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Bei einer Rufnummermitnahme ("ausgehende Portierung") der o2 Genion Festnetznummer zu sipgate wird der Handyvertrag an sich nicht durch sipgate gekündigt, oder?
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Bei einer Rufnummermitnahme ("ausgehende Portierung") der o2 Genion Festnetznummer zu sipgate wird der Handyvertrag an sich nicht durch sipgate gekündigt, oder?
ZitatOriginal geschrieben von bernbayer
Ein Arbeitsplatz ist immer besser als kein Arbeitsplatz und jahrelanger Bezug von Hartz IV-Leistungen.
Das würde ich sogar unterschreiben, wenn man statt Erwerbsarbeit die "sinnvolle Tätigkeit" setzen würde. Und dann ein bedingungsloses Grundeinkommen gezahlt würde.
(Und dessen Auswirkungen hängen sehr von der Finanzierungsfrage ab -> anderer Thread).
Aufstockerlöhne sprengen doch das System!
Was hindert einen daran, Firmen zu gründen, in denen nur der niedrigst mögliche vom Staat alimentierte Lohn bezahlt wird?
Wo unterscheidet sich der Zwang, zu oftmals sittenwidrig niedrigen Löhnen zu arbeiten denn noch vom "old school" Reichsarbeitsdienst?
Ich habe eher das Gefühl, dass die regulären Arbeitnehmer gegen Billiglöhner und Sozialleistungsbezieher aufgehetzt wurden und werden, während sich über Jahre hinweg einige Wenige Renditen von 25% genehmigten - bei sinkenden Löhnen natürlich.
Erwerbsarbeit in Deutschland ist meiner Meinung nach zugleich überbewertet und unterbezahlt.
ZitatOriginal geschrieben von BigBlue007
Man kanns nicht oft genug wiederholen: Jobs mit Löhnen, von denen man nicht leben kann, haben am Markt nichts zu suchen. Das hat nichts mit linken Theorien zu tun, sondern schlicht und ergreifend mit gesundem Menschenverstand. JEDER Vollzeitjob, egal was es ist, MUSS genügend Geld einbringen, dass der, der ihn macht, ohne staatliche Zuschüsse davon leben kann.
Ich möchte noch hinzufügen, dass diese Niedrigstlöhne auch die Position der "normalen" Arbeitnehmer schwächen. Beim kompletten Lohngefüge entsteht dadurch ein Sog nach unten.
Zudem wird die Entlohnung derartiger Arbeitsverhältnisse regelmäßig vor Gericht als sittenwidrig eingestuft.
Da ist sicher 'was dran, Fishboneman.
Aber in einer Welt, wo's immer irgendwo Krieg gibt und konkurrierende Nationen wird es leider immer (aus nationaler Sicht) egoistische Wirtschaftspolitik geben.
Und in so einer Welt schlafe ich mit gewissen Spielregeln für die Finanzwelt ruhiger.
Wir wollen ja nicht den neuen Menschen fordern wie die Kommis, damit der perfekte Markt funktioniert...
ZitatOriginal geschrieben von Fishboneman
der markt würde sich seine regeln schon schaffen. aber das geht eben verdammt schlecht, wenn die politik irgendwie dauernd versucht von außen einzugreifen. das fängt bei der finanzpolitik bzw. der geldschaffung aus dem nichts an und hört bei der abwrackprämie auf!
ich befürchte fast dass der markt schon so zugrunde reguliert ist, dass selbst eine vernünftige wirtschaftspolitik ordentlich auf die schnauze fällt, egal von welcher partei durchgeführt.
Das ist ein interessanter Einwurf!
Ich gebe dir absolut recht, dass es in der Vergangenheit völlig sinnlose Eingriffe der Politik gab, die noch dazu unfair waren und den Wettbewerb verzerrten. (Abwrackprämie, "Rettung" von Großunternehmen, wir kennen das ja).
Nichtsdestoweniger steht die Finanzkrise am Ende einer Phase, in der sich der Staat aus Wirtschaftsdingen bewusst mehr herausgehalten hat, als es früher der Fall war.
Die Bankenaufsicht in Deutschland war zum Beispiel ein personell unterbesetzter und zahnloser Tiger. Das Vertrauen in eine Selbstregulierung der Märkte machte die perversen Anreize im Investmentbankingbereich erst möglich. Und die Forderung nach einer Privatisierung der Altersvorsorge zeugt auch nicht gerade von gesunder Skepsis...
Worauf ich hinaus will:
Regulierung sollte als Frage der Qualität begriffen werden, nicht der Quantität.
Was mich an deiner Anmerkung stört:
Sie ist nicht widerlegbar. Am Ende war's bei dir immer der unfähige Staat.
Und noch zur FDP:
Wer glaubt, dass die FDP seine Interessen vertritt, sollte nochmal genau seinen Kontostand prüfen und sich vor Augen führen, wie sich die Einkommen aus Erwerbsarbeit in den vergangenen 20 Jahren entwickelten. Da zeigt sich nämlich, dass sich die Verteilungsfrage nicht zwischen einem "gierigen" Staat mit seinen angeblichen Sozialschmarotzern und so genannten (arbeitenden) "Leistungsträgern", sondern zwischen einigen wenigen Profiteuren und dem ganzen Rest stellt.
Was auch die Augen öffnet, ist ein Blick in die Forschung zur Entwicklung der sozialen Mobilität in Deutschland...
Danke! Manchmal übersehe ich das Offensichtliche. Wo waren denn die Liberalen mit der unbedingten Marktgläubigkeit, als die Banken implodierten?
ZitatOriginal geschrieben von _-=voodoo=-_
Ah genau, die Deregulierung. Ausgelöst hat aber leider etwas anderes die Krise, die nie wirklich regulierte Geldpolitik der FED.
Du wirst doch hoffentlich nicht bestreiten wollen, dass die FDP in den letzten Jahren der Hort der bemerkenswerten Idee war, "der Markt" schüfe sich sinnvolle Regeln von selbst und aus sich selbst heraus.
Und rein geritten hat uns dieser Glaube sehr wohl.
Ohne diese Ideologie wären bestimmte "Finanzmarktinstrumente" in Deutschland nie zugelassen worden und die Altersvorsorge vieler Deutscher hinge nicht an irgendwelchen intransparenten Giftmüllfonds.
Dem aufmerksamen Leser (tm) wird aufgefallen sein, dass ich mich erst seit 3 Seiten am Thread beteilige. Ich mach' immer erst dann mit, wenn sich die Leute nichts mehr zu sagen haben. ![]()
Deine letzte Verteidigungsschrift der FDP hast du am 3.9. verfasst. Wir hatten zu diesem Zeitpunkt gar nicht mit einander diskutiert...
Re: iPhone 3GS verloren ! Was jetzt ?
ZitatOriginal geschrieben von pat20
Die Frage ist jetzt was man da machen kann?
Ganz ehrlich? Weinen...
Und das meine ich nicht höhnisch. Da seid ihr ganz arm dran.
Ich rate dazu, ein gebrauchtes iPhone 3G (ohne "S") zu kaufen. Ein neues 3GS ist sehr teuer.
ZitatOriginal geschrieben von yoolio
Ansonsten stimmt es schon, die Themen der Zeit sind eigentlich linke Domäne - es ist nur leider keiner da, der sie nutzen kann:
Gut erkannt, besser als ich. ![]()
Es sind tatsächlich die Themen der Zeit und weniger, wie von Printus geschrieben, die Kernkompetenzen der "Linken", die aktuell sind.
2009 ist es fast schon nicht mehr polemisch, zu fragen, wo die SPD überhaupt noch mit halbwegs gutem Gewissen Kompetenz beanspruchen will.
Noch ein Hinweis zur Piratenpartei:
Um dieses Phänomen einigermaßen erfassen zu können, kann ich nur empfehlen, diesen Artikel durchzulesen:
http://www.zeit.de/2009/36/DOS-Die-Apolitischen
Dieses Dossier ist eher beschreibend und trifft meiner Ansicht nach die aktuelle Lage recht gut.
Zum Thema Regierungsbeteiligung der FDP:
Wenn das geschieht, müsste man sich fühlen, wie nach einem Fußballspiel, in dem die schlechtere Mannschaft unverdient gewonnen hat.
Ich habe bisher noch keinen Journalisten oder Wissenschaftler gehört, der schlüssig erklärt hätte, warum die Leute jetzt* vermehrt FDP wählen.
Vielleicht versteht die Mehrheit nicht, dass es so etwas wie Wirtschaftskompetenz auch in Form halb verdauter Ideologie gibt, dass also die FDP in den letzten Jahren nur einen kleinen Teil der im wissenschaftlichen Diskurs vorhandenen Wirtschaftskompetenz vertrat.
Und zwar den falschen Teil, der mittlerweile durch die Geschichte widerlegt wurde.
*Nach einer durch Deregulierung an der falschen Stelle maßgeblich mit bewirkten Finanzkrise.
ZitatOriginal geschrieben von Printus
"Problem" der bürgerlichen Parteien und ihrer Wähler ist unter anderem, dass die Themen der Zeit klare linke Kernkompetenzen sind.
Das schon, ja. (Historisch gesehen).
Aber leider stammen auch die "linken" Antworten auf die Probleme unserer Zeit aus dem vorherigen Jahrhundert tausend.
Zum Beispiel die völlig krankhafte Fixierung der SPD auf Erwerbsarbeit.
Das spielt Arbeitslose gegen Arbeitnehmer aus, führt gerade erst zum "race to the bottom" bei den Löhnen und schließt Arbeitslose von der gesellschaftlichen Teilhabe aus.
Eigentlich sind die "Linken" ideologisch genauso in der Sackgasse, wie die "Rechten".
Von den deutschen Liberalen will ich gar nicht erst sprechen...
Viele Wähler haben leider erschreckend schlechte Gründe, die eine oder die andere Partei zu wählen. Ein User ärgerte sich z.B. hier im Thread darüber, dass jemandem zu Merkel nur einfiel, sie sei "cool" und deswegen der Wahlstimme würdig.
In der Forschung gilt schon seit Jahrzehnten als ausgemacht, dass viele Wähler ihre eigentlichen Interessen nicht kennen und dass gut organisierte (und organisierbare) Partikularinteressen in unserer Form der Demokratie stärker durchschlagen.
Also genau das Gegenteil dessen, was wirtschaftsliberale Vordenker wie Hayek einfach mal so postulierten. Der gute Mann ging nämlich noch davon aus, die zahlenmäßig überlegenen relativ gesehen Ärmeren würden die "armen" Reichen über ihre Mehrheit im Parlament völlig unterjochen und ausnehmen. Kommt davon, wenn man als Ökonom versucht, über Politik zu schreiben... ![]()