Beiträge von <registered>

    Ich finde man sollte warten, bis feststeht, wie die Länder die Studiengebühren genau gestalten wollen, bevor man sich ein abschließendes Urteil bildet.


    Manche Befürworter die selbst studieren erinnern mich stark an die Kuh in Douglas Adams' "Das Restaurant am Ende des Universums". Sie preist auch ihre Gustostückchen an und macht Rezeptvorschläge, wohl wissend, dass sie bald im Topf landet.


    Bevor nicht geklärt ist, ob sich die Regierungen der Länder aus der Finanzierung der Unis weiter zurückziehen wollen, sobald die Gebühren eingeführt sind, wäre es nämlich für einen Studenten eigentlich das Rationalste, gegen die Gebühren zu sein!


    Es kann nämlich gut sein, dass sich dadurch erst einmal gar nichts an der Qualität der Lehre ändert.


    Viele weitere Argumente wurden schon genannt. Ich möchte noch darauf hinweisen, dass man eigentlich einen gewissen Vertrauensschutz genießen sollte, wenn man gerade mitten im Studium ist. Was ist mit denen, die sich trotz eines Jobs gerade so über Wasser halten können? Von solchen Leuten zu verlangen, sie sollten sich einen Kredit besorgen finde ich nicht fair. Wer so wenig hat überlegt sich vor dem Studium sehr gut, ob es ihm was bringt. Zusätzliche Gebühren können da die (finanzielle) Lebensplanung über den Haufen werfen.


    Außerdem sollten meiner Meinung nach Studiengebühren, wenn sich ihre Einführung schon nicht verhindern läßt, nachgelagert und am Besten vom späteren Verdienst abhängig sein.


    In der heutigen Zeit, wo ein Studium eben keine Jobgarantie mehr ist, wäre das eine Möglichkeit, um weiterhin allen Bevölkerungskreisen den Zugang zum Studium offen zu halten.


    Schließlich sollen die Leute schnell studieren können und nicht 3 Tage in der Woche nebenbei voll arbeiten müssen. Müssten die Gebühren während des Semesters erarbeitet werden, könnten sie wahrscheinlich gar nicht so hoch sein, dass sie die Unihaushalte merklich entlasten würden. Trotzdem wären sie eine unverhältnismäßig große Belastung für die Studenten.


    Unabhängig von der aktuellen Entwicklung sollte das Erststudium meines Erachtens gebührenfrei für deutsche Staatsbürger bleiben. Mehr Wettbewerb und das viel beschworene Geschäftsverhältnis zwischen Uni und Student ließe sich auch über steuerfinanzierte Studiengutscheine herstellen, die dem Studenten den Preis seiner Ausbildung vor Augen führen und seine (legitimen) Ansprüche an die Qualität der Ausbildung untermauern würden. An dieser Stelle sei noch erwähnt, dass es bereits heute einen relativ starken Wettbewerb zwischen den Unis in Deutschland gibt. Die Mobilität der Studenten ist ein Beleg dafür.


    Man sollte auch nicht für Studiengebühren sein, weil das in den USA angeblich so gut klappt. Dort gibt es eben nur wenige so genannte Eliteuniversitäten, bei denen die größte Hürde die Aufnahme ist. Der Rest hat oftmals ein sehr schlechtes Niveau. Wer allerdings in den USA die 50000 Dollar oder mehr für eine Eliteuni ausgibt, hat auch deutlich höhere Chancen auf einen gut bezahlten Job. Diese Situation kann ich mir in Deutschland einfach nicht vorstellen. Um das auszugleichen verdient ein durchschnittlicher Akademiker nicht viel genug.


    Ein besserer Weg, das Niveau der deutschen Unis anzuheben und mehr Wettbewerb zu erreichen wäre ein Zentralabitur. Weil ich das aber nicht mehr erleben werde, hoffe ich auf sinnvolle Aufnahmeprüfungen, die lokal an den jeweiligen Unis durchgeführt werden. Auf diesem Weg könnten sich besonders gute Studiengänge mit der Zeit herauskristallisieren und man könnte Geld dadurch sparen, dass nicht mehr jede Uni ungeliebte und stiefmütterlich behandelte Studiengänge mit anbietet.

    Hallo norgy,


    du brauchst ein Tribandhandy. Prepaidkarten bekommt man in den größeren Städten. Wer sich in Bolivien überhaupt ein Telefon leisten kann, hat oftmals gleich nur ein Handy. Die Gesprächspreise sind ganz in Ordnung und es gibt regelmäßig Aktionen, durch die man günstig ins Ausland telefonieren kann. Einfach vor Ort die Augen offen halten.

    Nachdem dieses Angebot wohl im offiziellen Dell Newsletter zu finden war, wäre es schon etwas unverfroren, wenn Dell nicht dazu stünde. Das mir telefonisch nicht gleich abgesagt wurde spricht auch eher für ein "happy end".


    Ich hatte gestern Nachmittag bestellt. Eine Auftragsbestätigung habe ich bisher nicht erhalten. Auf Nachfrage entschuldigte sich die Dame und meinte, sie hätten jetzt im Vorweihnachtsgeschäft besonders viel abzuarbeiten.


    Leider war die Nummer des Callcenters unterdrückt.

    Dell hat gerade bei mir angerufen.
    Eine Frau mit osteuropäischem Akzent wollte nochmal die von mir gewünschten Ausstattungsmerkmale durchgehen, "damit alles passt". Anschließend fragte Sie mich, ob ich beim Preis irgend eine besondere Option gewählt hätte. "Crazy Deal" war meine Antwort, die sie zu meiner Überraschung zufrieden stellte.


    Bei Dell hat also anscheinend jemand was verbockt. Möglicherweise bekommt man sein Notebook nicht, wenn man sich telefonisch nicht auf den "Crazy Deal" beruft, sobald man angerufen wird.


    Was mir noch aufgefallen ist:
    Ich hatte bei meiner Bestellung extra eine leicht abgewandelte Telefonnummer angegeben, mich also absichtlich "vertippt", weil ich Telefon-Spam von allen Spamarten am meisten hasse.
    Dell hat sich doch tatsächlich die Mühe gemacht, meine richtige Nummer rauszusuchen!


    Bin wirklich gespannt, ob und was sie liefern...