und IBM saftig Aufpreis
    - Core 2 Duo, Zweikernprozessor mit 2x 1,66GHZ, sehr flott, 1GB DDR2 Ram, Sata Platte. Dadurch in Zukunft günstiger aufzurüsten als Geräte mit DDR1 Ram und IDE.


    Hmm, wenn das unzeitgemäße Lüfterverhalten nicht wäre, hätte ich am Amilo für den Preis wenig auszusetzen. Aber mal ehrlich: ein Notebook verwendet man so viele Stunden, dass es sich nach meiner Erfahrung nicht lohnt, zu sehr zu knausern. Ich persönlich würde warten, 200 Euro mehr ansparen, und für 800 Euro das Samsung R20 kaufen. Damit hat man sicher mehr Freude.

    500 Euro für Ohrstöpsel? Das finde sogar ich dekadent. Und ich bin sehr begeisterungsfähig was Technik angeht. ;)


    Es gibt aber noch eine Steigerung: ein befreundeter Musiker hat Stöpsel, die sogar an die Form seiner Ohren angepasst wurden. Den Preis verrät er aber nicht...

    Ja, und darum zum Beispiel für mich unwählbar.
    Nichtsdestoweniger muss es klare Regeln dafür geben, auf wen sich unser Verfassungsschutz stürzen darf. Die Instrumente der Verfassungsschützer sind viel zu krass, um ihre Anwendung von Willkür, Mutmaßungen, Antipathie oder Gutdünken abhängig zu machen.

    Ach komm, Hilden, das ist doch diffamierend.


    Dass Prantl in einem wahrscheinlich "rechten" Blog nicht gut weg kommt ist doch kein Zufall. Prantl war Richter und weiß wenigstens, wovon er redet.


    Außerdem hat er keine Star-Allüren.
    Eigentlich habe ich keine große Lust, mich durch den Wust von Anschuldigen auf der von dir verlinkten Seite zu quälen. Ich kann aber verraten, dass Prantl auch im Verlag kein Blatt vor den Mund nimmt. Die Darstellung Prantls als opportunisitscher, stromlinienförmiger Linker in diesem Blog liegt also weit ab von der Realität.


    Ach ja, was wären die Leute, die sich heute noch für klar "rechts" halten, ohne ihre Feindbilder? Wie heißt es so schön: Identität erwächst nicht zuletzt aus Abgrenzung. So betrachtet sind sich die "Antifa" und "rechte" Blogger näher, als ihnen lieb ist.
    Leider hilft dieses Lagerdenken nicht, Probleme zu lösen. Es mobilisiert nur zusätzliche Wähler, die sich gerne an Ideologien klammern.


    Wie wäre es stattdessen, sich mit Prantls Argumenten auseinander zu setzen?


    Vielleicht schaffen wir es ja wenigstens mal bei TT, das Gegenüber nicht für ein A****l*ch zu halten, nur weil es eine andere Meinung vertritt. Das würde man dann Diskussionskultur nennen.