Beiträge von <registered>

    Stimmt schon. Entweder man lebt mit diesen Mitnahmeffekten wie bei allen "öffentlichen Gütern" oder man hat eben das andere Problem.


    Die anwaltliche Beratung ist aber ein gutes Beispiel dafür, dass Beratung eben doch etwas wert sein kann. Und wie du schon sagst gibt es da große Unterschiede bei der Qualität, die sich oft im Preis niederschlagen.


    Beim Anwalt ist es sogar besonder krass, weil bei einer schlechten Beratung am Ende gar nichts bleibt, nicht einmal ein schlechter Kauf.



    Wenn aber die Entwicklung dahin geht, dass jeder sich nur noch bei Bekannten und im Internet informiert, weil den Verkäufern nicht (mehr?) vertraut werden kann, ist das auch volkswirtschaftlich nicht wünschenswert, verschlingt es doch wahnsinnig viel Zeit.



    Edit Nr. 2:


    Die Trennung zwischen Beratung und Verkauf kann auch so aussehen, dass ein komplett externer Dienstleiser berät. So etwas gibt es doch schon im Bereich Versicherungsvergleiche und Anlageberatung.


    Ich habe selbst einmal für beratende Worte in einem Media Markt Geld zugesteckt bekommen.

    Das ist ein sehr interessantes ethisches Problem, ich habe mir auch schon Gedanken dazu gemacht.


    Was ich in diesem Fall gerade noch ok finde, ist, ein Gerät kurz in Augenschein zu nehmen, ohne eine Beratung in Anspruch zu nehmen. Dann kann meines Erachtens noch guten Gewissens im Netz gekauft werden.


    Schwierig wird es, wenn Leute sich reihenweise im Geschäft beraten lassen und dann online kaufen. Die Kosten für die Beratung werden schließlich von den anderen Kunden mit bezahlt.



    Vielleicht sollte man Beratung und Verkauf künftig stärker trennen. Beratung könnte eine extra Leistung werden, die im Falle eines Kaufs im Ladengeschäft angerechnet wird.
    Dadurch könnte auch die Qualität der Beratung wieder steigen und man müsste nicht mehr alles im Internet selbst recherchieren.



    Soviel zur "wirtschaftesthischen" Einordnung. Aus individueller Konsumentensicht betrachtet ist das Ausnutzen kostenloser Beratung die auf kurze Sicht rationalste Wahl.

    Von mir auch zwei Daumen runter für Lapstore.


    Kategorie A hieß in meinem Fall überklebte Tasten und ein jämmerlicher Zustand des Gehäuses.


    Wer so etwas unter einem "guten Zustand" versteht, würde einem auch eine Übernachtung unter der Brücke im Winter bei brennenden Mülltonnen als super Adventureurlaub verkaufen.

    Solange das WLAN des Cafés nicht geknackt werden muss und beim Einloggen keine Bedingungen abgenickt werden müssen, ist gegen die Mitbenutzung kein juristisches Kraut gewachsen. So habe ich das zumindest auf irgendeiner Juristenseite gelesen, wo mehrere Paragrafen dazu geprüft wurden.